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Die etwas anderen Maifeierlichkeiten im Senioren-Servicehaus Hainsacker

Das Corona-Virus und die damit verbundenen Einschränkungen lassen die Menschen allerorten sehr kreativ werden. Sowohl für Berufliches, für die Kinderbetreuung, die Freizeitaktivitäten und auch für das Feiern von Festen lassen sich die Menschen überall derzeit neue Wege einfallen wie sie trotz Mundschutzpflicht und Abstand halten im Kleinen die verschiedenen Ehrentage begehen können.
So ließen sich die Mitarbeiter des Senioren-Servicehaus Hainsacker in diesem Jahr ein paar andere Pläne für die Feiertage im Mai einfallen. Sowohl der 1. Mai, der in diesem Jahr ohne das traditionelle Maibaumaufstellen stattfinden musste, als auch den Mutter- und Vatertag verbrachten die Bewohnerinnen und Bewohner in diesem Jahr ganz anders als sonst ohne große Festlichkeiten in der Cafeteria.
Für den 1. Mai und auch für weitere Feiertage hatte sich unser Mitarbeiter Andy Graf mit seiner Quetschn ins Haus begeben. Er war für diese Tage bei uns, nicht wie sonst als Hausmeister sondern als Sänger und Musiker aktiv und spielte und sang für die Bewohnerinnen und Bewohner mit Mundschutz und unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen. Die glücklich mitsingenden Zuhörer konnten der Musik aus gebührendem Abstand durch ihre offenen Zimmertüren lauschen.

Zum Muttertag trafen sich die Mütter unter den Bewohnerinnen mit großem Abstand in den Aufenthaltsräumen um bei einem besonders schön vorbereitetem Sektfrühstück ihren Ehrentag zu begehen. Sie duften sich über Pralinen und die ein oder andere frisch blühende Rose freuen. An diesem Tag erhielten alle Bewohnerinnen und Bewohner wunderschön mit Engeln bemalte Steine. Diese hatte eine Familie aus der direkten Nachbarschaft des Hauses gestaltet, um den Menschen in der Einrichtung Kraft in dieser schweren Zeit zu schenken.
Ebenso wie die Feiertage gehört für unsere vorwiegend katholischen Bewohner die Marienverehrung traditionell zum Monat Mai. Zu dieser kam die Leitung der Alltagsbegleitung Eva-Maria Lindner an einem Nachmittag in die einzelnen Speiseräume der Wohnbereiche in denen sich die interessierten Bewohner mit Sicherheitsabstand positioniert hatten. Gemeinsam wurde gebetet und Marienlieder gesungen und somit ein Stück Kirche ins Haus geholt.
Den Vatertag verbrachten die Väter unter den Bewohnern gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Alltagsbegleitung in kleinsten Grüppchen mit Sicherheitsabstand auf den Balkonen der einzelnen Wohnbereiche, wo sie bei einem kleinen Stammtisch die Sonne genießen und mit einer Halben Bier auf den Vatertag anstoßen durften. Außerdem durften sie sich über ein kleines Vatertagsgeschenk freuen und sich beim Mittagessen gute bayrische Kost wie Leberkäse, Brezen und Kartoffelsalat schmecken lassen.