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Schnuppergolfen für Nutzer*innen Haus Maria Rast

NutzerInnen beim GolfenUnsere Bewohner*innen durften am Sonntag, den 31.03.2019 in Bad Griesbach auf dem Golfplatz Uttlau unter Führung von Frau Pfaff die Driving Range erkunden. Sie lernten dabei die richtige Handhabung des Golfschlägers sowie auch die perfekte Körperhaltung. Die Bewohner*innen waren sehr konzentriert und es gefiel ihnen so gut, dass sogar das Rauchen vergessen wurde. Frau Pfaff zeigte den Nutzer*innen auch ein paar Greenfee´s und erklärte den Ablauf des Sports. 

Das Wetter spielte sehr gut mit, so dass unsere Bewohner*innen sogar ein paar Golfspieler beim Abschlagen beobachten konnten. Dies imponierte sie natürlich sehr, da die Bälle sehr weit geschlagen wurden. Dadurch wurden sie angespornt, ihre Bälle ebenfalls so weit zu schlagen. Als kleine Belohnung gab es im Anschluss noch eine Kugel Eis in einer gemeinsamen Runde auf dem Stadtplatz in Bad Griesbach. Die Nutzer*innen freuen sich schon auf das nächste Mal, wenn sie wieder mit Frau Pfaff ein paar Bälle schlagen dürfen.

Boysday im STZ Landshut

Jungs im Gespräch mit Mitarbeitenden von Sozialteam im STZ LandshutAm 28 März 2019 machte das STZ Landshut wieder beim bundsesweiten Boysday mit. Sehr freuten wir uns, dass dieses Jahr die Plätze bereits sehr schnell und ohne große Werbeaktionen belegt waren.

Vier sehr interessierte Jungs im Alter zwischen 12 und 17 Jahren von Mittel- und Realschulen besuchten uns an diesem Tag. Sie lernten sowohl das Soziale Kompetenztraining, den Ablauf in unserem Haus Isar, als auch ein WG-Gespräch des Betreuten Wohnens und viele NutzerInnen und KollegInnen kennen. In einem Angebot der Ergotherapie entstand darüber hinaus ein sehr schönes Bild gemeinsam gestaltet von den Jungs und unseren NutzerInnen.

Sozialteam trauert um Bruno Priehäußer

Geh nicht nur die glatten Straßen.
Geh Wege, die noch niemand ging,
damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.
(Antoine de Saint Exupery)

Nach schwerer Krankheit verstarb am Samstag, 23. März 2019 unser STZ-Leiter

Herr Bruno Priehäußer

Herr Priehäußer baute in der Stadt Görlitz die Psychosoziale Suchtberatungs- und behandlungsstelle als neues Angebot für suchtkranke Menschen auf. Mit großen Engagement und Fachlichkeit entwickelte er die Suchtberatungs- und behandlungsstelle mit der Außenstelle in Löbau zu einer wichtigen Säule der Suchthilfe im Landkreis Görlitz. Er war als Leiter der Beratungsstelle stets bemüht, das Angebot fort zu entwickeln. So entstanden Arbeits- und Beschäftigungsprojekte für suchtkranke Menschen, das Präventionsprojekt FRED und vieles mehr.
Nach der Übernahme der Angebote durch Sozialteam im Jahre 2015 trug er entscheidend zur Integration der vielfältigen Angebote der Suchtberatungs- und behandlungsstelle in Sozialteam bei und fungierte als Teil der neuen STZ-Leitung Görlitz-Weißwasser an der Seite von Carol Blatt.

Wir werden Herrn Bruno Priehäußer stets mit großer Dankbarkeit für seinen vielfältigen Einsatz ein ehrendes Gedenken wahren.

