Telefon: (09 41) 29 84 99 - 0 Fax: - 800 E-Mail

Stunde für Generationen

(jpl) „Nach vorne, nach hinten, nach rechts und nach links, nach oben nach unten- die Gymnastik, die bringt´s“- und zwar für Jung und Alt. Getreu dem Motto dieses Refrains starteten die Schüler der Klasse 3a der Fichtelnaabtal - Grundschule Ebnath - Neusorg, gemeinsam schunkelnd mit Teilnehmern aus dem Senioren-Servicehaus Neusorg, in die Gymnastikstunde

Basierend auf dem Vorhaben, eine Aktion rund um das Schulprojekt „Gesund und fit“ durchzuführen, lud die Klasse 3a die Senioren zu einer besonderen Sportstunde ein. Ziel war eine gegenseitig bereichernde Begegnung der Generationen unter dem Aspekt, gemeinsam Freude an der Bewegung zu erleben.

Voller Vorfreude und bewaffnet mit Musikinstrumenten machten sich die Kinder mit ihrer Klassleiterin Nina Dümmelbeck sowie Förderlehrerin Roswitha Schraml auf den Weg in das vom TuS Neusorg aus Gründen der Barrierefreiheit und Erreichbarkeit zur Verfügung gestellte Studio.

Für die Gesundheitsaktion hatte die Klasse ein gemeinsames Gymnastikprogramm für Gäste und Schüler entworfen. Jeder sollte hier die Gelegenheit haben, sich individuell mit dem ihm möglichen Körpereinsatz zu betätigen. Sensibilität, wann man die Mit-Sportler evtl. auch etwas unterstützen kann, war hier besonders gefragt.

So wurden erst Aufwärmübungen der einzelnen Körperpartien und Gesichtsgymnastik inklusive durchblutungsfördernder Übungen für das Gehör durchgeführt. Neben eher die Grobmotorik beanspruchenden Bewegungen wurde auch die Schulung der feinmotorischen Fertigkeiten nicht vernachlässigt.

Spielerisch und locker konnten diese Trainingseinheiten absolviert werden, denn mit viel Liebe und Fleiß hatten auch einige Schüler Flötenmelodien passend zur Jahreszeit einstudiert und zeigten singend entsprechende Mitmach- Übungen. Leichter gingen Übungen durch flotte musikalische Untermalung vonstatten, die ein Schüler durch sein Akkordeonspiel bot.

Davon mitgerissen, waren die Senioren mit Eifer dabei, die von den Schülern angeleiteten Übungen auszuführen und auch die Schüler waren offen für Bewegungs- Ideen seitens der Senioren. Viel Spaß bereitete der Luftballontanz, bei dem Zweierteams aus Senior und Schüler einen Luftballon zu Akkordeonmusik zwischen den Köpfen balancierten.

Eine derartige Zusammenarbeit war ebenso beim bekannten Klatsch- Spiel „Beim Müller hat´s gebrannt- brannt- brannt“ eine emotional wie motorisch gewinnbringende Konstellation. Zum Abschluss überreichten die Klassensprecher kleine Präsente für die Gäste und ihre Begleiterinnen. Insgesamt war es ein fröhliches und stimmungsvolles Miteinander. Auch altersbedingte Bewegungseinschränkungen konnten der Freude keinen Abbruch tun. Auf dem Rückweg schmiedeten Schüler schon Pläne: „Was hältst du davon, wenn wir den Opa mal besuchen?“

 

Ostern im Senioren-Servicehaus Neusorg

Auch in diesem Jahr überlegten sich die Mitarbeiter des Senioren-Servicehauses Neusorgs für ihre Bewohnerinnen und Bewohner etwas ganz besonderes, um die Osterzeit für und mit den Senioren abwechslungsreich zu gestalten. Bereits eine Woche vor Ostern fand wieder ein „Perfektes Dinner“ auf den Wohnbereichen Stiftland und Kemnather Land statt. Bei dem Mitarbeiter aus Pflege und Betreuung mit Unterstützung der Hauswirtschaft ein besonderes Menü zubereiten. Die Tische wurden festlich gedeckt und die Frühlingsblumen zauberten dem Einen oder Anderem ein Lächeln ins Gesicht. Es wäre nicht das Senioren Servicehaus, wenn die Bewohner nur zusehen würden. Nein, sie halfen tatkräftig beim Servietten falten und auch beim Vorbereiten der verschiedenen Zutaten. Schließlich ist das Schälen von Kartoffeln über viele Jahre trainiert.

