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Erste Mitarbeiterin aus Crimmitschau bei Zukunft Sozialteam

2021 02 Ehlert MalzGleich zu Beginn des neuen Jahres gab es eine Premiere in unserem STZ! Die erste Mitarbeiterin, die sich für das Programm „Zukunft Sozialteam – Führungskräfte von morgen“ aus unserer Einrichtung beworben hat, wurde darin nach vorherigem Bewerbungsprozess mit Geschäftsführung und Projektleitung aufgenommen. Wir gratulieren unserer Wohnbereichsleitung Frau Ehlert – Malz dazu und wünschen Ihr viele neue Impulse, guten fachlichen Austausch mit den anderen Teilnehmern und Teilnemerinnen sowie insgesamt gutes Gelingen bei der Teilnahme an diesem Programm!
Auf dem Bild ist unsere Wohnbereichsleiterin zudem vor der frisch durch unseren Hausmeister tapezierten Wand zu sehen, die uns allen einfach super gefällt. Weitere Wände werden folgen, was uns ebenso sehr freut!

Ein kühner Traum in schweren Krisenzeiten! Spenden und Unterstützung für das STZ Landshut im Jahr 2020 macht viel Mut und Motivation für nach Corona!

Handeln und Unterstützen statt reden. Hinter diesen Worten stehen Menschen mit Menschlichkeit, Interesse und Begeisterung für andere Menschen. 
Anfang September letzten Jahres bereits hatten Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Haus Isar die Idee, den inzwischen wenig ansprechenden Eingangsbereich attraktiver zu gestalten und zwar in Form eines überdachten Sitzplatzes mit gemütlichen Sitzgelegenheiten. Die fehlende Finanzierung stoppte zunächst das “Projekt Eingangsbereich“ . 
Jedoch konnte nun durch die tatkräftige und engagierte Unterstützung einiger regionaler Wirtschaftsunternehmen das Projekt für die Bewohner des Hauses Isar schneller realisiert werden als gedacht. 
 
- Die Firma Haun KG in Bruckberg sorgte für die kostenlose Lieferung von Rindenmulch . 
- Bauhaus in Landshut spendete einen Carport für die Überdachung des Sitzplatzes. 
- Möbelhaus Biller in der Weixerau sorgte für die gemütlichen Sitzgruppen. 
 
Kreativität und Hilfsbereitschaft verbindet Menschen.  Allen Spendern ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz zum Gelingen unseres “Projekts Eingangsbereich“! 
 
Ein überraschendes Christkind hat uns dann auch noch Herr Maier von der Allfinanz gebracht.
Eine Spende über 500 Euro, die dieses Jahr in die Gestaltung unserer Heimgartenanlage fließen soll. 
Frau Kell hat die Spende – ganz corona-konform entgegen genommen und wird auch die zweckentsprechende Verwendung betreuen.
 

Wir sagen auch hier ein herzliches DANKESCHÖN!!

Geburtstagskartenwettbewerb - Preisverleihung im STZ Nordoberpfalz

2021 01 Geb WENIm Herbst letzten Jahres hatte Sozialteam einen Geburtstagskartenwettbewerb ausgerufen. Alle Nutzerinnen und Nutzer, Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich mit einem Beitrage beim Wettbewerb beteiligen - und die Resonanz war überwältigend. Über 75 Einsendungen mit den unterschiedlichsten Motiven, Gestaltungen, Bilder auf verschiedensten Materialien, wie Papier, Pappe, Pergament und Ölleinwand gingen im Laufe des Wettbewerbs ein. Die Jury, bestehend aus den beiden Fachbereichsleitern Peter Weiß und Andreas Neugirg sowie Sozialteam-Geschäftsführer Dr. Christian Weiß, musste die schwere Entscheidung der Auswahl treffen, um einen Sieger zu küren.

2021 01 GebDa die Einsendungen nicht nur im Bezug auf die Menge überraschend hoch waren, sondern auch sehr, sehr viele Einsendungen dabei waren, die alle den Sieg verdient hätten, wurden gleich mehrere Sieger bestimmt. Weiß hatte nun die Ehre, den Siegern des Wettbewerbs im STZ Nordoberpfalz persönlich gratulieren zu dürfen und ihnen ihre Preise überreichen zu dürfen.

