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Beratung in Zeiten von Corona

Integrationsberatungsstellen für Flüchtlinge und Migrant*innen legen Jahresberichte vor

Trotz der Einschränkungen durch Corona konnten die beiden Flüchtlings- und Integrationsberatungsstellen fast 1.000 Migranten*innen im Jahre 2020 beraten.
Über 3.600 Beratungsgespräche führten die beiden Berater*innen persönlich oder telefonisch durch.integrationsberatung
Die Beratungsthemen sind dabei breit gefächert. Schwerpunkte bilden Fragen zur Wohnungssuche, zum deutschen Krankenversicherungssystem und zu Behördenangelegenheit, Anerkennung von ausländischen Schul-, Berufs- und Studienabschlüssen, Fragen im Zusammenhang mit Arbeitssuche oder Fragen zum Familiennachzug. Oft musste im letzten Jahr auch die Maßnahmen zur Coronapandemie erläutert werden, da diese z.B. aufgrund Sprachschwierigkeiten oft nicht sofort verstanden wurden oder Probleme, die sich mit dem Wegfall der Präsenzbetreuung in Schule und Kindergarten ergeben haben, geklärt werden.
Stolz sind die Berater*innen darauf, dass Sie fast durchwegs auch unter den erschwerten Bedingungen (und natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln) Beratung in Präsenz gewährleisten konnten. Gerade in diesen Zeiten, die auch für Migranten*innen besonders belastend sind, wird diese Art der Beratung durch die Kund*innen sehr wertgeschätzt.
Ein herzliches Danke an die Berater*innen Frau Roupcova und Frau Kircher für Ihren Einsatz.freistaat by frderlogo
Wenn Sie Beratung wünschen, finden Sie hier die Kontaktdaten:
Beratungsstelle für den Landkreis Neustadt an der Waldnaab.
Beratungsstelle für den Landkreis Tirschenreuth.

Sozialteam präsentiert sich auf „wir-sind-paritaet.de“

2021 wirsindparitaetSozialteam ist als Mitglied des Paritätischen Teil eines breiten Netzwerks an Organisationen der Sozialarbeit, die jeden Tag einen2021 wirsindparitaet2 wichtigen Beitrag für das Wohlergehen und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft leisten. Gemeinsam setzen wir uns für unsere Werte Vielfalt, Offenheit und Toleranz ein.

Mit der Plattform www.wir-sind-paritaet.de wurde nun einen Ort geschaffen, an dem die Mitgliedsorganisationen ihre Vielfalt und Geschlossenheit auch im Netz sichtbar machen können.

Auch Sozialteam präsentiert sich ab sofort auf dieser Seite.
Mehr unter www.wir-sind-paritaet.de/sozialteam

Migrationsberatung Kelheim veröffentlicht Sachbericht für 2020

Trotz Corona lief auch in 2020 die Beratung durch die Migrationsberatung (MBE) Kelheim auf vollen Touren.2020 Logo Mbeon MBE

Die beiden Berater*innen waren vollumfänglich damit beschäftigt, die vielen Anfragen und komplexen Beratungsanfragen zu bewältigen.

Knapp hundert Ratsuchende beriet in 2020 eine Vollzeitstelle. Dabei gab es deutliche Änderungen im Geschlechterverhältnis: Während im Jahr 2019 deutlich mehr Männer die MBE aufsuchten, nehmen nun auch wieder mehr Frauen das Angebot wahr. Im Jahr 2020 waren 58,51 % (2019: 67,03 %) aller Ratsuchenden männlich. Frauen bildeten 41,49 % (2019: 31,97 %) der Ratsuchenden.

Der Anteil der Ratsuchenden aus Syrien blieb auch in 2020 weiterhin sehr hoch, auch wenn er sank. Während 2019 47,25 % aller Ratsuchenden das Herkunftsland Syrien angaben, waren es 2020 31,92 %. Als zweit- und drittstärkstes Herkunftsland galten 2020 Afghanistan mit 8,51% (2019: 8,73 %) und das ehemalige Jugoslawien mit 6,78 % (2019: 1,09 %).

Der Anteil der EU-Bürger/-innen in der Beratung ist seit 2019 verhältnismäßig stark gestiegen (2019: 10,99 %; 2020: 15,90 %). Diese Gruppe bildete in 2020 mit ihren Problemlagen und Fragen eine wichtige Klientel.

