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Crimmitschauer Kindermarktfest

 Inzwischen traditionelle Teilnahme des STZ Crimmitschau beim Kindermarktfest

Kindermarktfest STZ Crimmitschau 2018Auch in diesem Jahr war das Sozialtema-STZ Crimmitschau wieder dabei, um den Schulkindern einen gelungenen Ferienstart zu bereiten. Bei strahlendem Sonnenschein fand das diesjährige Kindermarktfest auf dem Marktplatz der Stadt Crimmitschau statt. Das Motto in diesem Jahr: sportlich in die Ferien. Wir konnten für die Umsetzung dieses Mottos die Ideen und auch die Teilnahme eines Nutzers von uns nutzen, der seit über 40 Jahren im Raketenmodellsportclub Sachsen e. V. tätig ist und zu dessen Gründungsmitgliedern zählt. Er hat mit seinem Verein sogar schon an Weltmeisterschaften erfolgreich teilgenommen! Beim Kindermarktfest war sein Angebot das Raketenbasteln mit anschließendem Raketenschießen bzw. –werfen, was sehr gut angenommen wurde, so dass wir mit unseren vorbereiteten Materialien schon vor Ende der Veranstaltung sozusagen „ausverkauft“ waren. Dies war für uns ein großer Erfolg - auch unserem Nutzer machte diese Teilnahme sichtlich Freude und auch stolz. Er strahlte sozusagen mit der Sonne um die Wette … Trotz der Hitze ließ er es sich übrigens nicht nehmen, während der gesamten Veranstaltung seinen Raumanzug von der MIR zu tragen, was natürlich auch eine gewisse Ausstrahlung auf die Kinder hatte.

Mieterqualifizierung in Tirschenreuth

Ein neues Angebt der Flüchtlings- und Integrationsberatung von Sozialteam

Sobald neuzugewanderte AsylbewerberInnen einen anerkannten Flüchtlingsstatus vom Bundesamt erhalten, dürfen sie aus ihrer Sammelunterkunft ausziehen und sich eine eigene Wohnung suchen. Die Grundlagen des Wohnens sind quer durch die verschiedenen Kulturen höchst unterschiedlich. So hat es manch Neuzugewanderter / Neuzugewanderte nicht leicht zum Beispiel das System der Mülltrennung zu verstehen, wie man das Verhältnis mit dem Vermieter / der Vermieterin pflegt oder wie richtig geheizt wird, so El-Zein, Bildungskoordinator für Neuzugewanderte des Landkreises Tirschenreuth. Hier setzt das Projekt "Mieterqualifizierung – Fit für die eigene Wohnung“ des Sozialteam an.

Buttgereit, Migrationsberaterin beim Sozialteam im STZ Nordoberpfalz entwickelte in enger Zusammenarbeit mit Heindl Anita vom Sozialamt des Landratsamt Tirschenreuth das Projekt Mieterqualifizierung. Dieser Kurs richtet sich an alle interessierten Neuzugewanderten im Landkreis, hatte bislang großen Erfolg und zahlreiche TeilnehmerInnen, berichtete Buttgereit, die auch als Dozentin und Projektinitiatorin fungiert. Von Mülltrennung über Brandschutzverhütung, bis zu richtigem Heizen und Lüften und sogar der Reinigung verschiedener Bodenarten vermittelt Buttgereit wöchentlich einmal die Voraussetzungen eines gelingenden Mietverhältnisses in den Räumlichkeiten der Neuzugewanderten. Das Projekt Mieterqualifizierung macht die neuzugewanderten Mitmenschen fit für ihre erste eigene Wohnung.

Anita Heindl (Hausverwalterin der dezentralen Unterkünfte, Sozialamt, Lkr. Tirschenreuth) berichtete bei der Vorstellung der zweiten Phase des Projektes, dass sie bereits jetzt an verschiedenen Standorten zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund qualifiziert wurden und dies schon jetzt bereits große Erfolge im Alltag zeige.

