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Herbstfest im STZ Kelheim

 

Stimmungsvoll ging es zu beim ersten Herbstfest des Sozialteam-STZ Kelheim. Alleinunterhalterin Wagner sorgte mit Witz und ihrer schmissig vorgetragenen Musik für eine tolle Atmosphäre. Alle Gäste des Herbstfestes waren zum Mitsingen und zum Schunkeln eingeladen. 

 

Versammelt hatten sich Gastfamilien und Gäste vom Betreuten Wohnen in Gastfamilien, genauso wie NutzerInnen aus dem Betreuten Wohnen und das gesamte MitarbeiterInnen-Team. Gefeiert wurde am Campingplatz in Poikam, wo uns ein sonniges Plätzchen auf der Terrasse zugewiesen wurde. Bei selbstgebackenen Kuchen und Getränken verbrachte man gesellige Stunden und kam miteinander ins Gespräch. Viele TeilnehmerInnen nutzen eine kleine Wanderung am Nachmittag auch um, die kleine Schafzucht, die zum Campinlplatz und Bio-Betrieb Schmidbauer in Poikam gehört, zu besuchen.

 

Das Team des STZ-Kelheim nutzte das gemeinsame Fest, um sich gebührend von der Kollegin Frau Redel zu verabschieden, die sich nach engagierter Mitarbeit aus Kelheim zurück zieht, um wohnortnäher eine Arbeitsstelle anzutreten. Frau Hagl überreichte ein Geschenk an die scheidende Kollegin und Leiter Michael Pflügl sprach Worte des Dankes.

1. Treffen mit Schulung für Gastfamilien und Gäste in Mittelfranken

 

Der Sozialteam-Fachdienst für das Betreute Wohnen in Gastfamilien in Mittelfranken hatte zu einem gemeinsamen Tag eingeladen und zahlreiche Personen folgten der Einladung. Darunter alle bereits für Sozialteam in Mittelfranken aktiven Gastfamilien, potentielle Gastfamilien, die aktuellen Gäste (Menschen mit Behinderung) und auch eine künftige Gästin mit Angehörigen war vor Ort. Bei der eintägige Veranstaltung ging es dann nicht nur darum, etwas dazu zu lernen, sondern auch einen Erfahrungsaustausch und gegenseitiges Kennenlernen der am Projekt Beteiligten zu ermgölichen.

 

 

Nach einer kreativen Kennenlernrunde, die bereits zu vielen Lachern führte, ging es am Vormittag im "Theorieteil" um Informationsvermittlung, was die Aufgaben einer Gastfamilie und was die des Fachdienstes sind. Hierbei flossen zahlreiche Erfahrungen der anwesenden Mitarbeiterinnen, aber auch der Gastfamilien ein. Intensiv wurde miteinander diskutiert und sich mit individuellen Fragestellungen und Besonderheiten auseinander gesetzt.

Nach einem deftigen, geschmackvollen Mittagessen, ging die Schulung am Nachmittag weiter mit dem den Aufgaben, die ein gesetzlicher Betreuer hat und was auf Grund einer gesetzlichen Betreuung auch von der Gastfamilie zu beachten ist.

Nach Ende der Wissensvermittlung stand eine gemeinsame Kurzwanderung und eine abschließende Kaffeerunde an. Dabei wurde der Austausch, der schon während der Schulung intensiv am Gange war, fortgesetzt und intensiviert.

 

Am Ende zeigten sich alle Anwesenden von der Veranstaltung begeistert und überzeugt und freuen sich schon auf eine Fortsetzung und ein nächstes Treffen, dann mit noch mehr aktiven Gastfamilien und Gästen.

Behindertenbeauftragte Hannelore Langwieser zu Besuch im Haus Isar

 

Am Dienstag, den 09. September besuchte Frau Bezirksrätin Hannelore Langwieser, Behindertenbeauftragte des Bezirk Niederbayern, das soziotherapeutische Zentrum (STZ) von Sozialteam in der Schlachthofstraße in Landshut. Frau Langwieser hatte in diesem Rahmen Gelegenheit, sich die vollstationäre Wohnstätte für psychisch kranke Erwachsene „Haus Isar“ anzusehen und sich mit der Bewohnerschaft und der Leitung auszutauschen. Sie bekam Einblicke in verschiedenste Themenfelder, die die Menschen im STZ Landshut beschäftigen.
 
