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Neuer Heimbeirat im SSH Fuchsmühl

Die Bewohner des Senioren-Servicehauses in Fuchsmühl haben einen neuen Heimbeirat gewählt. In Anwesenheit von Fachbereichsleiter Andreas Neugirg und Mitarbeitern des Hauses fand bereits wenige Tage nach dem Urnengang die konstituierende Sitzung statt. Nicht mehr angetreten war Ludwig Günthner, der dem Gremium als externes Beiratsmitglied angehörte. Ihren Abschied nahm auch Hanna Schrader, die sich der Wahl nicht mehr stellte. Die Bedeutung des Heimbeirates erläutertes Andreas Neugirg: Das Gremium sei Ansprechpartner für Probleme und Anliegen. Neugirg ergänzte: Das Gremium sei aber auch ein wichtiges Sprachrohr der Bewohner. Zugleich hob er die Bedeutung der externen Mitglieder als „Bewohnerfürsprecher“ hervor. Man sei für alles offen, versprach Neugirg. Neue Heimbeiratsvorsitzende ist Helga Hamann, die sich spontan bereit erklärte, das Amt zu übernehmen. Ihr zur Seite steht Rainer Bleistein, der als zweiter Vorsitzender das Beiratsgremium in seiner Eigenschaft als externes Mitglied unterstützen wird. Rainer Bleistein übernahm auch das Amt des Schriftführers, Laura Ernstberger, Helga Robl und Karl Ruff wurden als weitere Mitglieder hinzugewählt. Der neue Heimbeirat wird sich in regelmäßigen Sitzungen austauschen. Einmal im Jahr findet eine Bewohnerversammlung im Hause statt.

Männerstammtisch im SSH Fuchsmühl

Wenn das Bier schon kalt steht, kann er nicht mehr weit sein – der Männerstammtisch!

Zum ersten mal fanden sich die Männer unseres Hauses zum Männerstammtisch in der Cafeteria ein. In froher Runde bei einem Gläschen Bier und einer zünftigen Brotzeit tauschen sich die Männer aus, unterhalten sich über gute alte Zeiten oder Aktuelles . Egal ob es dabei um den Sport, das Handwerk, die früheren Reisen oder Hobbys, den Einzugs ins Pflegeheim oder aktuelle Themen geht, jeder kann etwas auf seine Art und Weise zum Gespräch beitragen. In geselliger Runde wird auch fleißig Karten gespielt – so wie es sich beim Treffen der Männer im Wirtshaus früher üblich war.

 

Die Männer scheinen es sichtlich zu genießen, dass sie unter sich sind. „Ich komme gerne aber nur wenn die Damen draußen bleiben“, sagt einer der Bewohner und lacht herzlich. Die einen oder anderen Damen waren schon neugierig, was dort passiert. „Wir wollen gezielt etwas nur für unsere Männer anbieten, sowie wir die Strick- und Handarbeitsgruppe nur für unsere Damen anbieten“, sagt die Leitung der Alltagsbegleitung.

Zukünftig soll der Männerstammtisch zur Tradition werden und einmal monatlich stattfinden.

Haben wir Ihr Interesse für den Männerstammtisch geweckt? Die Gruppe freut sich jederzeit über neue Gesichter – Sie müssen nur eine Voraussetzung mitbringen: Sie müssen ein Mann sein. Die Termine können Sie aus unseren Monatsplänen oder dem örtlichen Gemeindekurier entnehmen.

 

 

Dörflaser Waschbären fallen in Senioren-Servicehaus ein

Beim Hausfasching im Senioren-Servicehaus zeigten die Bewohner, dass sie noch lange nicht zum sprichwörtlichen „alten Eisen“ gehören. An bunt gedeckten Tischen feierten die Bewohner bei Kaffee, Kuchen, Krapfen, selbstgebackenen Köichla und spritziger Pfirsichbowle die närrische Zeit. Wenigstens eine Kopfbedeckung war dabei Pflicht für die Teilnahme.
Mit „Marktredwitz Helau, Fuchsmühl Helau, Dörflas Helau“ machte das Prinzenpaar der Stadt Marktredwitz, Peter III. und seine liebreizende Prinzessin Lisa I. „Gardedesignerin zu Dörflas“ der Senioreneinrichtung seine Aufwartung. „Lange wollen wir nicht stören, freut Euch auf unsere Gören“, kündigten sie ihr Funkenmariechen Nadine Eckert an. Mit ihrem gekonnten Auftritt sorgte das Mädchen für große Augen beim Publikum. Die Dörflaser „Waschbären“ folgten mit ihrem Tanz „Spring über deinen Schatten“. Erst nach einer Zugabe wurde die Kindertanzgarde der Faschingsgilde wieder entlassen. Einen Faschingsorden erhielt Heim- und Pflegedienstleiterin Claudia Englmann, die wie ihre Kolleginnen ganz in Grün beziehungsweise rot gekleidet war.
So verbrachten alle einen kurzweiligen Nachmittag bei Stimmungsliedern, die zum Mitschunkeln und mitsingen einluden. 