Anregende Gespräche bei Gesundheitsmesse

Sozialteam präsentiert sich auf der Gesundheitsmesse in TirschenreuthGesundheitsmesse Tirschenreuth - Sozialteam

Vom 16.06. bis 17.06.2018 fand im Kettelerhaus in Tirschenreuth die Gesundheitsmesse statt. Auch das Sozialteam-STZ Nordoberpfalz war mit einem Stand vertreten, um über das vielfältige Angebot im stationären und ambulanten Bereich zu informieren.
Besonders wichtig war uns dabei über das Betreute Wohnen in Gastfamilien für Menschen mit Behinderung für die Landkreise Tirschenreuth und Neustadt sowie die Stadt Weiden zu informieren und um potenzielle Gastfamilien zu werben. Im persönlichen Gespräch konnten so die Rahmenbedingungen und auch der finanzielle Aspekt (Gastfamilien erhalten Betreuungsgeld, Miete und evtl. Verpflegungspauschale, insg. bis zu 1000€) näher erklärt werden.
Abschließend können wir sagen, dass sich einige BesucherInnen der Gesundheitsmesse für unsere Angebote interessiert haben und sich auch viele anregende Gespräche ergeben haben.

Treffen der Sozialteam-Fachbereiche

Datenschutz - Unterstützung von Mitarbeitenden mit Behinderung - Austausch

Zu einer gemeinsamen Konferenz der Leitungen der Einrichtungen und Dienste von Sozialteam tragen sich die Fachbereiche Senioren und Soziotherapeutische Einrichtungen am 20. Juni in den Räumen der Sozialteam-Zentralverwaltung in Regensburg.
Die knapp 30 Führungskräfte setzen sich dabei mit wichtigen Themen auseinander. Der externe Datenschutzbeauftragte von Sozialteam, Herr Grün von Projekt29, stellte die Grundsätze der neuen Europäischen Datenschutzrichtlinie und die Auswirkungen für die tägliche Arbeit dar. Im Anschuss daran wurden eine Vielzahl von Fragen aus der Praxis geklärt.
Sozialteam ist es auch ein Anliegen, Mitarbeitende mit Einschränkungen zu beschäftigen. Eine wichtige Unterstützung für Leitungskräfte bittet in diesen Fragen der Integrationsfachdienst an. Frau Sobe, Leiterin des Integrationsfachdienstes in der Oberpfalz, stellte dazu das Beratungsangebot für Arbeitgeber vor und machte an einigen Beispielen deutlich, wie dis in der Praxis umgesetzt wird.
Den Anschluss der gemeinsamen Leitungskonferenz bildete ein Austausch über neue Projekte und aktuelle Entwicklungen in den verschiedenen Einrichtungen und Diensten der beiden Fachbereiche.

Gastfamilien in der Region Roth (Mittelfranken) gesucht

Aktuell suchen wir dringend in der Stadt Roth oder im Umlang Gastfamilien für Menschen mit Handicaps.

Besonderes Interesse haben wir an Gastfamilien, die bereit sind eine psychisch kranke Frau mit ihrem Kind aufzunehmen.

Unser Fachdienst begleitet Sie und die Menschen mit Behinderung fachlich kompetent - sowohl bei der Entscheidungsfindung als auch stets während des Zusammenlebens.
Das monatliche Betreuungsgeld beträgt bis zu 400,- €. Ferner werden Miete, Nebenkosten und ggf. Verpflegungskosten erstattet.

Haben Sie Interesse? 
Wir informieren Sie gerne umfassend und unverbindlich!

Ihre Ansprechpartnerin: 
Gabriele Dietz, Dipl. Sozialpädagogin (FH)
Tel.: (0170) 46 78 211
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anschrift: Sozialteam - STZ Mittelfranken, Turnitzstr. 28 | im Hof, 91522 Ansbach
Telefonische Erreichbarkeit: Mittwoch, 9.30 bis 10.15 Uhr oder nach Vereinbarung - Nachrichten auf AB können gerne hinterlassen werden, Fr. Dietz ruft bald möglichst zurück.

"Meine Rechte": Thema in Weißwasser

Gemeinsam mit NutzerInnen und MitarbeiterInnen des gesamten Sozialteam-STZ Weißwasser waren wir in Klausur gegangen und haben uns mit den Sozialteam-Rechteflyern auseinander gesetzt: 
Was sind meine Rechte (was bedeutet dieses Recht)?
Wie sieht es aktuell in unserer Einrichtung aus?
Was bedarf es noch, um diese Rechte umzusetzen (wie können Mitarbeitende z.B. dabei assistieren) ?
Was kann jede/r selbst dafür tun?
In drei jeweils gemischten Arbeitsgruppen wurden, von der Gruppe selbst ausgewählte Rechte des Flyers gemeinsam diskutiert und die Ergebnisse abschließend im Podium präsentiert.