So berichteten die BewohnerInnen beispielsweise, wie schwierig es sei, am Ende des Wohnheimaufenthalts, der im Haus Isar als Übergangseinrichtung zeitlich nicht unbegrenzt möglich ist, eine eigene Wohnung zu finden. Der Immobilienmarkt in Landshut bietet nicht genügend bezahlbaren Wohnraum und es gibt leider auch häufig Skepsis bei potentiellen VermieterInnen, die Sorge haben, eine psychisch kranke Person als Mieter in ihre Immobilie zu nehmen. „Kleine Wohnungen und Appartements zu bekommen, wie unsere BewohnerInnen es bräuchten, ist aber auch auf Grund der Konkurrenz zu den Studenten in Landshut sehr schwierig, die ähnlichen Wohnraum suchen,“ so Claudia Reinhold, Leiterin des Haus Isar. 
 
Aus einer anderen Einrichtung des STZ, dem Betreuten Wohnen in Gastfamilien, konnte die STZ-Leitung ein sehr ähnliches Problem beim Übergang in eine weniger betreute Wohnform berichten. Es gebe viele Anfragen von Gästen für das betreute Wohnen in Gastfamilien, bei dem alleinstehende Personen, Familien oder Paare einen behinderten Gast bei sich zu Hause aufnehmen und von einem Fachteam dabei unterstützt werden. Jedoch fehle es sehr häufig an geeigneten Gastfamilien, die sich dafür zur Verfügung stellen. „Dabei könnten gerade auch Einzelpersonen von dem Projekt profitieren. Ein behinderter Gast in der Familie bietet Ansprache, Geselligkeit, aber er kann und soll auch kleine Aufgaben im Haushalt mit übernehmen“, ergänzt Hedwig Braun-Reithmeier, die dieses Projekt in Niederbayern mit aufgebaut hat und seit über 6 Jahren betreut.
 
Ihrerseits gab Frau Langwieser sehr hilfreiche Tipps für die weitere Bearbeitung der vorgebrachten Schwierigkeiten der BewohnerInnen und beantwortete sehr anschaulich vielfältige Fragen, die mit Ihrem Ehrenamt als Behindertenbeauftragte zu tun haben.
 
Der Besuch von Frau Langwieser verlief durch ihre herzliche und offene Art in entspannter Atmosphäre, bei der alle Beteiligten gut ins Gespräch kommen konnten. Die gelernte Hauswirtschaftsmeisterin gab nebenbei sogar den einen oder anderen Kochtipp und gewährte Einblick in ihre privaten Familienrezepte – und versprach, beim nächsten Besuch mit den BewohnerInnen zu kochen. Was allseits auf Begeisterung stieß.

Sommerfest im Sozialteam-Haus Rabenholz

 

Auch dieses Jahr fand wieder das beliebte Sommerfest im Haus Rabenholz Sulzbach-Rosenberg, einer soziotherapeutischen Einrichtung des Sozialteams für Menschen mit psychischen Erkrankungen, statt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten Köstlichkeiten vom Kuchenbuffet und vom Grill genossen werden. Zahlreiche schöne Artikel aus der hauseigenen Keramikwerkstatt der Ergotherapie fanden reißenden Absatz.
 
Die Theatergruppe der Einrichtung sorgte mit Stücken von Toni Lauerer wieder für gute Unterhaltung, begeisterter Beifall war ihnen sicher. DJ Dennis umrahmte die Veranstaltung musikalisch. Wie jedes Jahr lockte die Tombola als eine der Hauptattraktionen mit attraktiven Preisen. Für die kleinen Gäste gab es eine Hüpfburg und die Möglichkeit, Töpfchen zu bepflanzen. Der Erlös der Veranstaltung diente einem guten Zweck und kommt direkt den BewohnerInnen zu Gute.
 
2. Bürgermeister Koller, STZ-Leiterin Fink, Landrat Reisinger
 
Die Bewohner und Bewohnerinnen wie auch die Belegschaft, freuten sich über das rege Interesse von Seiten von Freunden und Angehörigen als auch der Bevölkerung.
 
Auch zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik ließen es sich nicht nehmen, an den Feierlichkeiten teilzunehmen.
Landrat Richard Reisinger nutzte die Gelegenheit, die langjährige Leitung Elke Villa-Gabor zu verabschieden und die neue Leitung, Diplom Pädagogin Kerstin Fink zu begrüßen.
2. Bürgermeister Günter Koller besucht traditionell das Sommerfest des Haus Rabenholz und überbrachte der Einrichtung einen Spende. Herzlichen Dank dafür!
 
 
Interessierte für eine ehrenamtliche Tätigkeit im Haus Rabenholz sind herzlich dazu aufgerufen, sich mit Kerstin Fink in Verbindung zu setzen. Tel. 09661 - 10 59 10.