Insgesamt ist festzustellen, dass die Beratungsinhalte deutlich komplexer werden: Weiter eine sehr hohe Priorität hat die unzureichende Versorgung mit adäquatem Wohnraum. Zu den zentralen Beratungsthemen und zugleich Problemlagen zählte auch die Familienzusammenführung, welche weiter mit vielen schwer überwindbaren z.B. administrativen Hürden verbunden. Der Integrationsprozess der Ratsuchenden wurde aufgrund der Sorge um Familienangehörige, die oft unter dramatischen Umständen in Herkunfts- oder Transitländern verbleiben, negativ beeinflusst. Des Weiteren veränderte die anhaltende Corona-Pandemie den Beratungsalltag und führte zu anderen Problemlagen wie zum Beispiel Kurzarbeitergeld, Betreuung und Beschulung der Kinder bei den Klient*innen.

Vermehrt wurden weiterhin Belastungen beobachtet, ausgelöst durch Traumata, Heimweh, Trennung von der Familie, und daraus resultierende psychosoziale Probleme. Die Arbeit mit psychisch stark belasteten oder erkrankten Ratsuchenden verlangten von den Berater*innen eine hohe Sensibilität und eine gute Vernetzung mit spezialisierten Einrichtungen (vor allem Psychosozialen Zentren). Die Vermittlung an entsprechende Hilfen war aufgrund von fehlenden Therapieplätzen und Sprachbarrieren erschwert.

Ein ganz herzlichen Dank den Berater*innen für ihre engagierte Arbeit.
Hier können Sie Kontakt mit der MBE Kelheim aufnehmen.

Erste Mitarbeiterin aus Crimmitschau bei Zukunft Sozialteam

2021 02 Ehlert MalzGleich zu Beginn des neuen Jahres gab es eine Premiere in unserem STZ! Die erste Mitarbeiterin, die sich für das Programm „Zukunft Sozialteam – Führungskräfte von morgen“ aus unserer Einrichtung beworben hat, wurde darin nach vorherigem Bewerbungsprozess mit Geschäftsführung und Projektleitung aufgenommen. Wir gratulieren unserer Wohnbereichsleitung Frau Ehlert – Malz dazu und wünschen Ihr viele neue Impulse, guten fachlichen Austausch mit den anderen Teilnehmern und Teilnemerinnen sowie insgesamt gutes Gelingen bei der Teilnahme an diesem Programm!
Auf dem Bild ist unsere Wohnbereichsleiterin zudem vor der frisch durch unseren Hausmeister tapezierten Wand zu sehen, die uns allen einfach super gefällt. Weitere Wände werden folgen, was uns ebenso sehr freut!

Geburtstagskartenwettbewerb - Preisverleihung im STZ Nordoberpfalz

2021 01 Geb WENIm Herbst letzten Jahres hatte Sozialteam einen Geburtstagskartenwettbewerb ausgerufen. Alle Nutzerinnen und Nutzer, Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich mit einem Beitrage beim Wettbewerb beteiligen - und die Resonanz war überwältigend. Über 75 Einsendungen mit den unterschiedlichsten Motiven, Gestaltungen, Bilder auf verschiedensten Materialien, wie Papier, Pappe, Pergament und Ölleinwand gingen im Laufe des Wettbewerbs ein. Die Jury, bestehend aus den beiden Fachbereichsleitern Peter Weiß und Andreas Neugirg sowie Sozialteam-Geschäftsführer Dr. Christian Weiß, musste die schwere Entscheidung der Auswahl treffen, um einen Sieger zu küren.

2021 01 GebDa die Einsendungen nicht nur im Bezug auf die Menge überraschend hoch waren, sondern auch sehr, sehr viele Einsendungen dabei waren, die alle den Sieg verdient hätten, wurden gleich mehrere Sieger bestimmt. Weiß hatte nun die Ehre, den Siegern des Wettbewerbs im STZ Nordoberpfalz persönlich gratulieren zu dürfen und ihnen ihre Preise überreichen zu dürfen.

Frau S., Besucherin der OASE Weiden - in der Abbildung mit dem eingereichten Originalbild, welches sie selbstverständlich zurückerhielt ist eine der Gewinnerinnen des Wettbewerbs und freute sich über einen Einkaufsgutschein. Frau S. malt ihre ansprechenden Bilder ohne Vorlagen oder sonstige Hilfsmittel. Auch Herr B. aus dem Betreuten Wohnen Tirschenreuth malt schon seit mehren Jahren. Auch er erhielt einen Einkaufsgutschein für seine Einsendung - eine rote Rose auf blauem Hintergrund und freut sich ganz besonders, dass sein Beitrag im nächsten Jahr die Sozialteam-MitarbeiterInnen zu ihrem jeweilen Geburtstag überraschen wird.