TeilnehmerInnen Klausurtag Sozialteam WeißwasserZu Gast war Frau Dr. Katrin Grüber – Leiterin des Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft. Sie selbst wurde aktiv in eine Arbeitsgruppe eingebunden und gab nach der Präsentation auch ihrerseits ein Statement zu den Ergebnissen. Die beteiligten NutzerInnen erhielten ihre Rechteflyer ausgehändigt und es gab einen Ausblick auf die weitere Verfahrensweise der Übergabe der Flyer an die NutzerInnen, welche am Klausurtag nicht teilgenommen haben (hier über die zeitnahe Hausversammlung). Zudem wird in den einzelnen Bereichen im Rahmen der Wohngruppen-Gespräche weiter an noch offenen Fragen zu einzelnen Rechten gearbeitet. Die BewohnerInnenvertretung möchte nun auch einen Rechtebeauftragten etablieren.

Insgesamt war es für alle eine interessante gemeinsame Runde mit reger Mitarbeit.

Ein Tag im Zeichen der Hochschule

Ende Mai besuchten Haus Isar-Fachdienst Verena Bradatsch und Wohnbereichsleitung Regina Wieser die Hochschule Landshut um den Studierenden im zweiten Semester die Sozialpsychiatrie als Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit vorzustellen. Die angehenden SozialarbeiterInnen nutzten die 90 Minuten um mehr über die Arbeit in einer Übergangseinrichtung zu erfahren und Fragen zu stellen. Die beiden Mitarbeiterinnen des Sozialteam-Haus Isar gaben Einblick in den Alltag einer vollstationären Einrichtung für psychisch kranke Menschen und gingen dabei auf die individuelle Hilfeplanung und das Gesamtplanverfahren ein. Somit konnte eine gute Brücke zwischen dem theoretischen Input der letzten Vorlesungen bei Frau Ziegler und der praktischen Umsetzung im Arbeitsalltag mit psychisch kranken Menschen geschlagen werden.

Am späten Nachmittag kam eine weitere Gruppe der Hochschule, diesmal in Begleitung von Frau Prof. Dr. Ohling, ins Haus Isar. Die Studierenden aus der Projektwerkstatt (ebenfalls zweites Semester) wurden von Wohnbereichsleitung Regina Wieser und zwei Mitglieder der BewohnerInnenvertretung begrüßt. Nachdem die Einrichtung vorgestellt wurde konnten die Studierenden sowohl den BewohnerInnen als auch der Mitarbeiterin ihre Fragen stellen und zeigten sich im Gespräch sehr interessiert. Hier lag der Fokus vor allem auf den Tagesstrukturen und auch den weiterführenden Möglichkeiten aber auch Problemen für die BewohnerInnen, die hier nach zwei Jahren lebenspraktischen Trainings in eine selbstständigere Wohnform mit oder ohne weitere Betreuung wechseln wollen. Eine Führung durch das Haus rundete dann die Exkursion ab.

Fortbildung: "Gesundung fördern - aber wie?

 Elemente aus den EX-IN-Modulen

Inhalte:
Die Begleitung der NutzerInnen sollte ein Recovery-Prozess sein, der die Gesundung der NutzerInnen unterstützt. Dazu gibt es im Konzept von EX-IN unterschiedliche Instrumente, mit denen die Reflexion und Aktivierung ermöglicht und gefördert werden kann. Einzelne Elemente können abgewandelt wertvolle Hilfen auch für den Betreuungsalltag sein, z..B.
- Gesundheits- und Krankheits-Kontinuum (aus der Salutogenese)
- Ganzheitliche Anamnese
- Recovery-Aktivitäten-Fragebogen
- Recovery-Star
- Eigenen Recovery-Plan entwickeln
Wir werden an diesem Tag solche Elemente kennen lernen, z.T. ausprobieren und für die Umsetzung in den Betreuungsalltag nutzbar machen.