Frau S., Besucherin der OASE Weiden - in der Abbildung mit dem eingereichten Originalbild, welches sie selbstverständlich zurückerhielt ist eine der Gewinnerinnen des Wettbewerbs und freute sich über einen Einkaufsgutschein. Frau S. malt ihre ansprechenden Bilder ohne Vorlagen oder sonstige Hilfsmittel. Auch Herr B. aus dem Betreuten Wohnen Tirschenreuth malt schon seit mehren Jahren. Auch er erhielt einen Einkaufsgutschein für seine Einsendung - eine rote Rose auf blauem Hintergrund und freut sich ganz besonders, dass sein Beitrag im nächsten Jahr die Sozialteam-MitarbeiterInnen zu ihrem jeweilen Geburtstag überraschen wird.

Dr. Christian Weiß bedankte sich bei allen Siegerinnen und Siegern für die eingereichten kreativen Beiträge und Kunstwerke. Auch an alle weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb ein herzlicher Dank für die tollen selbst gestalteten Bilder und Kunstwerke!

Therapie auf vier Pfoten in Lapperdorf

2021 01 HaR D1Seit September des Jahres 2020 wird unsere Mitarbeiterinnen und angehende Rechtspsychologin M.Sc. Isabell Fenzl durch eine „Fachkraft auf vier Pfoten“, ihrem Therapiebegleithund Darius, ehrenamtlich begleitet. Nachdem beide gemeinsam die Zertifizierung zum Begleithund für tiergestützte therapeutische Arbeit nach Buddies4Life® im Assistenzhundezentrum Regensburg absolvierten, besucht Darius nun die Wohnstätte Haus am Regen und unterstützt dabei seine Besitzerin in ihren therapeutischen Gruppen- und Einzelinterventionen tatkräftig.Darius ist ein 5-jähriger Magyar Vizsla Rüde. Rassetypisch ist sein Wesen sehr kontaktfreudig, verspielt, begeisterungsfähig, neugierig und sensibel, wodurch es dem Therapiebegleithund gut gelingt, unsere Nutzer und Nutzerinnen zu aktivieren und zur Therapie zu motivieren.
2021 01 HaR D2Im Rahmen der von Frau Fenzl durchgeführten Interventionen werden therapiebegleitend, gemeinsam mit Darius, sowohl aktive als auch passive Methoden, wie beispielsweise Kontaktliegen, Spaziergänge, Fellpflege und Apportier- bzw. Suchspiele eingesetzt. Diese werden individuell an die teilnehmende Gruppe bzw. Einzelperson angepasst und unter Anleitung unserer Fachkraft durchgeführt. Der Einsatz des Therapiebegleithundes Darius erfolgt stets zielgerichtet und stellt keine eigenständige Therapiemethode dar – im Fokus der Interventionen stehen weiterhin unsere Nutzer und Nutzerinnen, sowie deren Bedürfnisse und Ziele. Die tiergestützte Therapie soll vor allem dazu dienen, das emotionale Wohlbefinden zu verbessen, sowie die Selbstwirksamkeitserwartung unserer Nutzer und Nutzerinnen zu stärken und Selbstsicherheit zu trainieren. Neben der Veränderung individueller innerpsychischer Prozesse, sollen zudem auch positive Effekte auf der sozial-interaktionalen Ebene, besonders die Förderung von Interaktion und Kommunikation, sowie die Verbesserung sozialer Kompetenzen, erzielt werden.Der Einsatz des Therapiebegleithundes Darius stellt für unsere Nutzer und Nutzerinnen eine große Bereicherung dar und eröffnet neue Methoden im therapeutischen Umgang mit diesen. Der Besuch des Hundes bereitet allen Beteiligten sehr viel Freude und leistet einen positiven Beitrag für einen abwechslungsreichen Alltag in der Wohnstätte.

