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Ausbildungsbeginn Senioren-Servicehaus Neusorg

(öt) Ein neuer Lebensabschnitt begann am Montag für die Auszubildenden Sarah Kraus (sitzend von links) und Susan Riedel. Am 2. September starteten sie ihre dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin im Senioren-Servicehaus Neusorg.

Dort begrüßte Natalie Kiel als Leiterin der Einrichtung alle zum gemeinsamen Frühstück. Ebenso hieß Fachbereichsleiter Andreas Neugirg die Neueinsteiger in einem Pflegeberuf herzlich willkommen. Nach dem gemeinsamen Frühstück mit der Hausleitung durften die neuen Mitarbeiterinnen bei einer Führung durch das Senioren-Servicehaus Neusorg ihre künftige Wirkungsstätte in Augenschein nehmen.

Sarah Kraus (sitzend von links) und Susan Riedel starten ihre Ausbildung im Senioren-Servicehaus Neusorg. Pflegedienstleiterin Kristina Meier (stehend von links), Praxisanleiterin für Schüler Ramona Schörner, Natalia Kiel von der Leitung der Einrichtung, Verwaltungsleiterin Iris Riedl, stellvertretende Hauswirtschaftsleiterin Natalia Kolep und stellvertretende Pflegedienstleiterin Sandra Schmid begrüßten die neuen Mitarbeiterinnen.

 

Azubi-Tag 2019

Wie jedes Jahr organisierte der Fachbereich Senioren und Pflege einen Azubi-Tag für alle Auszubildenden. Der Tag steht ganz im Fokus von Teamarbeit, Vertrauen und Kommunikation. Den Bericht zum Azubi-Tag und zur Wahl der Azubi-Sprecher finden Sie hier: https://www.abenteuer-pflege.de/index.php/aktuelles.html

Einen Filmbeitrag über den Azubi-Tag von OTV finden Sie hier.

Kräuterbuschen binden - Traditionen bewahren

Wie schon seit dem 9. Jahrhundert ist es auch dieses Jahr Zeit für den traditionellen Gebrauch der Kräuterbuschen. Dementsprechend wird am 15. August wird Maria und ihren Aufstieg in den Himmel geweiht. Noch heute schweben die Bewohner beim Sammeln der Kräuter in Erinnerungen, in denen sie sich in die gute alter Zeit versetzt fühlen. Die Kräuterbuschen werden aus sieben, neun oder zwölf Kräutern zusammengebunden. Diese setzen sich aus Kräutern aus dem hauseigenen Kräutergarten und aus Gärten der Mitarbeiter zusammen. Im hauseigenen Kräutergarten werden beispielsweise Salbei, Pfefferminze oder Zitronenmelisse gepflückt. Die restlichen Kräuter, wie zum Beispiel Getreideähren, Lavendel, Schafgarbe, Beifuß oder Johanniskraut werden von den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Auch wenn die Zusammensetzung der Kräuter innerhalb eines Kräuterbusches variiert, ist in jedem der Kräuterbuschen das Symbol für Maria vorhanden, nämlich die rote Rose. Nachdem die Bewohner voller Freude die Kräuterbuschen zusammengebunden haben, wurden diese in die Kirche zum Weihen gebracht. Danach konnte sich jeder Mitbewohner  über einen eigenen Kräuterbuschen auf seinem Zimmer erfreuen. Nach dem Weihen werden die Kräuterbuschen getrocknet. Während das Verbrennen des Kräuterbuschen im Feuer vor Blitz und Unglück schützt, schützt das Verstauen des Kräuterbuschen unter dem Kopfkissen das Eheglück. Dreißig Tage nach dem 15. August soll der Kräuterbusch besonders wirksam sein.

Kulinarischer Hochgenuss

Und wieder nahmen sich die Leitungskräfte des Senioren-Servicehauses in Neusorg vor, ihre Bewohner kulinarisch zu verwöhnen. Es kochten Pflegedienstleiterin Kristina Meier, Hauswirtschaftsleiterin Katharina Münchmeier-Lehner und Leiterin der sozialen Betreuung Regina Brum. Tatkräftig unterstützt wurden sie hierbei von Küchenkraft Irene Voth, welche für einen geregelten Ablauf und Ordnung in ihrer Küche sorgte. Gemeinsam legten sich die Damen mächtig ins Zeug, um dem Original „Das Perfekte Dinner“ auf VOX möglichst gerecht zu werden.

Schon zum vierten Mal wurde im Senioren-Servicehaus Neusorg ein Drei-Gänge-Menü eigens für die Bewohner zubereitet. Hierbei stand nicht nur der Spaß an der Freude im Vordergrund. Ziel war es, den Bewohnern eine besondere kulinarische Abwechslung zu bieten und sie bestens zu verwöhnen.

Zu dem Möhren-Ingwer-Süppchen mit Kokosmilch wurde selbstverständlich auch ein Weißwein gereicht, welchen sich alle schmecken ließen. Auch von dem Hauptgericht Tafelspitz in Meerrettichsoße mit Petersilienkartoffeln ließen sich die Bewohner begeistern. Zum Abschluss wurde ein Schwarzwälder Kirsch-Dessert gereicht, welcher das schmackhafte Erlebnis abrundete.