Zur Vorspeise wurde Karotten Ingwer Cremesuppe mit Kokosmilch verfeinert serviert und als Hauptgang ließen sie sich den Tafelspitz in Meerrettichsahnesoße und Petersilienkartoffeln schmecken, dazu wurde Riesling gereicht. Als gelungenen Gaumenschmaus zum Abschluss freuten sich alle über das Schwarzwälder Kirsch Dessert im Glas.

In der Osterwoche selbst waren alle fleißig beschäftigt mit den Vorbereitungen für Ostern. Eier färben, Osterkränze backen, Osternester basteln und befüllen.

 

Am Sonntag gab es erstmals einen gemeinsamen Osterbrunch für alle Senioren. Alle Bewohner fanden sich am Morgen in der Cafeteria ein und genossen dort ein paar schöne Stunden und das reichhaltige Frühstück.  Wie in der Tradition üblich, wurden die Speisen in der Osternacht geweiht. Osterkränze, Eier, Schinken und auch das Salz. Dies ermöglichte Diakon Harald Schraml. Ein herzliches Dankeschön hierfür.

Prinzenpaar zu Besuch in Neusorg

(öt) Am Faschingsdienstag hielten im Senioren-Servicehaus Neusorg Prinz Oskar I. der Schuhmachermeister und ihre Lieblichkeit Edith I. von der Fichtelnaab Hof.

Den närrischen Hoheiten machten auch Musiker Klaus Putzer mit seinem Akkordeon und der maskierte Neusorger Bürgermeister Peter König ihre Aufwartung. Sie fanden sich ebenso wie zahlreiche mit Blumengirlanden geschmückte Bewohner der Senioreneinrichtung und deren Verwandte in der Cafeteria ein.

Mit einer Polonaise zum Lied „Am Rosenmontag bin ich geboren“ eröffnete Putzer gemeinsam mit dem maskierten Pflegepersonal den Nachmittag. Anschließend hieß Stefanie Bodenschatz als Leiterin der sozialen Betreuung die Senioren und Gäste sowie die Akteure willkommen. Pflegedienstleiterin Kristina Meier stellte allen das Prinzenpaar des Hauses vor und wünschte für den Nachmittag viel Spaß und gute Unterhaltung.

Während Klaus Putzer für Stimmung und gute Laune sorgte, durften alle mit Sekt und Orangensaft auf die närrische Zeit anstoßen. Auch das Neusorger Gemeindeoberhaupt ließ mit dem Prinzenpaar des Senioren-Servicehauses den Fasching hochleben. Danach gab es Kaffee und dazu von den Hausbewohnern selbst gebackene Faschingskrapfen.

Im Laufe des fröhlichen Nachmittags gesellte sich auch eine Abordnung der Faschingsgilde Dörflas zu den Feiernden. Sie hatten ihr Tanzmariechen Katharina Schrempf mitgebracht, das mit gekonnten Sprüngen, Spagaten und Tanzeinlagen brillierte. Prinzessin Anja III. Fotostylistin mit Poesie und Prinz René I. Designschauspieler vom Trottacker hielten an die Heimbewohner eine kurze Rede.

Mit Stimmungsliedern sorgte Klaus Putzer im weiteren Verlauf des Nachmittags für gute Laune. Dabei lud er die Hausbewohner zum Mitsingen, Mitschunkeln und -klatschen ein. Die Senioren genossen die schönen, unbeschwerten Stunden.

 

Ein Mantel vom Christkind

(öt) Zu einer besinnlichen und auch von humorvollen Beiträgen begleiteten Weihnachtsfeie hatte das Senioren-Servicehaus Neusorg eingeladen. Die Senioren waren begeistert.

Viele Bewohner der Einrichtung fanden sich dazu in der mit einem Weihnachtsbaum und Zweigen adventlich geschmückten Cafeteria ein. Bei Glühwein mit Stollen und mit von den Senioren selbstgebackenen Plätzchen verbrachten sie einen schönen Nachmittag. Dieser wurde mit zahlreichen musikalischen Beiträgen und besinnlichen sowie humorvollen Texten bereitchert.

Stefanie Bodenschatz von der Betreuungsleitung dankte allen für ihre Teilnahme an der Weihnachtsfeier. Auch Pflegedienstleiterin Kristina Meier hieß alle Hausbewohner und die Gäste willkommen. Anschließend warf sie einen Blick zurück auf das nunmehr fast abgelaufene Jahr im Senioren-Servicehaus Neusorg und erwähnte die stattgefundenen Veranstaltungen. Sie dankte allen Mitwirkenden der Feier und schloss mit einem Gedicht über das Weihnachtsfest.