Tagesstätten weiterhin geöffnet

Auch im Lockdown für Sie da

Tagesstätten sind weiterhin in Präsenz geöffnet

Der Lockdown stellte gerade für Menschen mit psychischen Problemen eine große Herausforderung dar Stützende soziale Systeme stehen wegen der Kontaktbeschränkungen oft nicht mehr so zur Verfügung, die Unsicherheiten und Angst vor Ansteckung führen zu noch größerer psychischer Belastung.2021 01 Tagesstaette
Gerade in solchen Situationen sind professionelle Hilfen nötiger denn je. Deshalb hält Sozialteam seine Unterstützungsangebote weiterhin (soweit irgend möglich) vollumfänglich aufrecht.
Insbesondere sind unsere Tagesstätten weiterhin auch für den persönlichen Kontakt geöffnet.
Zur Einhaltung der Abstandsregeln müssten wir jedoch die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher*innen beschränken. Bitte melden Sie sich deshalb vorab telefonisch an.
• StiftlandOASE Tirschenreuth
(0 96 31) 60 05 30;
• OASE Weiden .
(09 61) 4 16 13 52
• OASE Kemnath
(0 96 42) 70 34 624
• OASE Vohenstrauß
(0 96 51) 92 42 710
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch!

 

PSBB Görlitz jetzt in App gelistet

Die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle Görlitz ist nun auch digital noch leichter auffindbar. In einem Projekt der Hochschule Zittau/Görlitz entstand im Rahmen eines Projektes der Fakultät für Sozialwissenschaften die App mit einer Google Maps - Karte, in welcher Suchterkrankte durch eine bedürfnisorientierte App insbesondere in der aktuellen Situation Hilfs- und Unterstützungsangebote finden können. Die PSBB Görlitz bedankt sich herzlich für die Zusammenarbeit mit der Hochschule Zittau und die Aufnahme der Beratungs- und Behandlungsstelle in der My Maps - Karte.maps psbb

Als freistaatlich und vom Landkreis Görlitz anerkannte Suchtberatungs- und Behandlungsstelle wird Ihnen eine kompetente und vielfältige Unterstützung bei drohenden oder bereits bestehenden Abhängigkeitserkrankungen und damit verbundenen psychischen- und Lebensproblemen sowie seelischen Konflikten, auch über Alkohol- und Drogenprobleme hinaus, angeboten. 

Die Beratungs- und Behandlungsstelle ist ein Anlaufpunkt für Menschen mit Suchtproblemen und Abhängigkeitserkrankungen einschließlich aller sozialen Folgeerscheinungen in seelischen und sozialen Konfliktsituationen und Krisen. Probleme werden individuell betrachtet und Lösungen gemeinsam erarbeitet.

Wir trauern um Rupert Schmid

Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben der Anfang der Ewigkeit.
- Rainer Maria Rilke -

Rupert Schmid, der ehemalige Landrat des Landkreises Regensburg und Bezirkstagspräsi-dent des Bezirks Oberpfalz, ist am 4. Januar 2021 im Alter von 85 Jahren verstorben. Sozialteam trauert um einen Weggefährten, der Sozialteam von der ersten Stunde an, zunächst als Landrat und dann auch als Bezirkstagspräsident, begleitet und unterstützt hat. Wir erinnern uns an viele Begegnungen, die geprägt waren von gegenseitigen Respekt und Anerkennung, sowie von Interesse für Menschen und deren Belange. Wir sagen Rupert Schmidt ein herzliches Dankeschön und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Geschäftsführung, Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen von Sozialteam

 

Bezirkstagspräsident Rupert Schmid (vorne rechts) bei der feierlichen Eröffnung des Sozialteam – Haus am Regen in Lappersdorf am 01.07.2004

Aktuelle Informationen zu Corona aus den soziotherapeutischen Einrichtungen

Wichtige Hinweise zur aktuellen Coronasitaution

Sehr geehrte Nutzer*innen, Angehörige und Betreuer*innen,

sehr geehrte Damen und Herren.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige wichtige Informationen zum Betrieb unserer Einrichtungen und Dienste im Fachbereich Soziotherapeutische Einrichtungen unter der sich zuspitzenden Coronalage geben.

Alle Einrichtungen und Dienste halten auch unter diesen erschwerten Bedingungen ihre Angebote aufrecht.

Bitte beachten Sie jedoch zum Schutz unserer Nutzer*innen und Mitarbeiter*innen:

  • Melden Sie Ihren Besuch bitte, wenn irgend möglich, vorher an
  • Beachten Sie Hygiene- und Abstandsregeln
  • Kommen Sie nicht in eine Einrichtung, Beratungsstelle, Tagesstätte u.a.m., wenn Sie Symptome zeigen, die auf eine Coronaerkrankung hindeuten oder wenn Sie Kontakt zu Infektions- oder Verdachtsfällen hatten
  • Tragen Sie bei Ihrem Besuch einen Mund-Nasenschutz, am besten eine FFP 2 Maske.