Zweite Hochzeit seit Bestehen des Sozialteam-STZ Crimmitschau

Am Freitag, den 11.07.2014 gab es in unserem Soziotherapeutischen Zentrum ein besonderes Highlight:
Die Vorsitzende unserer BewohnerInnenvertretung, die kurz vorher mit ihrem Zukünftigen, aus unserer Außenwohngruppe Villa in die eigene Wohnung gezogen ist, hat geheiratet und trägt seitdem den Namen Andrea Meyer–Dehms.
 
Das Brautpaar wurde von einigen Mitarbeitenden und NutzerInnen nach der Trauung überrascht mit Glückwünschen, Blumengrüßen sowie einem gut gefüllten Sparschwein. Unser Geschenk an das Brautpaar war eine liebevoll gedeckte Kaffeetafel für die geladenen Gäste im Wohnzimmer der Außenwohngruppe, bei der natürlich die obligatorische Hochzeitstorte nicht fehlen durfte.
 
Sowohl bei der Vorbereitung als auch Durchführung und Nachbereitung gab es eine große Unterstützung durch NutzerInnen und MitarbeiterInnen, so dass die beiden ihren großen Tag genießen konnten. Ein Dank gilt besonders unserer Mitarbeiterin Frau Rauh, die die eigentliche „Wedding – Planerin“ war, aufgrund Erkrankung dann leider kurzfristig ausfiel und trotzdem die superleckere Hochzeitstorte gebacken hat. 
 
An dieser Stelle nochmals alles Gute für unser Brautpaar, das jetzt über das Team vom Sozialteam-ambulant betreuten Wohnen in der Region Zwickau unterstützt wird.

Team des Betreuten Wohnen in der Region Zwickau freut sich!

 Rückkehr von Frau Gramatzki aus der Elternzeit
 
Seit Anfang Juli ist unsere Bezugsmitarbeiterin im ambulant betreuten Wohnen, Frau Jana Gramatzki, wieder zurück aus der Elternzeit und verstärkt somit wieder das ABW–Team von Sozialteam in der Region Zwickau.  
 
Sowohl von ihren Betreuten als auch ihren KollegInnen wurde sie freudig begrüßt.
 
Wir alle wünschen Ihr einen guten Start!
 

OASE Weiden feierte großes Sommerfest

Im Juli war es wieder so weit! Das traditionelle Sommerfest der Tagesstätte OASE in Weiden fand in der Familienfreizeitanlage am Orthegelmühlbach statt. Und wie beliebt die Veranstaltung im Jahreskreis des niedrigschwelligen Betreuungsangebotes ist, zeigten die ca. 80 Anmeldungen die eingegangen waren. Trotz des angekündigten Regens kamen viele BesucherInnen und konnten weitgehend im Trockenen miteinander feiern und fröhlich sein. Neben NutzerInnen der OASE Weiden war auch eine Gruppe aus der Tirschenreuther Tagesstätte StiftlandOASE und eine aus der Regenbogenwerkstatt Weiden in die Freizeitanlage gekommen. Als besondere Gäste konnten Sozialteam-Projektleiter Thomas Fehr und der stellvertretende Leiter der Regenbogenwerkstatt Herr Reber begrüßt werden.

Das Personal, Praktikantinnen und TagesstättensprecherInnen hatten sich für alle TeilnehmerInnen ein abwechslungsreiches Programm überlegt.

Nach der Begrüßung durch STZ-Leiter Werner Apfelbacher konnte das "bunte Treiben" beginnen. Für alle an Gewinnen interessierten galt es ein Programm aus sportlichen Angeboten, Wissensfragen am Glücksrad und vielem mehr zu absolvieren.

Natürlich durfte zur Unterhaltung auch die von einer Tagesstättensprecherin aufgelegte Musik nicht fehlen.

Kulinarische Höhepunkte waren die Steaks vom Grill mit selbst zubereiteten Salaten und die Kuchenbar.

Zum Abschluss des Tages wurden die Preise vergeben, an alle, die sich den Nachmittag über an den verschiedenen Aufgaben gemessen hatten. Und es wurden nicht nur die besten MitspielerInnen ausgezeichnet, es gab für viele Aktive Preise zu holen.

Dank gilt Herrn Fuchs, dem Vorsitzenden des SPD-Ortsverbandes Weiden-Ost, der unser Fest großzügig unterstützt und uns die Freizeitanlage zum wiederholten Male organisiert hat. Auch danken wir unserem Grillmeister Gottfried, der uns tatkräftig mit seinem freiwilligen Einsatz unterstützte.