Dr. Christian Weiß bedankte sich bei allen Siegerinnen und Siegern für die eingereichten kreativen Beiträge und Kunstwerke. Auch an alle weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb ein herzlicher Dank für die tollen selbst gestalteten Bilder und Kunstwerke!

Therapie auf vier Pfoten in Lapperdorf

2021 01 HaR D1Seit September des Jahres 2020 wird unsere Mitarbeiterinnen und angehende Rechtspsychologin M.Sc. Isabell Fenzl durch eine „Fachkraft auf vier Pfoten“, ihrem Therapiebegleithund Darius, ehrenamtlich begleitet. Nachdem beide gemeinsam die Zertifizierung zum Begleithund für tiergestützte therapeutische Arbeit nach Buddies4Life® im Assistenzhundezentrum Regensburg absolvierten, besucht Darius nun die Wohnstätte Haus am Regen und unterstützt dabei seine Besitzerin in ihren therapeutischen Gruppen- und Einzelinterventionen tatkräftig.Darius ist ein 5-jähriger Magyar Vizsla Rüde. Rassetypisch ist sein Wesen sehr kontaktfreudig, verspielt, begeisterungsfähig, neugierig und sensibel, wodurch es dem Therapiebegleithund gut gelingt, unsere Nutzer und Nutzerinnen zu aktivieren und zur Therapie zu motivieren.
2021 01 HaR D2Im Rahmen der von Frau Fenzl durchgeführten Interventionen werden therapiebegleitend, gemeinsam mit Darius, sowohl aktive als auch passive Methoden, wie beispielsweise Kontaktliegen, Spaziergänge, Fellpflege und Apportier- bzw. Suchspiele eingesetzt. Diese werden individuell an die teilnehmende Gruppe bzw. Einzelperson angepasst und unter Anleitung unserer Fachkraft durchgeführt. Der Einsatz des Therapiebegleithundes Darius erfolgt stets zielgerichtet und stellt keine eigenständige Therapiemethode dar – im Fokus der Interventionen stehen weiterhin unsere Nutzer und Nutzerinnen, sowie deren Bedürfnisse und Ziele. Die tiergestützte Therapie soll vor allem dazu dienen, das emotionale Wohlbefinden zu verbessen, sowie die Selbstwirksamkeitserwartung unserer Nutzer und Nutzerinnen zu stärken und Selbstsicherheit zu trainieren. Neben der Veränderung individueller innerpsychischer Prozesse, sollen zudem auch positive Effekte auf der sozial-interaktionalen Ebene, besonders die Förderung von Interaktion und Kommunikation, sowie die Verbesserung sozialer Kompetenzen, erzielt werden.Der Einsatz des Therapiebegleithundes Darius stellt für unsere Nutzer und Nutzerinnen eine große Bereicherung dar und eröffnet neue Methoden im therapeutischen Umgang mit diesen. Der Besuch des Hundes bereitet allen Beteiligten sehr viel Freude und leistet einen positiven Beitrag für einen abwechslungsreichen Alltag in der Wohnstätte.

Tagesstätten weiterhin geöffnet

Auch im Lockdown für Sie da

Tagesstätten sind weiterhin in Präsenz geöffnet

Der Lockdown stellte gerade für Menschen mit psychischen Problemen eine große Herausforderung dar Stützende soziale Systeme stehen wegen der Kontaktbeschränkungen oft nicht mehr so zur Verfügung, die Unsicherheiten und Angst vor Ansteckung führen zu noch größerer psychischer Belastung.2021 01 Tagesstaette
Gerade in solchen Situationen sind professionelle Hilfen nötiger denn je. Deshalb hält Sozialteam seine Unterstützungsangebote weiterhin (soweit irgend möglich) vollumfänglich aufrecht.
Insbesondere sind unsere Tagesstätten weiterhin auch für den persönlichen Kontakt geöffnet.
Zur Einhaltung der Abstandsregeln müssten wir jedoch die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher*innen beschränken. Bitte melden Sie sich deshalb vorab telefonisch an.
• StiftlandOASE Tirschenreuth
(0 96 31) 60 05 30;
• OASE Weiden .
(09 61) 4 16 13 52
• OASE Kemnath
(0 96 42) 70 34 624
• OASE Vohenstrauß
(0 96 51) 92 42 710
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch!