Aufgrund von Anordnungen des zuständigen Bundeslandes oder des Landkreises gelten zur Zeit in allen Wohnstätten besondere Zugangsbeschränkungen. Dies sind insbesondere die Verpflichtung zur Voranmeldung Ihres Besuches, die Vorlagen eines negativen Coronatestergebnisses, das Tragen von FFP 2 Masken u.ä.m. Bitte erkundigen Sie sich vor Antritt Ihres aktuellen Besuches bei der Einrichtungsleitung über die aktuellen Regelungen.

Die Arbeitsprojekte Alkanti Schöpstal und Görlitz sind wegen des Lockdowns zur Zeit geschlossen. Die Mitarbeiter*innen versuchen dennoch Kontakt zu allen Teilnehmer*innen zu halten. Wenn Sie als Teilnehmer*in Fragen haben oder Hilfe benötigen, können Sie jederzeit anrufen.

Die Beratungsstellen bieten weiterhin persönliche Beratung an. Sie können jedoch gerne auch Kontakt per Telefon, Mail oder App (Migrationsberatung) aufnehmen.

Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich auf.

Jahresbericht 2020 der Soziotherapeutischen Einrichtungen

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, auch in diesen besonderen Zeiten möchten wir Sie gerne über einige der wichtigsten Aktivitäten, Veränderungen und Entwicklungen im Fachbereich berichten.

Corona-Panemie

Natürlich hat auch bei uns diese neue Krankheit, durch die ja gerade viele unser Nutzer*innen besonders gefährdet sind, massiv beschäftigt. Sie ist über uns, wie über uns alle, völlig unvorbereitet hereingebrochen, wir mussten gerade zu Beginn mit viel Unklarheiten zurechtkommen, da niemand genau wusste, wie sich diese Krankheit verbreitet, welche Risiken damit einhergehen. Schnelle Veränderungsprozesse zum Schutz unserer Nutzer*innen waren notwendig, Angebote musste umgebaut werden, im ersten Lockdown auf neue Formate umgestellt werden, und vieles mehr. Wir alle haben uns dieser Aufgabe gestellt und schnellstmöglich die notwendigen Dinge umgesetzt.

Beispielhaft sind hier zu nennen:

  • Erarbeitung und Umsetzung von Schutzkonzepten für Nutzer*innen und Mitarbeiter*innen
  • Beschaffung von Schutzausrüstung
  • Umstellung auf Pandemie-Schichtkonzepte
  • Im ambulanten Bereich Organisation der Versorgung von Nutzer*innen, die in Quarantäne mussten
  • Umbau der Angebote im Lockdown, z.B. auch digitale Beratung in den Beratungsstellen, Kontaktpflege zu den Besucher*innen der Tagesstätte per Newsletter, Mails und Spaziergängen mit einzelnen Besucher*innen u.v.m.

Bis jetzt sind wir einigermaßen gut durch die Pandemie gekommen, es hat sich auch gezeigt, dass unsere Schutzkonzepte greifen, einzelne Infektionsfälle haben sich nicht im großen Stil verbreitet, wir hoffen, dass uns dieses Glück auch die nächsten Monate hold sein wird.

Wir als Geschäftsführung möchten am Ende dieses Jahres einigen Menschen herzlich danken, die uns geholfen haben, gut durch die Pandemie zu kommen.

  • An erster Stelle unseren Mitarbeiter*innen, die die große Mehrarbeit, die mit den Schutzmaßnahmen auf sie zukamen, selbstverständlich erledigt haben, die sich mit großen Ernst an die Schutzmaßnahmen gehalten haben und die vor allen immer die Nutzer*innen im Blick hatten und wie wir unser Angebot auch unter den erschwerten Rahmenbedingungen möglichst umfassend aufrecht erhalten können und unseren Nutzer*innen wichtige Stütze in diesen schwierigen Zeiten sein können
  • Wir danken unseren Betriebsräten und den Konzernbetriebsrat, die bereit waren, gemeinsam mit uns schnell gemeinsame Lösungen für notwendige Veränderungen zu finden
  • Wir danken unseren Nutzer*innen, die zum größten Teil bereit waren, die Schutzmaßnahmen mit zu tragen
  • Unseren Kostenträgern, die durch schnelle Entscheidungen mit dazu beigetragen haben, dass die finanzielle Basis unserer Arbeit nicht gefährdet wurde.