Zielgruppe: Mitarbeitende mit pädagogischer Fachausbildung aus Einrichtungen und Diensten mit psychisch kranken Menschen
Anzahl: max. 16 Personen
Ort: Sozialteam - Zentralverwaltung, Regensburg
Termin: Dienstag, 03. Juli 2018
Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr

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Bundesweite BWF/BWG-Fachtagung in Landshut

Herzlich Willkommen in Landshut!

Von Mittwoch, 26. September bis Freitag, 28. September 2018 begrüßen wir Sie herzlich in Landshut, der Hauptstadt von Niederbayern,
zur 33. bundesweiten Fachtagung "Betreutes Wohnen in Familien / Gastfamilien". Unser Motto "Die Gastfamilie im Mittelpunkt".

Veranstalter: Sozialteam – Soziotherapeutische Einrichtungen für Niederbayern gemeinnützige GmbH
Schirmherr: Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagspräsident des Bezirks Niederbayern
Veranstaltungsort: MICHEL HOTEL LANDSHUT, Papiererstraße 2, Landshut

Ablauf:
26. September – Beginn 16.30 Uhr: „10 Jahre Betreutes Wohnen in Gastfamilien in Niederbayern“ - anschl. Mittelalterführung in Landshut und gemeinsames Abendessen
27. September – Dauer: 9 bis 17 Uhr: Vortrag EX-IN im BWG/BWF anschließend Workshops und Plenumsveranstaltungen - anschl. am Abend: Tagungsfete
28. September- Dauer: 8.30 bis 12.00 Uhr:  Vorträge zum Bundesteilhabegesetz, zum Datenschutz und ein Ausblick vom Fachausschuss

Anmeldungen sind ab sofort möglich! Bitte fordern Sie über E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! die Anmeldeunterlagen an.

Kosten: voraussichtlich 190 Euro / Person

Tagungsfete am 27. September 2018 - 19 Uhr:

DJ Maik

Ich freue mich sehr das ich heute Abend gemeinsam mit Ihnen allen einen Teil dazu beitragen kann anderen Menschen zu helfen.

Viel Spaß beim tanzen wünscht euch,

euer DJ Maik

aus Bruckberg
www.Spiering-Hochzeitsservice.de 
017662870133 

Übernachtungen: Link zu Übernachtungsmöglichkeiten in Landshut:
https://www.landshut-tourismus.bayern/fileadmin/user_upload/Prospekte/2018_Unterkunftsverzeichnis.pdf

Übernachtungskontingente:
Hotel Park Cafe, Papiererstr. 36, Landshut Tel. : 0871 / 974000 (Kontingentreservierung vom 19.01.2018 für Sozialteam - Frau Sibylle Emmerich)
Hotel Michel (unser Tagungshotel): TagungsteilnehmerInnen die ein Zimmer direkt im Tagungshotel buchen möchten setzen sich bitte direkt mit Sozialteam, Frau Emmerich, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 09 41 / 29 84 99 -813 in Verbindung. Ein Einzelzimmer mit Frühstück kostet 89,- €. Eine kostenlose Stornierung zu 100% ist bis zu 6 Wochen vor Tagungsbeginn möglich. Bei späterer Abmeldung wird vom Hotel eine Stornogebühr von 60 – 100 % erhoben.

Weitere Informationen: bei Sozialteam-Niederbayern – Projektleitung Michaela Weiß – Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Handy: 0170 / 46 96 198

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Das Sozialteam-Betreute Wohnen in Gastfamilien in Niederbayern

Gesundheitsmesse Tirschenreuth - Wir sind dabei!

Bitte vormerken!

Im Kultur- und Veranstaltungszentrum "Kettelerhaus" in Tirschenreuth findet am 16. und 17. Juni die Tirschenreuther Gesundheitsmesse statt.

Das Sozialteam-STZ Nordoberpfalz wird bei der Veranstaltung mit einem Informationsstand vertreten sein.

Während der Öffnungszeiten: Samstag von 13 bis 17 Uhr - Sonntag von 10 bis 17 Uhr können Sie gerne mit unserem Team ins Gespräch kommen.

Auch warten interessante Vorträge auf Sie.