Sozialteam – STZ Görlitz-Weißwasser
Geschäftsführung: Peter und Martin Weiß
Projektleitung Sachsen: Carol Blatt

Alkanti beschenkt Feuerwehr Ebersbach-Girbigsdorf

Das Wetter spielt nicht mit. Dabei ist alles vorbereitet: die Kinder der Jugendfeuerwehr haben unter der Leitung von Jugendwart Christopher Würsig sowie Beate Lemberg diverse Gerätschaften auf dem Alkanti - Gelände aufgebaut, um verschiedene Brände zu simulieren. „Macht nichts“ meint Würsig schmunzelnd und koordiniert den Feuereifer der Kinder gekonnt. „Den Fettbrand müssen wir wetterbedingt leider ausfallen lassen. Aber den Papierkorb- und Flächenbrand machen wir auf jeden Fall.“ Jubel auf Seiten der Kinder und leichte Beklemmung auf Seiten der MitarbeiterInnen und TeilnehmerInnen des Sozialteam-Alkanti Projektes. Klar, es ist nur eine Übung und die Chance, mit einem echten Feuerlöscher zu proben, hat man nicht alle Tage. Dennoch ist es ein echtes Feuer. Bei Alkanti werden im Rahmen des „Wiesel“ (Weg in ein suchtfreies Erwerbsleben) Projektes Teilnehmer betreut, die einen (Wieder)Einstieg in den Job anstreben – ohne Suchtmittel.

Alkanti übergibt Geschenk an Feuerwehr

Als der simulierte Papierkorb brennt, will niemand so richtig der Erste sein, abgesehen von den Kindern natürlich. Den Berührungsängsten begegnet der erfahrene Feuerwehmann mit Humor: „Jeder ist mal dran. Jetzt brennt übrigens schon die Gardine.“ Also ran ans Werk, Splint gezogen (was übrigens ziemlich schwer geht), ein kurzer Sprühstoß zur Übung und Wasser marsch. Christopher Würsig erklärt viel, fragt gleichzeitig das umfangreiche Wissen seiner Jugendtruppe ab, gibt Tipps und Hinweise, und nach und nach fällt der Gang zum Feuerlöscher immer leichter. Als Dankeschön für diese umfangreiche Demonstration erhält die Feuerwehr ein Übungs-Löschhaus, welches von den TeilnehmerInnen des Alkanti-Projektes unter der Leitung von Uwe Kleinert in der Holzwerkstatt gebaut wurde.

Neubesetzung der Migrationsberatung in Kelheim

Eine neue Mitarbeiterin in der Sozialteam-Migrationsberatungsstelle Kelheim bietet Beratung in vielfältigen Fragen. Menschen, die in ein neues Land kommen sind mit komplexen Aufgaben konfrontiert. Darunter fallen beispielsweise die Arbeitssuche, das Belegen eines Sprachkurses und das Beschaffen eines Kindergartenplatzes. Hierbei wird die/der Migrant/in fachlich unterstützt.

Jeden Mittwoch wird von 08.30 Uhr bis 11.30 Uhr eine Offene Sprechstunde abgehalten. Hier können MigrantInnen der Zielgruppe bei Fragen oder Problemen ohne Termin vorbeikommen. Das Klientel sind MigrantInnen ab einem Alter von 27 Jahren aus dem EU-Ausland sowie Geflüchtete mit Bleiberecht beziehungsweise einer guten Aussicht auf dieses. Neben der Offenen Sprechstunde in der Ludwigsstraße 1  finden regelmäßig Beratungen in den Räumen der „Deutschen Angestellten-Akademie GmbH (kurz DAA) in der Schützenstraße für deren KursteilnehmerInnen statt. Auch im Büro in der Ludwigstraße werden über die Offene Sprechstunde hinaus Termine vergeben. Nutzen Sie hierfür die Kontaktdaten unten.

Kristina Diermeyer besetzt seit dem 1. März die Personalstelle in der Migrationsberatung beim Sozialteam. Sie verantwortet künftig die Gestaltung der einzelnen Termine sowie die jeweiligen Sprechzeiten und die Organisation inklusive Durchführung der Angebote zur Integration der Menschen, welche neu nach Deutschland gekommen sind, in unsere Gesellschaft sowie vorherrschende Kultur.

Kristina Diermeyer hatte bereits Einblick in mehrere Arbeitsfelder der Beratung. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Vor dem Studium der Sozialen Arbeit arbeitete sie zwei Jahre als Kinderpflegerin in einer Schule mit beeinträchtigten Menschen. Im Laufe des Studiums an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg wurde schnell klar, dass die Beratung das passende Aufgabengebiet bietet.

