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Faschingsfeier im SSH Neusorg

Prinz Oskar I. der Schuhmachermeister und ihre Lieblichkeit Prinzessin Edith I. von der Fichtelnaab hielten am Rosenmontag im Senioren Servicehaus Neusorg Hof. Zu Ehren der närrischen Hoheheiten waren auch Musiker Klaus Putzer mit seinem Akkordeon und Bürgermeister Peter König erschienen. In der mit Girlanden geschmückten Caféteria war für Stimmung und gute Laune gesorgt.

Pflegedienstleiterin Kristina Meier stellte allen das Prinzenpaar vor und lud mit einem Gedicht zur fünften Jahreszeit im SSH ein. Die Grüße der Untertanen überbrachte Bürgermeister Peter König. Er freute sich, dass mit diesem Nachmittag wieder Abwechslung in den Alltag der Senioren gebracht werde. Dank zollte er dem Personal der Pflegeeinrichtung für die Vorbereitung der Faschingsveranstaltung. Das Gemeindeoberhaupt wünschte allen unbeschwerte Stunden.

Sogar Vertreter der Faschingsgilde Dörflas waren mit einer Abordnung gekommen. Sie hatten ihr Tanzmariechen Nadine Eggert mitgebracht, das mit gekonnten Sprüngen und Tanzeinlagen brillierte. Prinzessin Lisa I. Garde-Designerin zu Dörflas und Peter III. Zaunkönig aus dem Fränkischen gaben ein Gedicht zum Besten und überrechten dem örtlichen Prinzenpaar, Bürgermeister Peter König und Mitarbeiterinnen des Senioren- Servicehauses Faschingsorden.

Gleich zweimal musste sich das Gemeindeoberhaupt mit ins Geschehen einbringen. Einmal forderte ihn Klaus Putzer zur Mitwirkung auf beim Sketch „Ein Stummer im Einwohnermeldeamt“. Als Beamter hatte er den Stummen zu befragen, der als Antworten auf seinem Akkordeon die entsprechenden Lieder spielte. Ferner begleitete er als Banjo-Man mit dem Saiteninstrument den Akkordeon spielenden Musiker. Ur Belustigung der Senioren waren beide mit Mützen und angeklebten Haaren ausgestattet.

Mit Stimmungsliedern sorgte Klaus Putzer für gute Laune. Dabei lud er die Hausbewohner zum Mitsingen und Mitschunkeln ein. Mit Saft, Kaffee und Faschingskrapfen genossen die Senioren die schönen, unbeschwerten Stunden. Alle verspeisten mit Marmelade gefüllte selbstgebackene Krapfen, nur der Bürgermeister erhielt ein mit Senf gefülltes Gebäck. Dieses verspeiste er aber mit Würde. (öt)