 

Danach stimmte der 89 jährige Heimbewohner Werner Reichenberger an der Hammondorgel das Lied „Oh Tannenbaum“ an. Alle Anwesenden sangen begeistert mit. Eine Adventsgeschichte in Gedichtform über eine alte Frau, die sich vom Christkind Geld für einen warmen Mantel wünschte, trug Christine Hautmann von der Alltagsbegleitung vor. Danach begeisterte die „Daubner-Family“, unterstützt vom Ehepaar Karin und Siegbert Filbinger, die Mitfeiernden. Mit ihren Liedern, wie „Es wird scho glei dumpa“ und vielen anderen Gesängen mehr verzauberte vor allem Jana Daubner mit ihrer glockenhellen Stimme das Publikum. Als Werner Reichenberger „Leise rieselt der Schnee“ anstimmte, sangen wieder alle Senioren mit. Die lustige Geschichte vom Lametta gaben zur Begeisterung aller - mit goldenen Haarsträhnen ausgestattet - Stefanie Bodenschatz, Natalja Kolep, Kristina Meier und Iris Riedl zum Besten. Auf die weihnachtliche Zeit stimmte anschließend die Sängergruppe mit „Schneeflöckchen, Weißröckchen...“ ein. Zur Orgelbegleitung von Werner Reichenberger ließen danach alle „Ihr Kinderlein kommet...“ erklingen. Zahlreiche Lacher hatte Betreuungsassistentin Brigitte Popp auf ihrer Seite. Sie trug die Geschichte vom „Malheur mit der Weihnachtsgans“ vor. Mit weiteren Liedern bereicherte die Gesangsgruppe die Weihnachtsfeier. Edith Eiser beleuchtete mit ihrem Beitrag „Was Weihnachten ist?“ die eigentliche Bedeutung des Weihnachtsfestes. Zum gemeinsam intonierten Lied „Stille Nacht...“ klang die Weihnachtsfeier am frühen Abend aus.

Süße Geschenke zu Weihnachten

(öt) Weihnachtsgeschenke an die Bewohner des Senioren-Servicehauses übergaben in den Vormittagsstunden des Heiligen Abends die Gemeinderatsfraktion des SPD Ortsvereins, Bürgermeister Peter König und Altbürgermeister Günther König.

Im Anschluss an die von Diakon Harald Schraml zelebrierte Andacht überbrachte Fraktionssprecher Dieter König den Heimbewohnern die Weihnachtsgrüße der Neusorger Sozialdemokraten. Er stellte den Heimbewohnern die Mitglieder der SPD Fraktion und Bürgermeister Peter König sowie Altbürgermeister Günther König vor. Anschließend beschenkten die Genossen jeden Andachtsbesucher mit einem Glas Honig, dessen Inhalt die fleißigen Bienen eines örtlichen Imkers sammelten.

Josef Müller als Träger der Neusorger Bürgermedaille und Bewohner des Senioren-Servicehauses soie dessen Gattin Irma durften die ersten Gläser Honig in Empfang nehmen. Anschließend erhielten auch die anderen Andachtsbesucher ihr Weihnachtsgeschenk. Vergessen wurden jedoch auch nicht die Senioren, die bei der Andacht nicht anwesend und auf ihren Zimmern geblieben waren. Sie erhielten in ihren Räumen Besuch und die SPD Mitglieder überreichten jedem ebenfalls ein Glas Honig.

 

Nikolaus zu Gast

Mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein...“ wurde der Nikolaus im Senioren-Servicehaus Neusorg begrüßt. Zahlreiche Bewohner hatten sich zum Empfang des heiligen Mannes in der Cafeteria der Einrichtung eingefunden.

Stefanie Bodenschatz, Leiterin für soziale Betreuung, hieß ihn mit einem Gedicht willkommen. Anschließend las der Nikolaus - bereits zu vierten Mal dargestellt von Karl Lenhard - eine Geschichte vor. Danach verteilte er an alle Senioren mit Schokolade gefüllte Nikolausstiefel. Er vergaß auch nicht die wenigen Heimbewohner, die sich auf ihren Zimmern aufhielten zu beschenken. Sie erhielten ebenfalls einen Nikolausstiefel.