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Arbeitsprojekt Görlitz: Jubiläumsausflug zur Burg Oybin

2020 10 ausfl goe2020 10 ausfl goe1Es versprach, ein goldener Herbsttag zu werden, als sich die Teilnehmenden und Mitarbeiter des Arbeitsprojektes „Alkanti“ und des Tagestreffs am Morgen des 2. Oktober 2020 am Görlitzer Bahnhof versammelten. Anlässlich des 10- jährigen Bestehens des Arbeitsprojektes wurden sie auf einen Tagesausflug nach Oybin eingeladen. Mit dem Zug ging es erst nach Zittau, dort stiegen wir in die Schmalspurbahn ein und verbrachten die Fahrt durch die malerische Landschaft im offenen Waggon. Mit einer Dampfwolke und lautem Zischen fuhren wir schließlich mit der historischen Dampflok im Oybiner Bahnhof ein. Von da aus wanderten wir durch Sandsteinfelsen hinauf zur Burg- und Klosteranlage, wo beeindruckende Ruinen von deren Geschichte zeugen. So gab es neben Wohntürmen und der Kirche noch einige weitere Ruinen ehemaliger Gebäude und Befestigungen sowie einen kleinen Bergfriedhof zu entdecken. Zudem luden verschlungene Pfade zwischen den Felsformationen zum Spazieren auf dem früheren Burggelände ein und es bot sich ein schöner Blick über den Kurort Oybin und das umliegende Zittauer Gebirge. Nach etwa zwei Stunden, in denen die Anlage eigenständig erkundet werden konnte, sammelten wir uns und stiegen wieder ins Tal. Als krönender Abschluss erwartete uns dort ein selbst vorbereitetes Picknick zur Stärkung mit Getränken, Salaten und Würstchen. Anschließend traten wir die Rückfahrt mit der Schmalspurbahn und dem Zug an und erreichten am Nachmittag den Görlitzer Bahnhof, wo unser Ausflug zu Ende ging.

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EX-IN-Kurs unter Corona-Bedingungen

Zur Zeit läuft der 3. Regensburger EX-IN-Kurs von Sozialteam. Nachdem, bedingt durch Corona, drei Module ausfallen mussten, konnte der Kurs in anderen Räumen weitergeführt werden. Im großen Festsaal des Landgasthof Prößl in Hainsacker konnte dann im Juni und Juli der Kurs fortgesetzt werden. Die erforderlichen Vorsichtsmaßnahlogo EX INmen waren dabei selbstverständlich. Obligatorisch waren für alle Beteiligten die Hygieneregelungen, wie Abstand halten, Nasen-Mundschutz und häufiges Desinfizieren von Händen und Flächen. Derzeit gibt es terminbedingt wieder eine längere Pause.
Die aktuell 17 Teilnehmenden werden von den beiden Trainern Klaus Nuißl und Wolfgang Schneider-Pannewick begleitet. Neben der Auseinandersetzung mit den inhaltlichen Themen, die für die späteren Genesungsbegleiter*innen von Bedeutung sind, ist diese Kurszeit auch für alle ein persönlicher Entwicklungsweg hin zu mehr persönlichem Empowerment und zu eigener Selbstbestimmung. So entstand aus der Kursgruppe heraus ein Engagement in der Öffentlichkeit. Im September übernahm die EX-IN-Gruppe die Patenschaft für den Film „Good Will Hunting“ im Rahmen des Projekts „2020 – Das Jahr des Inklusionsfilm“ der Stadt Regensburg. Drei Frauen aus der Kursgruppe haben den Besucher*innen in sehr persönlichen Statements einen anschaulichen Einblick in die EX-IN-Idee gegeben.

Mit „Lehren und Lernen“ und „Krisenintervention“ werden im November die beiden noch ausstehenden thematischen Module die inhaltliche Arbeit abrunden. Beim Abschlussmodul im Januar werden dann die Teilnehmenden ihre Erfahrungen und Entwicklungsschritte in der persönlichen Abschlusspräsentation in der Kursgruppe vortragen. Mit der Zertifikatsübergabe und einer kleinen angemessenen Feier wird dann der Kurs zu Ende gehen.
Wir hoffen, dass wir dies auch in Coronazeiten so weiter durchführen und abschließen können.