 

 

90. Geburtstag im SSH Fuchsmühl

Aus Sachsen in die Oberpfalz – Fuchsmühlerin wurde Hanna Schrader bereits vor rund zehn Jahren. Seit 2010 verbringt die in Neuschönburg geborene Wahl-Oberpfälzerin ihren verdienten Ruhestand im Senioren-Servicehaus Fuchsmühl. Dort feierte sie auch ihren 90. Geburtstag.

Vor dem Umzug in die Oberpfalz wohnte Fr. Hanna Schrader im sächsischen Neuplanitz. Dort arbeitete sie als Kettlerin. In Heimarbeit hat sie Handschuhe fertiggestellt, um sich damit ein kleines Zubrot zu verdienen. Während ihrer Freizeit pflegte sie ihren kleinen Schrebergarten, um den sie sich neben der Hausarbeit gerne kümmerte, erzählte sie bei Kaffee, Kuchen und Torte in der Cafeteria des Senioren-Servicehauses. Dort waren die Gratulanten versammelt um die Jubilarin hochleben zu lassen. Zum runden Geburtstag der rüstigen Rentnerin gratulierten neben der Familie auch viele Freunde und Verwandte. Bürgermeister Wolfgang Braun überbrachte die Glückwünsche der Marktgemeinde Fuchsmühl. Als Geschenk hatte er einen großen Geschenkkorb aus dem Dorfladen mitgebracht. Im Namen des Hauses  gratulierte Krankenschwester und stellvertretende Pflegedienstleitung Edith Urbanczyk.

 

 

80. Geburtstag im SSH Fuchsmühl

Im großen Kreis – mit Familie, Verwandten, vielen Freunden und langjährigen Weggefährten – feierte der Fuchsmühler Robert Robl seinen 80. Geburtstag. In seinem Heimatort ist der leutselige und ehemalige Wirt des Gasthofs „Wittelsbach“ unter dem Namen Schnapper bekannt.

Herr Robl wuchs zusammen mit drei Geschwistern in der Steinwaldgemeinde auf, hier ging er auch zur Schule. Seit vielen Jahren ist das von allen geschätzten Fuchsmühler Original beliebtes Mitglied, Ehrenmitglied und Gönner zahlreicher örtlicher Vereine und Verbände. Das bewiesen nun deren Abordnungen. In großer Zahl war man gekommen, um dem langjährigen Freund in der Cafeteria des Senioren-Servicehauses Glückwunsche und Gratulationen zu überbringen. Im Senioren-Servicehaus lebt er seit gut einem Jahr. Er genießt seinen wohlverdienten Ruhestand. Bis zu seiner Rente habe er in einer Erbendorfer Kofferfabrik gearbeitet, erzählt er im Kreis seiner Gäste, die der Einladung zu einer deftigen Brotzeit, Kaffee und Kuchen gefolgt waren.

Von Beginn der 1970er Jahre an betrieb der Jubilar zusammen mit seiner Frau den beliebten und an manchen Tagen auch heute noch geöffneten Gasthof an der Fuchsmühler Marienstraße, an den ein schattiger Biergarten grenzt.

Mit einem Überraschungs-Ständchen gratulierten die Freunde vom Schönhaider Gesangsverein und Fuchsmühls Bürgermeister Wolfang Braun überreichte im Namen der Marktgemeinde einen reich gefüllten Geschenkkorb. 

 

Neujahrsempfang im SSH Fuchsmühl

Mit den besten Wünschen für das Jahr 2018 begrüßte Bürgermeister Wolfgang Braun die Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige des Senioren-Servicehauses Fuchsmühl. Das Neujahrstreffen bei einem Gläschen Sekt und anschließenden Häppchen finde bereits zum neunten Mal statt, erinnerte Bürgermeister. Er drückte seinen Respekt gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses und den hier tätigen Mitarbeitern aus. Sein besonderer Dank galt auch dem Sozialteam mit Sitz in Lappersdorf, dem Träger der Einrichtung, ebenso auch den ehrenamtlichen Helfern.