"Erfolgsfaktor Familie" - Sozialteam-Nordbayern als Mitglied anerkannt

 
Als Mitglieder des Unternehmensnetzwerks „Erfolgsfaktor Familie“ bekräftigt Sozialteam-Soziotherapeutische Einrichtungen für Nordbayern gemeinnützige GmbH sein Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland. 
 
Mit dieser Erklärung unterstreichen wir, dass eine familienbewusste Unternehmensführung nicht nur Ausdruck der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen und Institutionen ist, sondern auch ihren betrieblichen Erfolg maßgeblich unterstützt.
Wir sind davon überzeugt, dass die Schaffung einer familienbewussten Arbeitswelt eine zentrale Zukunftsaufgabe ist, von der die demografische und ökonomische Entwicklung sowie das Zusammenleben der Generationen und Geschlechter in unserem Land nachhaltig profitieren kann.
 
Familienbewusste Unternehmensführung lohnt sich,
• weil sie die Fähigkeiten von Beschäftigten mit Familienpflichten besser in Wertschöpfungsprozesse integriert und damit ein wichtiges Fachkräftepotenzial sichert, 
• weil sie die Attraktivität und das Ansehen von Unternehmen, Institutionen und Standorten erhöht und die Gewinnung von Fachkräften erleichtert, 
• weil sie die Motivation, Kreativität und Innovationsfähigkeit von Beschäftigten verbessert und ihnen wie dem Unternehmen/der Institution mehr Flexibilität einräumt, 
• weil sie die Verbundenheit der Beschäftigten mit ihrem Arbeitgeber fördert und fluktuationsbedingte Kosten senkt, 
•weil Unternehmen, die auf diese Weise gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, auch für Kunden attraktiver sind.
 
Daher bekennen wir uns zu folgenden Grundsätzen:
• Führungskräfte verstehen familienbewusste Unternehmensführung als Teil der Unternehmenskultur und berücksichtigen dies bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen und der Personalauswahl. 
• Beschäftigte mit Familie erhalten im Rahmen betrieblicher Möglichkeiten konkrete Angebote, damit sie berufliche und familiäre Pflichten leichter vereinbaren können (z.B. Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder beim Wiedereinstieg). 
• Bedürfnisse von Beschäftigten mit Familienpflichten werden berücksichtigt, um betriebliche Anforderungen und familiäre Belange möglichst weitgehend in Einklang zu bringen. 
• Das Unternehmen/die Institution wirbt auch in seinem/ihrem Umfeld für den Nutzen einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Hochschule Landshut und Sozialteam zeigten Erlebnisausstellung

Am Samstag, 5. Juli veranstalteten die Hochschule Landshut - Fachrichtung soziale Arbeit und das Sozialteam-STZ Landshut eine Erlebnisausstellung zu Schizophrenie und Depression. Das Thema "Sucht" bildete den dritten Schwerpunkt der Veranstaltung im Weiterbildungsinstitut der Hochschule in der Landshuter Altstadt.

Über mehrere Monate bereitete eine sogn. Projektwerkstatt diese umfangreiche Ausstellung vor. Die Studenten und Studentinnen wurde dabei angeleitet und begleitet von Prof. Dr. Lohner. Gemeinsam besuchten Lohner und die StudentInnen vor einigen Monaten das Sozialteam-Haus Isar, eine Wohnstätte für psychisch erkrankte Menschen in Landshut. Eine Vielzahl weiterer Besuche und Kontakte schlossen sich an. So wurden nicht nur NutzerInnen der Einrichtungen zu ihren Krankheitsbildern interviewt, sondern auch ein gemeinsames Treffen von Sozialteam-Mitarbeitenden, StudentInnen und Angehörigen von Betroffenen durchgeführt. All dies diente neben dem Literatur-Studium dazu, die Ausstellung inhaltlich vorzubereiten.

Was wurde vergangenen Samstag geboten?

Es gab zwei Erlebnisräume zu den Themen Depression und Schizophrenie, in denen "gesunde" Menschen nacherleben konnten, wie es psychisch erkrankten Menschen in ihren kranken Phasen geht. So sollte im Schizophrenie-Raum anhand eines Einkaufszettels verschiedene Ware in den Einkaufskorb gelegt werden, während Stimmen auf einen einredeten, geheimnisvolle Wesen einem die Ware wieder aus dem Korb nahmen oder körperlich sehr nahe kamen. Alles Empfindungen und Wahrnehmungen, die Menschen mit einer Schizophrenie / Psychose von sich und ihrer Erkrankung erzählen.