Neusorgs Bürgermeister Peter König, der die Nikolausfeier des Senioren-Servicehauses ebenfalls besuchte, durfte auch einen Stiefel gefüllt mit Schokolade in Empfang nehmen. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein mit weihnachtlicher Musik ließen sich die Senioren mit Marzipan, Nüssen und mit Rosinen gefüllten Bratäpfeln sowie Glühwein verwöhnen. (öt)

 

Kinder singen zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern

(öt) Für weihnachtliche Stimmung im Senioren Servicehaus Neusorg sorgte zum wiederholten Mal die Instrumentalgruppe aus Pullenreuth unter der Leitung von Sue Clark-Schmidt. Seit zwei Jahren besucht sie in regelmäßigen Abständen die Einrichtung - meist im Frühjahr und im Advent.

Begrüßt wurde die Gruppe von Stefanie Bodenschatz, Leiterin soziale Betreuung. Die acht Kinder mit Blockflöten und Keyboards begeisterten die Senioren mit vertrauten und weniger bekannten Weihnachtsliedern. Bei Liedern wie „Kling, Glöckchen, kling“, „Oh Tannenbaum“, „Leise rieselt der Schnee“ und „Alle Jahre wieder“ zeigten sich auch die Heimbewohner sehr textsicher. Dabei kamen manchen die Erfahrungen aus der langjährigen Mitgliedschaft in Kirchenchor und Männergesangsvereinen zu Gute.

Auch bei deren Angehörigen sowie den Eltern und Großeltern der jungen Musikanten kam in der Cafeteria Weihnachtsstimmung auf und die Instrumentalgruppe erntete donnernden Applaus.

Am Ende der Veranstaltung dankte Stefanie Bodenschatz den Akteuren und Sue Clark-Schmidt für die gelungenen Darbietungen. An die Leiterin überreichte sie ein Präsent und die Kinder durften einen Geschenkkorb mit Schokolade, Nüssen und Vitaminen in Empfang nehmen.

 

Kirwa im SSH Neusorg

(öt) Zur Hauskirchweih hatte am Kirchweihmontag auch in diesem Jahr wieder das Senioren-Servicehaus  Neusorg in die Cafeteria eingeladen. Stefanie Bodenschatz, Leiterin der sozialen Betreuung , hieß Bewohner, Gäste und Musiker Klaus Putzer sowie Bürgermeister Peter König zu der Feier willkommen.

Die Betreuerinnen umsorgten in Dirndln und Tracht die Senioren. Der Musikant konnte mit seinen Stimmungsliedern alle begeistern und die Heimbewohner sangen und klatschten mit. Mancher Senior wagte sogar ein Tänzchen mit den Betreuerinnen.

Als Speisen waren für die Heimbewohner und Gäste Bratwürste, Kraut und Semmeln vorbereitet. Ebenso musste keiner Durst leiden. Zu spät kamen die Gäste allerdings für die Kirchweihküchel. Diese hatten die älteren Damen und Herren bereits am Kirchweihsonntag verspeist.

Wie in den vergangenen Jahren gesellten sich wieder die Kirchweihburschen und –mädels des Sportvereins zu den Senioren. Sie waren bereits seit dem frühen Nachmittag mit ihrem Bollerwagen durch Neusorg gezogen. Diesen brachten sie mit in die Senioren Einrichtung und gegen eine kleine Spende erhielt auch Bürgermeister Peter König einen Schnaps und ein Bier von ihnen. Danach schunkelten sie gemeinsam zur Musik mit den Heimbewohnern und sorgten für abwechslungsreiche Gespräche.

 

Weinabend im SSH Neusorg

Zum ersten Mal fand im Senioren-Servicehaus Neusorg ein Weinabend statt. Pünktlich nach der Weinlese lockte der Duft nach hausgebackenen Zwiebelkuchen die Gäste des Abends in die Cafeteria. Wie es in der Einrichtung üblich ist, unterstützten die Bewohner der Einrichtung die Herstellung der Tischdekoration. Sie stellten gemeinsam mit den Betreuungskräften Weinblätter aus Salzteig her und bemalten diese liebevoll mit herbstlichen Farben. Die Einrichtung arbeitet nach dem Hausgemeinschaftskonzept, hierbei geht es vor allem darum alltägliche Fähigkeiten durch Einbindung zu erhalten und auch zu fördern.

Eingestimmt in den Abend wurde mit dem altbekannten Lied von Paul Hörbiger „Jetzt trink ma no a Flascherl Wein“. Die Räumlichkeit war gut besucht und alle ließen sich den Zwiebelkuchen, als auch den Weißwein schmecken. Erinnerungen an frühere Zeiten wurden geweckt und der Abend klang bei unterhaltsamen Gesprächen aus. Auch am Morgen danach äußerten noch viele Bewohner, welch eine gelungene Abwechslung der Weinabend wieder einmal war.