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Therapie auf vier Pfoten in Lapperdorf

2021 01 HaR D1Seit September des Jahres 2020 wird unsere Mitarbeiterinnen und angehende Rechtspsychologin M.Sc. Isabell Fenzl durch eine „Fachkraft auf vier Pfoten“, ihrem Therapiebegleithund Darius, ehrenamtlich begleitet. Nachdem beide gemeinsam die Zertifizierung zum Begleithund für tiergestützte therapeutische Arbeit nach Buddies4Life® im Assistenzhundezentrum Regensburg absolvierten, besucht Darius nun die Wohnstätte Haus am Regen und unterstützt dabei seine Besitzerin in ihren therapeutischen Gruppen- und Einzelinterventionen tatkräftig.Darius ist ein 5-jähriger Magyar Vizsla Rüde. Rassetypisch ist sein Wesen sehr kontaktfreudig, verspielt, begeisterungsfähig, neugierig und sensibel, wodurch es dem Therapiebegleithund gut gelingt, unsere Nutzer und Nutzerinnen zu aktivieren und zur Therapie zu motivieren.
2021 01 HaR D2Im Rahmen der von Frau Fenzl durchgeführten Interventionen werden therapiebegleitend, gemeinsam mit Darius, sowohl aktive als auch passive Methoden, wie beispielsweise Kontaktliegen, Spaziergänge, Fellpflege und Apportier- bzw. Suchspiele eingesetzt. Diese werden individuell an die teilnehmende Gruppe bzw. Einzelperson angepasst und unter Anleitung unserer Fachkraft durchgeführt. Der Einsatz des Therapiebegleithundes Darius erfolgt stets zielgerichtet und stellt keine eigenständige Therapiemethode dar – im Fokus der Interventionen stehen weiterhin unsere Nutzer und Nutzerinnen, sowie deren Bedürfnisse und Ziele. Die tiergestützte Therapie soll vor allem dazu dienen, das emotionale Wohlbefinden zu verbessen, sowie die Selbstwirksamkeitserwartung unserer Nutzer und Nutzerinnen zu stärken und Selbstsicherheit zu trainieren. Neben der Veränderung individueller innerpsychischer Prozesse, sollen zudem auch positive Effekte auf der sozial-interaktionalen Ebene, besonders die Förderung von Interaktion und Kommunikation, sowie die Verbesserung sozialer Kompetenzen, erzielt werden.Der Einsatz des Therapiebegleithundes Darius stellt für unsere Nutzer und Nutzerinnen eine große Bereicherung dar und eröffnet neue Methoden im therapeutischen Umgang mit diesen. Der Besuch des Hundes bereitet allen Beteiligten sehr viel Freude und leistet einen positiven Beitrag für einen abwechslungsreichen Alltag in der Wohnstätte.