Kostenlose Parkplätze sind am Veranstaltungsort Äußere Regensburger Straße 44 in Tirschenreuth vorhanden.

SPD zu Besuch im STZ Landshut

Betroffene übergeben Forderungskatalog zum Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz an SPD Landtagsabgeordnete

Die erste Station der gesundheitspolitischen Informationsreise durch Bayern der SPD-Abgeordneten aus dem Gesundheitsausschuss war in der Region Landshut. Nach einem Gespräch im Bezirkskrankenhaus informierten sich die Abgeordneten Ruth Müller und Kathi Petersen in der Soziotherapeutischen Wohnstätte für psychisch kranke und psychisch behinderte Menschen (Sozialteam - Haus Isar Landshut) über die Reaktionen Betroffener auf das geplante Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz. Robert Gewies vertrat bei dem Gespräch die SPD Stadtratsfraktion und freute sich, dass die erste Station der Reise die Landtagspolitikerinnen in die niederbayerische Bezirkshauptstadt geführt hatte. Der Arbeitskreis hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Erfahrungen von Praktikern und betroffenen Menschen zum Gesetzentwurf zu hören und deren fachkundige Meinung einzuholen.
SPD zu Besuch im STZ LandshutAlle Beteiligten der Gesprächsrunde waren sich einig, dass der geplante flächendeckende Krisendienst als einziger wirklicher Hilfeaspekt des geplanten Gesetzes zu begrüßen ist. Hier hoffen die anerkannten Leistungserbringer aber nun auch auf enge Absprachen und Miteinbeziehung bei der praktischen Umsetzung.
„Die ursprüngliche Idee des Gesetzes, Menschen in einer psychischen Krise Hilfe anzubieten, ist jedoch konzeptionell völlig in den Hintergrund gerückt und wird von inakzeptablen Verweisen auf den Maßregelvollzug sowie unverhältnismäßigen Stigmatisierungsparagraphen überlagert“, fasste Ruth Müller, MdL das einstimmige Stimmungsbild aller Oppositionsparteien im Landtag zusammen.
Das Sozialteam-STZ Landshut hat einige erfolgreiche Konzepte anzubieten, um zu informieren und um darüber aufzuklären, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen eben keine Gefahr für andere darstellen, sondern in ihrer akuten seelischen Notlage Unterstützung durch eine verlässliche qualitativ gut aufgestellte Versorgungsstruktur brauchen. So gibt es im Angebot des Sozialteams etwa das erfolgreiche Konzept des „Betreuten Wohnens für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Gastfamilien in Niederbayern“, aber auch eine neu gemeinsam mit anderen Trägern aufgelegte Reihe von Psychoseseminaren für Interessierte, Angehörige, aber auch Betroffene, die über die verschiedenen Aspekte von Psychosen informieren wollen. „Die hohe Teilnehmerzahl bei diesen Seminaren zeigt uns, dass großer Aufklärungsbedarf besteht und wir werden weiterhin kreativ darin sein, immer wieder neue Bausteine anzubieten, die zur Entstigmatisierung psychisch kranker Menschen beitragen“, so Sozialteam-Projektleiterin Michaela Weiß.
Die Intensiv Betreuten Wohngemeinschaften von Sozialteam hatten sich in Vorbereitung auf den Gesprächstermin die Mühe gemacht, ein Exposè mit ihren Änderungswünschen zum geplanten Gesetzentwurf vorzubereiten und den Gesundheitspolitikerinnen zu überreichen.
Diese versprachen, sich im Gesetzgebungsprozess für die Anliegen der betroffenen Menschen einzusetzen und alles zu versuchen, damit deren Anliegen im Gesetz Niederschlag finden.
„Da die komplette Fachwelt, sowie viele Betroffene den derzeitigen Gesetzentwurf vehement kritisieren, lässt das Zusammenspiel von fachlicher Kritik und der Druck der kommenden Landtagswahl hoffen, dass unsere Änderungsvorschläge bei der geplanten Abstimmung im zuständigen Fachausschuss am 05.06.2018 auf Offenheit stoßen werden“, machte Ruth Müller, MdL den BewohnerInnen und MitarbeiterInnen vom Sozialteam Mut und dankte ihnen für ihr Engagement.