Ihr Kontakt: Diermeyer Kristina
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andy: 0176 / 43 79 02 33

Thermomix–Erlebnisabend im Haus Maria Rast

Da zu unserer Küchenaustattung im Haus Maria Rast Tettenweis seit ein paar Wochen ein Thermomix-Gerät gehört, bekamen wir von Fr. Bogner, die die Fa. Vorwerk Thermomix vertritt, eine Einführung in die Handhabung unseres neuen „Küchenwunders“. Einige der Möglichkeiten dieses Gerätes wurden uns, den NutzerInnen und Mitarbeitenden an diesem Abend präsentiert. Bei der Zubereitung eines 4-Gänge-Menüs, bestehend aus einem Faltenbrot mit Avocado-Dip, einem Rohkostsalat, einer Chinapfanne mit Reis und einer Schokomousse waren wir alle aktiv dabei. Frau Bogner demonstrierte uns, wie viele Arbeitsschritte durch den Thermomix vereinfacht werden können und welche Vielfalt an Rezepten und Möglichkeiten zur Verfügung stehen, weil unser Wundergerät den / die NutzerIn Schritt für Schritt durch die Zubereitung der Gerichte und die einzelnen Arbeitsschritte leitet. Nachdem es also Gelegenheit zum zuschauen und ausprobieren gab, wurden wir mit köstlichem Essen verwöhnt und hatten zusammen einen schönen Thermomix-Erlebnisabend.

Neue Zeiten für offene Sprechstunde MBE Kelheim

Die Offene Sprechstunde der Migrationsberatung in Kelheim wird ab 12. März wieder starten.Logo
Sie findet ab sofort jeden Mittwoch von 8.30 bis 11.30 Uhr statt. Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig!
Ort der Beratungen: Ludwigstraße 1, Kelheim - 1. Stock

Ferner sind Beratungstermine nach Vereinbarung möglich: Bitte bei der offenen Sprechstunde vereinbaren oder über Handy: 0176 / 43 79 02 33
Ihre Ansprechpartnerin: Kristina Diermeyer, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Sozialpädagogin (i.A.)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein sonniger Ausflug zum Reiterhof Schönerting

PonysAm 27. Februar begaben sich alle NutzerInnen des STZ Passau sowie drei MitarbeiterInnen auf eine Fahrt zum Reiterhof Schönerting Nähe Vilshofen. Die Besitzerin Karin Azhar und ihre Mitarbeiterin begrüßten uns freundlich mit heißen Getränken und sie initiierte eine kleine Vorstellungsrunde, um unsere Erwartungen an den Besuch in Erfahrung zu bringen. Ebenso erzählte sie etwas von sich und welche Aufgaben es auf dem Hof zu erledigen gäbe.

Bevor wir uns auf eine Besichtigungstour begaben, bekamen wir eine kleine Einführung in den richtigen Umgang mit den Tieren und Fr. Azhar stellte uns alternatives Schuhwerk zur Verfügung.  Während des Rundganges über den Hof und den Offenstallt erzählte uns Frau Azhar etwas über Isländer, ihre Arbeit mit den Pferden und über deren Haltung. Nach dem Rundgang waren einige Bewohner motiviert und halfen beim Misten und Putzen zweier Pferde. Die Ruhe der friedlich malmenden Pferde, die warmen Sonnenstrahlen sowie das heimelige Ambiente des Hofes wirkten sich sichtbar positiv auf die Bewohner aus.

Besuch auf dem Eselhof in Afham

Esel

Mitte Januar machten wir, die NutzerInnen und MitarbeiterInnen vom Haus Maria Rast in Tettenweis den ersten Besuch auf dem Eselhof von Frau Funke-Rottbauer in Afham bei Bad Griesbach. Dort haben drei Hausesel, zwei Großesel und ein Maultier ein zu Hause gefunden, die aus sehr schlechten Haltungsbedingungen in Obhut genommen wurden. Frau Funke-Rottbauer erklärte uns den richtigen Umgang und persönliche Eigenarten der Esel, wies uns in die Stallarbeiten ein und zeigte weitere Einsatzmöglichkeiten für unsere NutzerInnen auf dem Hof, wie zum Beispiel Brennholzvorrat aufstocken, Lagerobst aussortieren oder Futtervorrat für die Tiere bereitstellen. Bei weiteren Besuchen ging es dann auch um die richtige Fellpflege bei den Eseln und das richtige Führen bei Spaziergängen.