 

PSBB Görlitz jetzt in App gelistet

Die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle Görlitz ist nun auch digital noch leichter auffindbar. In einem Projekt der Hochschule Zittau/Görlitz entstand im Rahmen eines Projektes der Fakultät für Sozialwissenschaften die App mit einer Google Maps - Karte, in welcher Suchterkrankte durch eine bedürfnisorientierte App insbesondere in der aktuellen Situation Hilfs- und Unterstützungsangebote finden können. Die PSBB Görlitz bedankt sich herzlich für die Zusammenarbeit mit der Hochschule Zittau und die Aufnahme der Beratungs- und Behandlungsstelle in der My Maps - Karte.maps psbb

Als freistaatlich und vom Landkreis Görlitz anerkannte Suchtberatungs- und Behandlungsstelle wird Ihnen eine kompetente und vielfältige Unterstützung bei drohenden oder bereits bestehenden Abhängigkeitserkrankungen und damit verbundenen psychischen- und Lebensproblemen sowie seelischen Konflikten, auch über Alkohol- und Drogenprobleme hinaus, angeboten. 

Die Beratungs- und Behandlungsstelle ist ein Anlaufpunkt für Menschen mit Suchtproblemen und Abhängigkeitserkrankungen einschließlich aller sozialen Folgeerscheinungen in seelischen und sozialen Konfliktsituationen und Krisen. Probleme werden individuell betrachtet und Lösungen gemeinsam erarbeitet.

Wir trauern um Rupert Schmid

Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben der Anfang der Ewigkeit.
- Rainer Maria Rilke -

Rupert Schmid, der ehemalige Landrat des Landkreises Regensburg und Bezirkstagspräsi-dent des Bezirks Oberpfalz, ist am 4. Januar 2021 im Alter von 85 Jahren verstorben. Sozialteam trauert um einen Weggefährten, der Sozialteam von der ersten Stunde an, zunächst als Landrat und dann auch als Bezirkstagspräsident, begleitet und unterstützt hat. Wir erinnern uns an viele Begegnungen, die geprägt waren von gegenseitigen Respekt und Anerkennung, sowie von Interesse für Menschen und deren Belange. Wir sagen Rupert Schmidt ein herzliches Dankeschön und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Geschäftsführung, Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen von Sozialteam

 

Bezirkstagspräsident Rupert Schmid (vorne rechts) bei der feierlichen Eröffnung des Sozialteam – Haus am Regen in Lappersdorf am 01.07.2004

Aktuelle Informationen zu Corona aus den soziotherapeutischen Einrichtungen

Wichtige Hinweise zur aktuellen Coronasitaution

Sehr geehrte Nutzer*innen, Angehörige und Betreuer*innen,

sehr geehrte Damen und Herren.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige wichtige Informationen zum Betrieb unserer Einrichtungen und Dienste im Fachbereich Soziotherapeutische Einrichtungen unter der sich zuspitzenden Coronalage geben.

Alle Einrichtungen und Dienste halten auch unter diesen erschwerten Bedingungen ihre Angebote aufrecht.

Bitte beachten Sie jedoch zum Schutz unserer Nutzer*innen und Mitarbeiter*innen:

  • Melden Sie Ihren Besuch bitte, wenn irgend möglich, vorher an
  • Beachten Sie Hygiene- und Abstandsregeln
  • Kommen Sie nicht in eine Einrichtung, Beratungsstelle, Tagesstätte u.a.m., wenn Sie Symptome zeigen, die auf eine Coronaerkrankung hindeuten oder wenn Sie Kontakt zu Infektions- oder Verdachtsfällen hatten
  • Tragen Sie bei Ihrem Besuch einen Mund-Nasenschutz, am besten eine FFP 2 Maske.

Aufgrund von Anordnungen des zuständigen Bundeslandes oder des Landkreises gelten zur Zeit in allen Wohnstätten besondere Zugangsbeschränkungen. Dies sind insbesondere die Verpflichtung zur Voranmeldung Ihres Besuches, die Vorlagen eines negativen Coronatestergebnisses, das Tragen von FFP 2 Masken u.ä.m. Bitte erkundigen Sie sich vor Antritt Ihres aktuellen Besuches bei der Einrichtungsleitung über die aktuellen Regelungen.

Die Arbeitsprojekte Alkanti Schöpstal und Görlitz sind wegen des Lockdowns zur Zeit geschlossen. Die Mitarbeiter*innen versuchen dennoch Kontakt zu allen Teilnehmer*innen zu halten. Wenn Sie als Teilnehmer*in Fragen haben oder Hilfe benötigen, können Sie jederzeit anrufen.

Die Beratungsstellen bieten weiterhin persönliche Beratung an. Sie können jedoch gerne auch Kontakt per Telefon, Mail oder App (Migrationsberatung) aufnehmen.

Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich auf.