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Hinweis

Die Gesundheit unserer Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen ist uns wichtig.

Aktuell besteht auf Grund des Corona-Virus ein Besuchsverbot in allen Einrichtungen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Gruppenarbeit zu Corona in der AWG Weißwasser

 

Unsere Nutzer*innen erleben in diesen Tagen eine besonders herausfordernde Zeit.
Sehr wesentliche Strukturen und therapeutische Maßnahmen, die für ihre psychische Stabilisierung eine sehr zentrale Bedeutung haben, fallen weg oder haben sich maßgeblich verändert.
Die gravierenden Einschränkungen, die sie gerade erleben, die Unsicherheit, weil so viel Vertrautes einfach nicht mehr geht, ganz besonders aber auch die Angst, als Risikogruppe selbst an COVID 19  zu erkranken, haben die Nutzer*innen der AWG in Weißwasser in einer Gruppenarbeit - natürlich in diesen Tagen jeder für sich allein - deutlich gemacht.  Es entstand ein wunderschönes und mutmachendes Bild, das von Zusammenhalt auch in dieser schweren Zeit zeugt und wir Ihnen hier nicht vorenthalten möchten. 
Sozialteam AWG Weißwasser Plakat zu Zeiten von Corona

 

Bewohnervertretung Haus Rabenholz übernimmt „Kioskverkauf“ in dieser schwierigen Zeit

 

Damit unsere Nutzer*Innen das STZ Amberg-Sulzbach dessen Gelände nicht verlassen müssen, und somit sich und andere schützen, hat die Bewohnervertretung  Verantwortung übernommen und betreibt drei mal in der Woche den Verkauf von Süssigkeiten, Tabakwaren und kleineren Artikeln des täglichen Bedarfs. Unterstützt werden sie von den Mitarbeiter*Innen des STZ, die vorab die „Ware“ für den Verkauf besorgen. 
 
Sozialteam Haus Rabenholz Kioskverkauf
Der Bedarf richtet sich nach eingereichten Einkaufslisten der Nutzer*Innen. Somit wurde das Kioskangebot in den letzten Wochen zu einer festen Tagesstruktur im Alltag der Wohnstätte. Unter Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygieneregeln können die Nutzer*Innen im großen Gemeinschaftsraum ihren täglichen Bedarf zum gleichen Preis wie in den Geschäften decken. Die STZ Leitung findet dies eine tolle Idee und ein Zeichen der Solidarität und gemeinschaftlichen Unterstützung in dieser herausfordernden Zeit.
Weiterhin werden auch in Kleingruppen von 2-3 Personen - unter Einhaltung des Mindestabstandes und durch Tragen von Schutzmasken – die Angebote der Ergotherapie aufrecht erhalten, um so viel Tagesstruktur wie möglich zu schaffen. So wird derzeit der Garten bei dem herrlichen Wetter gepflegt und dient dazu, sich in freier Natur zu bewegen, oder sich auf einer Ruhebank nieder zu lassen und sich mit anderen Nutzer*Innen auszutauschen.
Sozialteam Haus Rabenholz, Garten
 

 

Corona-Krise: Information zu den Beratungsstellen, Tagesstätten und Arbeitsprojekten von Sozialteam

Telefonische Erreichbarkeit gesichert

Aufgrund der Coranakrise mussten wir den Publikumsverkehr in unseren Tagestätten, Beratungsstellen und Arbeitsprojekten einstellen oder stark einschränken. Wir sind jedoch weiterhin in diesen schwierigen Zeiten zu den üblichen Öffnungszeiten telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

Im Einzelnen erreichen Sie uns über folgende Kontaktmöglichkeiten:

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Haus Rabenholz im OTV-Bericht

Über Haus Rabenholz in Sulzbach-Rosenberg wurde im Rahmen des OTV-Magazins "Wundernetz" berichtet. Hier wurden hautnahe Einblicke in die Arbeit von Sozialteam im Haus Rabenholz bei der Begleitung von zwei im Haus Rabenholz lebenden Personen festgehalten. Hier geht es zum Link. (Der Bericht über Sozialteam beginnt ab Minute 8:58!

Psychoseseminar in Landshut entfällt

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie kurz darüber informieren, dass das für den 25. März geplante Psychoseseminar in Landshut aufgrund der aktuellen Corona-Krise leider entfallen muss.

Fachtag im STZ Lappersdorf-Regensburg

 

Am Montag, den 9. März, feierte das Soziotherapeutische Zentrum (STZ) Lappersdorf-Regensburg im Rahmen eines Fachtages ein Doppeljubiläum: zum einen wurde das 15-jährigen Bestehen der Wohnstätte Haus am Regen für suchtkranke Menschen, zum anderen 10 Jahre Betreutes Wohnen für suchtkranke Menschen in der Stadt und dem Landkreis Regensburg gefeiert.