Sozialteam unterstützt Aufbau soziale Landwirtschaft

Bietet die Landwirtschaft eine Alternative zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung?

Am Montag, 11.Februar 2019 trafen sich Betriebsleiter aus 15 sächsischen Landwirtschaftsunternehmen an der Hochschule Mittweida die daran interessiert sind, auf ihren Betrieben künftig mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Dort startete im September ein neues Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Stephan Beetz, genannt „InnoLAWI“, gefördert aus ELER - Mittel durch das SMUL Sachsen. Ein interdisziplinäres Team aus MitarbeiterInnen der Hochschule, dem Sozialteam Bayern, der Xit GmbH Bayern und dem Netzwerk alma aus Niedersachsen arbeitet daran, die Neuerungen des Bundesteilhabegesetzes auf sächsischen Landwirtschaftsbetrieben umzusetzen. Darin sind seit 1.1.2018 sogenannte „Andere Leistungsanbieter“ als Alternative zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung zugelassen.
Das Team möchte am Beispiel von acht Pilotbetrieben mit unterschiedlicher Größe und Betriebsschwerpunkt in verschiedenen Regionen Sachsens das Konzept der „anderen Anbieter im ländlichen Raum“ umsetzen. Die Betriebe werden über die Entwicklung einer sozialen Dienstleistung informiert, intensiv beraten und in der Konzeption und dem Aufbau eines Teilhabeangebots unterstützt und begleitet.
„Durch familiäre Betroffenheit möchten wir künftig auf unserem Betrieb mit Menschen mit Behinderung arbeiten“, erklärt Sonja Hoyer, Betriebsleiterin vom BioGut Wagelwitz in Grimma, deren Betriebsschwerpunkt eine Holzofenbäckerei ist. Die Agraringenieurin sieht in dem Projekt der Hochschule eine Chance zur Einkommensdiversifizierung und der Erschließung von Arbeitskräftepotential in ihrer Region. „Viele Landwirtschaftsbetriebe arbeiten schon mit Menschen mit Behinderung in Form von Außenarbeitsplätzen und könnten sich in dieser Form der Teilhabeleistung einen zusätzlichen Betriebszweig aufbauen“.
Das Interesse der sächsischen Betriebe ist groß. In kleinen Workshops wurden einzelbetriebliche Fragen, betriebswirtschaftliche Besonderheiten und weitere Schritte auf dem Weg zum Pilotbetrieb gemeinsam bearbeitet, um eine gute Entscheidungsgrundlage zur weiteren Zusammenarbeit zu schaffen.
„Nach der dreijährigen Projektlaufzeit soll am Ende auch ein Handbuch vorliegen, das bundesweit Landwirtschaftlichen Unternehmen aufzeigt, wie sie das Modell anderer Leistungsanbieter auf ihrem Hof umsetzen können“, so Heike Delling vom Projektteam Mittweida, die darin vor allem eine Chance für Menschen mit Behinderung sieht, denen ansonsten lediglich der Weg in die Werkstatt bleibt.

Neue Außenstelle in Eslarn

In Waidhaus, Eslarn und Moosbach leben verhältnismäßig viele geflüchtete Menschen. Deshalb haben sich die Verantwortlichen im Landratsamt Neustadt an der Waldnaab eine weitere Beratungsstelle in der Grenzregion gewünscht. Noch im Februar wird eine weitere Beratungsstelle in der Bibliothek in Eslarn öffnen. Alle zwei Wochen berät die Flüchtlings- und Integrationsbeartung des Sozialteam-STZ Nordoberpfalz ab dem 22. Februar von 15 bis 17 Uhr in der Bibliothek, Friedhofstraße 2.

Die Beratung wird im Landkreis Neustadt an der Waldnaab neben Sozialtteam auch vom Roten Kreuz, der Caritas und dem Jugendmigrationsdienst getragen. Die geflüchteten Menschen brauchen vor allem Hilfe bei Amtsgängen und beim Ausfüllen der vielen Formulare.