Im Depressionsraum standen zwei lange schwarze Tunnel für die BesucherInnen bereit. Am Anfang des Tunnel saß man auf einem kleinen Hocker, mit einer schweren Bleijacke an, die einen niederdrückt und Kopfhöhrern, über die man negative Aussagen hören konnte. Nach einer gewissen Zeit wurde man aufgefordert aufzustehen, zu einer Kerze am Ende des Tunnels zu gehen und dort auf einen Zettel einen positiven Gedanken zu schreiben, der anschließend gleich wieder im Papierkorb landete. Niedergedrücktheit, negatives Denken depressiver Menschen sollte so zum Ausdruck gebracht werden.

Neben den beiden Räumen gab es noch eine Hörstation, auf der BesucherInnen Aussagen psychisch kranker Menschen aus dem Haus Isar hören konnte. Hier ging es darum zu vermitteln, wie psychisch Erkrankte sich fühlen, wie mit ihnen umgegangen wird, etc.

Ein Informationsraum rundete das Angebot ab. Neben Schautafeln zu Depression und Schizophrenie/Psychose gabe es umfangreiche Infos zur Alkohol-/Suchtabhängigkeit und die Möglichkeit einen Test zum eigenen Alkoholkonsum zu machen. Im Informationsraum standen auch NutzerInnen und Mitarbeitende von Sozialteam den ganzen Tag über zu zum Teil intensiven Gesprächen bereit. Auch Infobroschüren zu Angeboten in Landshut, aber auch zu den verschiedenen Krankheitsbildern waren ausgelegt und wurden gerne mitgenommen.

Insgesamt war der Tag ein voller Erfolg. Mit ca. 120 BesucherInnen waren von 10.00 bis 16.30 Uhr alle Plätze im Schiozphrenie- und Depressionsraum rund um die Uhr belegt. Auch der Inforaum wurde sehr rege genutzt. Gekommen waren Angehörige, Betroffene, VertreterInnen der Politik, Profis aus verschiedenen psychiatrischen Einrichtungen, die interessierte Allgemeinbevölkerung - und das nicht nur aus Landshut und dem Landkreis, sondern sogar bis aus München kamen einzelne Interessierte. Viele Gäste bedauerten, dass die Veranstaltung nur eintägig angesetzt war. Sie hätten gerne noch weitere Menschen über diese wertvolle Ausstellung informiert und eingeladen dazu.

Betreutes Wohnen Regensburg - Ausflug zum Monte Kaolino

Zum ersten Mal haben die NutzerInnen und die Mitarbeitenden vom Sozialteam-Betreuten Wohnen für suchtkranke Menschen in Regensburg einen gemeinsamen Ausflug durchgeführt. Ziel war die nördliche Oberpfalz - der Sandberg "Monte Kaolino" in Hirschau im Landkreis Amberg-Sulzbach stand im Mittelpunkt der gemeinsamen Aktivitäten.

Die Sommerrodelbahn wurde begeistert aufprobiert, miteinander durch den umliegenden Wald gewandert, im Dünenbad am Fuße des Monte Kaolinos wurde geschwommen,... - nur das Sandskifahren hat sich (noch) niemand zugetraut.

Natürlich durften auch erholsame Pausen und ein gemeinsames Picknick bei sonnigem Wetter nicht fehlen.

Und die Begeisterung war und ist groß - sowohl auf Seite der teilnehmenden Team-VertreterInnen und NutzerInnen als auch auf Seiten des STZ-Leiters Michael Pflügl. Der Ausflug war ein großer Erfolg und eine gelunge Abwechslung im Alltag der Betreuungsarbeit.

Positive Erfahrungen mit FOS-PraktikantInnen in Landshut

Erstmals bot das Haus Isar in Landshut zwei Schülerinnen von der Monterssori-FOS in München und von der staatlichen FOS in Landshut eine Praktikumsstelle an. Sowohl das Team, als auch die Praktikantinnen und auch die Schulen zeigen sich über die neue Kooperation sehr erfreut. Die Vielfalt der Pratkikumsstellen würde so erweitert für die Schülerinnen, so die Vertreterinnen der beiden Schulen. Die jungen Menschen haben so mehr Alternativen - neben den üblichen Stellen die bisher v.a. in Krankenhäusern angesiedelt waren.

Auch die Mitarbeitenden zeigten sich überzeugt davon, dass diese neue Art Praktikantinnen eine Bereicherung für das Team und die NutzerInnen der Einrichtungen sind. Auch hat sich klar gezeigt, wozu die jungen Menschen bereits in der Lage sind und wo man sie gut einsetzen kann.

Aktuell ist eine Schülerin bereits wieder zurück im Klassenzimmer, die zweite Praktikantin noch im Haus Isar aktiv.  - Eine Fortsetzung ist schon während der Praktikumsphase angedacht und von STZ-Leitung und Schulen bereits besprochen worden.