Geschäftsführer Peter Weiß begrüßte die Gäste der seit Wochen ausgebuchten Veranstaltung, ehe stv. Bürgermeister Königsberger Grußworte des Marktes Lappersdorf überbrachte und die guten Beziehungen der Einrichtung zum Markt Lappersdorf hervorhob.

Sozialteam selbst bietet an einigen seiner Standorte, unter anderem im Haus am Regen in Lappersdorf, beschützte Angebote für Menschen an, die Ihre Gesundheit und/oder ihr Leben erheblich gefährden. Peter Weiß und STZ-Leiterin Susanne Hirmer führten in das Thema des „Wohltätigen Zwanges“, welcher sich unter anderem in Zwangsmaßnahmen, wie beispielsweise eine beschützte Unterbringung von Betroffenen ausdrückt, ein. Ausgehend davon wurde dieses Thema in einem Hauptvortrag und mehreren praxisbezogenen Workshops näher beleuchtet.

Sozialteam konnte für den Hauptvortrag Herrn Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepol gewinnen. Als Mitglied des Deutschen Ethikrates hielt er einen äußerst abwechslungsreichen und informativen Hauptvortrag, welcher das Spannungsfeld von Wohl und Selbstbestimmung mit Zwangsmaßnahmen, die mit Wohltätigkeit und Fürsorge begründet werden, beleuchtete.

„Einerseits schränkt der ‚wohltätige Zwang‘ die Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten des Betroffenen ein. Andererseits ist der ‚wohltätige Zwang‘ gerade im Hinblick auf eine schwerwiegende Selbstgefährdung zwingend geboten. Er darf aber nur angewandt werden, wenn der Nutzen für das subjektive Wohl des Betroffenen den nahezu zwangsläufigen Schaden, der durch die Zwangsmaßnahme verursacht wird, deutlich überwiegt.“ Prof. Dr. Lob-Hüdepol

In praxisorientierten Workshops wurde das Thema im Anschluss aus verschiedenen Perspektiven näher beleuchtet, ehe in einem gemeinsamen Abschlussplenum Resumee gezogen wurde. Dr. Christian Weiß, Sozialteam-Geschäftsführer in zweiter Generation, fasste zusammen: „Das ethische Dilemma des wohltätigen Zwanges lässt sich naturgemäß nicht vollständig auflösen. Umso wichtiger ist es für uns Professionelle, sich dessen bewusst zu sein und in individuellen Entscheidungssituationen genau abzuwägen. Die Rückmeldung zur heutigen Veranstaltung war von vielen Teilnehmern, dass hier wertvolle Impulse für die tägliche Arbeit gewonnen werden konnten.“

 

Fernsehen zu Gast im Haus Rabenholz

Im Rahmen des Wundernetz-Magazins strahlt der Regionalsender OTV einen Beitrag über Sozialteam – Haus Rabenholz aus. Hier werden Einblicke in die tägliche Arbeit von Sozialteam gewährt und zwei Nutzer*Innen berichten, wie sie leben und wohnen. Gedreht wurde im Sozialteam Haus Rabenholz in Sulzbach-Rosenberg, sowie im Ambulant Betreuten Wohnen in Amberg.

Seien Sie also gespannt und schalten Sie den Fernseher ein! Wann?

Am Samstag den 21.03.2020 um 20:30 Uhr zum OTV-Wundernetz-Magazin oder im Livestream unter otv.de

Faschingsfete im Haus Rabenholz

Am Rosenmontag stieg die Faschingssause im Haus Rabenholz. Viele Nutzer*innen der Wohnstätte und des Ambulant betreuten Wohnens nahmen die Gelegenheit gerne wah,r gemeinsam bei Musik, Spielen und Sketchen mit den Mitarbeiter*Innen des Hauses zu feiern. Phantasievoll verkleidet und geschminkt, wurde getanzt, gelacht und gesungen. Der Lionsclub Sulzbach Rosenberg leistete einen tollen Beitrag in dem er eine „Krapfenspende“ für das Haus Rabenholz über regionale Firmen organisierte. So kamen alle Beteiligten in den Genuss von 300 Krapfen, die beginnend am Weiberfasching bis Rosenmontag geliefert und verzehrt wurden. So war bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Ein herzliches „Vergelt`s Gott“ sendet STZ-Leiter Georg Lang im Namen aller Nutzer*Innen und des Teams an alle Firmen, die das Haus Rabenholz mit dieser schönen und netten Geste bedacht haben.