„Das Senioren-Servicehaus erfreut sich großer Beliebtheit“. Bestätigt werde dies durch die Auslastungszahlen, bilanzierte das Gemeindeoberhaupt. Mit Blick auch auf die nahen Häuser in Waldershof und Neusorg fügte Braun hinzu: „Die Senioren-Servicehäuser bieten eine hohe Qualität in der Pflege“. Das Angebot werde bestens angenommen, „der Mensch steht im Mittelpunkt“. Braun ergänzte: „Gute Seniorenarbeit braucht kreative Ideen, auch engagierte Personen“. In der Senioreneinrichtung war das zurückliegende Jahr geprägt von Feierlichkeiten und Veranstaltungen. Gemeinsam wurde der Osterbrunnen dekoriert, ein Maibaum aufgestellt. Zu einem Höhepunkt im Veranstaltungsjahr sei das Bürgermeister- und Marktrat-Kochduell „das perfekte Dinner“ geworden; Kirchweih- und Weihnachtsfeier rundeten das Jahr ab. Zu einem Besuchermagnet habe sich der Gesundheitstag mit gleichzeitiger Vorstellung der Einrichtung entwickelt. Den Hausbewohnern wurde über das Jahr verteilt ein abwechslungsreiches, interessantes Programm dargeboten.

Ein gutes und gesundes neues Jahr 2018 wünschten auch Fachbereichsleiter Andreas Neugirg und Heimleitung Claudia Englmann.

 

Weihnachtsgeschichte im SSH Fuchsmühl

Werner Robl ist nicht nur aktives Mitglied der Fuchsmühler Laienspielgruppe. In seiner Freizeit besucht er regelmäßig die Seniorinnen und Senioren im Fuchsmühler Senioren-Servicehaus. Mit dabei hat er stets Geschichten und Gedichte aus der Heimat und rund um den Steinwald.
Am Tag vor Heilig Abend hatte er allerdings was besonderes vorbereitet - die Weihnachtsgeschichte von Alois Gillitzer. „So schön war sie, die Weihnachtsgeschichte, die er uns vorgelesen hat“, freuten sich die andächtig lauschenden Zuhörer vorm Christbaum, die sich in regelmäßigen Abständen zusammenfinden, um vorm Kamin des Senioren-Servicehauses Werner Robls Geschichten und Gedichten zu lauschen.
Der Fuchsmühler kommt gerne dem Wunsch der dort lebenden Senioren nach, die ihn immer wieder zu sich ins Haus bitten, damit er ihnen Geschichten und Sagen vorträgt. Den Senioren und Seniorinnen gefällt die lebendige Stunde, sodass gleich im Anschluss ein weiterer Termin für Januar vereinbart wurde.

Nikolausbesuch im SSH Fuchsmühl

Eine große Freude bereitete der Nikolausbesuch den Bewohnerinnen und Bewohner des Senioren-Servicehauses Fuchsmühl. Nachdem man sich in gemütlicher Runde bei vorweihnachtlicher Musik zusammengefunden hatte, kündigte sich auch schon der Besuch des Nikolauses an. Mit dem bekannten Lied „Lasst und froh und munter sein“ empfingen die Senioren den Nikolaus in ihren vier Wänden.
Als der Nikolaus sein goldenes Buch aufschlug, wurde es plötzlich still und alle lauschten gespannt seinen Worten:

„ Bestimmt so glauben viele Leit,
im Altenheim ist immer stade Zeit.
Der irrt gewaltig sag ich bloß,
bei euch ist jeden Tag was los.
Mit dem Neujahrsempfang,
fing die ganze Sache an.
Maibaum, Kirchweih, Sommerfest,
Rosenkranz und Osternest,
Stammtisch, Gottesdienst,
alles wunderbar geschmückt,
Gymnastikstund für dünn und dick....“

Ein jeder Bewohner bekam auch ein kleines Geschenk vom Nikolaus. Auch natürlich besuchte der Nikolaus die Seniorinnen und Senioren im Zimmer, die nicht in der Cafeteria an der Feier teilnehmen konnten. Es wurden bei vielen so einige Erinnerungen geweckt und man unterhielt sich über die verschiedensten Bräuche und Traditionen rund um Nikolaus und Weihnachten.
Den weiteren Nachmittag und Abend verbrachten alle gut gelaunt in der festlich geschmückten Cafeteria mit leckerem Gebäck und weihnachtlichem Tee.

