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Vortrag zum Pflegestärkungsgesetz

Mit dem Pflegestärkungsgesetz hat ein Umdenken in der Pflege begonnen. Seit rund sechs Monaten ist die Reform in Kraft. Mehr Leistungen für Pflegebedürftige, mehr Entlastung und Sicherheit für pflegende Angehörige – die Neuerungen kommen im Alltag an. Fragen gibt es noch immer genug. Antworten liefert Pflegeberaterin Evelin Schrems von der AOK.
Sie sprach in der Cafeteria des Fuchsmühler Senioren-Servicehauses. Pflegegrade statt Pflegestufen, das war die wohl einschneidendste Folge der großen Pflegereform, bilanzierte die Referentin. Sie erläuterte auch die Schwerpunkte bei der Patienten-Begutachtung. Einblicke bot die AOK-Mitarbeitern zudem in die sechs neuen Module: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung des Alltags, der Anforderungen und Belastungen sowie Gestaltung des Alltagslebens und der sozialen Kontakte.
Im weiteren Verlauf ihres Vortrages rechnete sie vor, mit welcher Unterstützung gerechnet werden könne. In Detailfragen könne man sich gerne an sie wenden. Gerade Menschen mit Demenz erhalten erstmals einen gleichberechtigten Zugang zu allen Leistungen der Pflegeversicherung .
Neu bei Sozialteam ist derzeit das Angebot des ambulanten Pflegedienstes „PflegeMobil“. Im Gespräch mit Frau Bremer, stellvertretende Pflegedienstleitung, erläuterte sie die besonderen Vorteile der neu geschaffenen Einrichtung mit festen Betreuungspartnern. Der Patient könne sich darauf verlassen, dass er daheim im häuslichen Umfeld von einer regelmäßig wiederkehrenden Pflegekraft umsorgt werde.