Kooperation mit ISE Pflegeschule Amberg

In ZeiLogoISEPflegeschuleAmbergten des Fachkräftemangels setzt der Leiter Georg Lang des STZ Amberg-Sulzbach auf die Kooperation mit verschiedenen Ausbildungsträgern. So konnte man nun freudig eine Ausbildungskooperation mit der Pflegefachschule ISE Amberg eingehen. Die zukünftigen Pfelgefachmänner/-frauen können zukünftig im psychiatrischen Bereich des STZ AS praktische Erfahrungen sammeln. Betreut werden Sie hier neben Sozialpädagogen/Innen von Praxisanleiterin Frau Stebner. In den Bereichen der Wohnstätte, der tagesstrukturierenden Maßnahmen der Ergotherapie und im ambulant betreuten Wohnen für psychisch erkrankte Menschen können zukünftig angehende Ausbildungsteilnehmer*Innen hier eingesetzt werden. Dies ist neben Kooperationen mit dem BFZ Weiden für Heilerziehungspflege,
den Schmid Döpfer Schulen für Ergotherapie, dem Krankenhaus Sulzbach Rosenberg für den generalisierten Gesundheitspfleger*In, eine weitere Maßnahme, um perspektivisch Fachkräfte zu generieren.

Veröffentlichung der SROI-Studie

SROI Studie zur PsBB in Zeitschrift des Deutschen Vereins veröffentlicht

„Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist seit fast 140 Jahren das gemeinsame Forum für alle Akteure in der sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts in Deutschland. So vielfältig wie unsere Themen sind auch unsere ca. 2.000 Mitglieder. Seit der Gründung des Deutschen Vereins im Jahre 1880 zählen u. a. Kommunen, die Freie Wohlfahrtspflege, die Wissenschaft, Einzelpersonen und zahlreiche weitere Akteure aus dem sozialen Bereich zu unserer Mitgliedschaft. Wir sind überparteilich und weltanschaulich neutral, arbeiten konsensorientiert und mit hoher Fachlichkeit. Mit unseren Publikationen und Fachveranstaltungen informieren wir über aktuelle soziale Entwicklungen.“ (aus der Selbstdarstellung des Vereins“).

Der Deutsche Verein gibt monatlich eine Zeitschrift heraus, in dem er neben der Diskussion sozialpolitischer Fragestellungen die Ergebnisse wichtiger wissenschaftlicher Untersuchungen veröffentlicht.

In diesem Zusammenhang ist in der Ausgabe 2/2020 ein ausführlicher Artikel über die SROI Studie zur PsBB Görlitz-Löbau erschienen, die Sozialteam in Zusammenarbeit mit xit Nürnberg durchgeführt hat. Mehr zur Zeitschrift unter https://www.deutscher-verein.de/de/der-buchshop-des-dv-ndv-1562.html

Psychsoziale Beratung und Behandlung wirkt!

 

Präsentationen der SROI-Studie in Görlitz

Fast 2 Jahre wurde an der SROI-Studie zu den individuellen und volkswirtschaftlichen Wirkungen unserer Suchtberatungsstellen im STZ Görlitz Weißwasser gearbeitet. Nach der großen öffentlichen Präsentation der SROI-Studie im November letzten Jahres bleibt das Interesse an der Studie groß. Wir freuen uns auch über das Interesse in anderen Regionen der Bundesrepublik, der Austausch mit regionalen Steakholdern am Entstehungsort der Studie liegt uns aber besonders am Herzen.

Einen sehr erfrischend intensiven und vorrangig fachlichen Charakter bot die Gelegenheit, die Studie im Rahmen einer Vorlesung am 14.01.2020 an der Hochschule Zittau Görlitz vorzustellen. Die teilnehmenden ProfessorInnen und StudentInnen der Fakultät Sozialwissenschaften erwiesen sich als neugieriges und aktives Publikum. Der vertiefende Einblick in das Forschungsdesign hat bei den StudentInnen hoffentlich Lust auf eine derartige Auseinandersetzung in ihren zukünftigen Tätigkeitsfeldern gemacht. Und die Veranstaltung hat, wie von einem Professor zum Abschluss kommentiert, auch den Wert des eigenen Berufsfeldes auf eine sicherlich neue Weise reflektiert.

Einen gänzlich anderen Rahmen bot die Möglichkeit, am 27.01.2020 die Studienergebnisse im Ausschuss für Soziales und Gesundheit des Landkreises Görlitz vorzustellen. Die Kosten-Nutzen-Frage unserer Einrichtung hat in diesem Ausschuss unmittelbare Bedeutung, schließlich werden hier regelmäßig auch die für den Landkreis nicht unerheblichen Kosten der Suchtberatungsstellen besprochen und deren weitere Förderung beschlossen. Der zeitliche Rahmen in so einem Ausschuss erlaubte keine ausführliche Diskussion, die Vorstellung traf aber auf ein interessiertes Publikum und bot hoffentlich den Mitgliedern und TeilnehmerInnen nützliche Anregungen für ihre zukünftige Arbeit. Wir freuen uns rückblickend sehr über die anerkennenden Worte für die Studie aus dem Ausschuss und danken dem Landrat Herrn Lange und der Sozialdezernentin Frau Weber für die Möglichkeit der Vorstellung.

Frank Lehnert STZ Leiter