Sozialteam feiert 25jähriges Jubiläum

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens hielt Sozialteam Ende November einen Festakt im Markt Fuchsmühl ab. Dort wurde 1993 die erste Einrichtung von Sozialteam, das Marienheim Fuchsmühl gegründet. In der Zwischenzeit ist Sozialteam mit seinen Soziotherapeutischen Einrichtungen und den Angeboten und Diensten für Senioren und pflegebedürftige Menschen an über 20 Orten in Bayern und Sachsen tätig. Einer der Schwerpunkte ist die nördliche Oberpfalz mit Einrichtungen in Fuchsmühl, Waldershof, Neusorg, Tirschenreuth, Weiden, Vohenstrauß und Kemnath.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Braun lobte Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml die innovative und zielgerichtete Arbeit von Sozialteam und bezeichnete es als „einzigartiges Projekt“. Sie stellte heraus, dass das Sozialteam immer "den Menschen in den Mittelpunkt“ stelle.

Geschäftsführer Martin Weiß spannte in seinem Rückblick den Bogen von den Anfängen in Fuchsmühl mit dem Thema einer Reise: „Man reist nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen.“ Zahlreiche „Haltestellen“ der Reise kamen im Laufe der 25 Jahre zusammen, darunter Landshut, Sulzbach-Rosenberg, Weißwasser und Crimmitschau in Sachsen, Waldershof, Lappersdorf und viele weitere.

Überrascht wurde Martin Weiß durch seinen Sohn Christian, der ihm eine Leinwand mit Glückwünschen aller Mitarbeiter von Sozialteam reichte, um ihm zur 25jährigen Betriebszugehörigkeit zur gratulieren.

Den äußerst unterhaltsamen und spannenden Festvortrag zum Thema „Solidarität - eine gefährdete Ressource?“ hielt Herr Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl. Er ist Geschäftsführer des Berliner Instituts für christliche Ethik und Politik, Professor an der Kath. Hochschule für Sozialwesen in Berlin und Mitglied im Deutschen Ethikrat.2017 11 Festakt 2

Untermalt wurde der Festakt von Katharina Reichelt (Cello) und Holger Queck (Klavier), welche zahlreiche unterhaltsame Stücke zum Besten gaben.

Den offiziellen Teil des Abends rundete eine hochkarätig besetzte Talkrunde zum Thema Solidarität ab. Hier lobte Bezirkstagspräsident Franz Löffler Sozialteam als Träger, der auch neue Wege gehe und mit seinen Lösungen ein wichtiger Partner für den Bezirk Oberpfalz darstelle. Bewohnervertreterin Angela Burger stellte heraus, dass sie Sozialteam als sehr gut in die Gemeinde integrierten Anbieter wahrnehme. Der sächsische Staatsminister a.D. Dr. Hans Geisler lobte die Sensibilität für die Wünsche der Nutzerinnen und Nutzer. Regina Kraushaar, Abteilungsleiterin im Bundesgesundheitsministerium, skizzierte die Herausforderungen der Pflegeversicherung und der flächendeckenden Sicherung der Pflege. Der Leiter des Fachbereichs Senioren von Sozialteam, Andreas Neugirg, ging auf die Herausforderungen bei der Personalgewinnung ein und legte dar, wie wichtig qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind. 2017 11 Festakt 4Peter Weiß, Leiter des Fachbereichs der Soziotherapeutischen Einrichtungen, ging unter anderem auf die Stigmatisierung von psychisch kranken Menschen ein und unterstrich, wie wichtig Solidarität insbesondere auch in politisch unruhigeren Zeiten sei. Erich Sellner, der die Interessen der Nutzer von Sozialteam als Tagesstättensprecher und Beirat vertritt, konnte aus der Praxis berichten, wie Solidarität bei Sozialteam gelebt wird.

Zum Abschluss des Festaktes stärkten sich alle Gäste am Buffet, welches vom ARIBO Hotel Erbendorf, einem inklusiven Hotelprojekt mit 4-Sterne-Standard in Erbendorf zubereitet wurde.