Dieses Mal waren wurden die Wohnbereiche Fichtelgebirge und Steinwald bekocht und die Bewohner lobten die zubereiteten Speisen in so höhen Tönen, sodass das nächste „perfekte Dinner“ sicherlich nicht lange auf sich warten lassen wird.

 

Sommerfest im Senioren-Servicehaus Neusorg

(öt) Das ungemütliche Wetter konnte dem Sommerfest des Senioren-Servicehauses Neusorg am Samstagnachmittag nichts anhaben.

Kurzerhand wurde die Feier in die vom Betreuungsteam geschmückte Cafeteria der Einrichtung verlegt. Dort hieß Verwaltungsleiterin Iris Riedl die Bewohner und deren Angehörige herzlich zur Feier willkommen.

Sie betonte, an diesem Tag könne eine besondere Ehrung vorgenommen werden. Tim Burger aus dem Senioren-Servicehaus Neusorg habe seine Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen mit Erfolg abgeschlossen. Gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Kristina Meier überreichte sie ihm ein Bild von der Abschlussfeier an der Berufsschule in Straubing.

 

Anschließend sorgte Stefan Bayerl aus Nagel als „Reichenbächer“ beim Sommerfest für Stimmung und gute Laune. Passend zum angebotenen Kaffee und Kuchen spielte er das Stück „In einer kleinen Konditorei“. Zu seiner Musik mit Akkordeon und Hammondorgel sowie Gesang verbrachten die Senioren einen unterhaltsamen Nachmittag mit Stimmungsliedern und Oldies die zum Mitsingen einluden.

Inzwischen hatte sich auch Bürgermeister Peter König mit seiner Gattin Waltraud unter die Gäste gemischt. Er ging durch die Reihen der Senioren begrüßte sie und befragte sie nach deren Befinden.

Nachdem sich der Himmel aufgehellt hatte und kein Regen mehr in Sicht war verteilten sich die Besucher auch in das auf dem Vorplatz eigens errichtete und mit Tischen und Bänken ausgestattete Zelt. Mit gekühlten Getränken war dafür gesorgt, dass keiner Durst leiden musste.

Später wurde noch der Grill angeheizt und Gäste wie Bewohner konnten schmackhafte über glühender Holzkohle zubereitete Steaks und Bratwürste genießen. Im gemütlichen Beisammensein verbrachten die Senioren gemeinsam mit ihren Angehörigen und dem Betreuungspersonal noch fröhliche Stunden.

 

 

 

Wenn Musik Jung und Alt verbindet

Ein herzliches Aufeinandertreffen zwischen den Bewohnern des Senioren-Servicehauses in Neusorg und den Kinder der Instrumentalgruppe aus Pullenreuth gab es erneut vergangenen Mittwoch. Begleitet wurden die Kinder abermals von der Leiterin Sue Clark-Schmidt. Schon das dritte Jahr in Folge besuchen sie die Senioren in regelmäßigen Abständen in der Einrichtung.

Begrüßt wurde die Gruppe von Regina Brum, Leiterin soziale Betreuung. Neun Kinder im Alter zwischen sechs und fünfzehn Jahren begeisterten das Publikum mit einem breiten Repertoire an gespielten Stücken mit Blockflöten und Keyboards. Gespielt wurde unter anderem „Amazing Grace“, „Die Zauberflöte“, „My Bonnie“ sowie „An der schönen blauen Donau“ und erweckte bei dem einen oder anderen so manche Erinnerung.

Auch Angehörige wie Eltern und Großeltern besuchten die Veranstaltung in der Cafeteria und ließen sich von den Kindern stolz und erfreut bespielen. Generationsübergreifende Veranstaltungen sind für alle Teilnehmer sehr förderlich und schaffen eine willkommene Abwechslung im Alltag. Kinder schaffen es große positive Emotionen in den Senioren zu wecken.

Am Ende der Veranstaltung dankte Regina Brum den Musizierenden sowie Sue Clark-Schmidt für die gelungene Darbietung mit einem Präsent und lud die Gruppe schon zum nächsten Vorspiel herzlich ein.

 

Stunde für Generationen

(jpl) „Nach vorne, nach hinten, nach rechts und nach links, nach oben nach unten- die Gymnastik, die bringt´s“- und zwar für Jung und Alt. Getreu dem Motto dieses Refrains starteten die Schüler der Klasse 3a der Fichtelnaabtal - Grundschule Ebnath - Neusorg, gemeinsam schunkelnd mit Teilnehmern aus dem Senioren-Servicehaus Neusorg, in die Gymnastikstunde

Basierend auf dem Vorhaben, eine Aktion rund um das Schulprojekt „Gesund und fit“ durchzuführen, lud die Klasse 3a die Senioren zu einer besonderen Sportstunde ein. Ziel war eine gegenseitig bereichernde Begegnung der Generationen unter dem Aspekt, gemeinsam Freude an der Bewegung zu erleben.

Voller Vorfreude und bewaffnet mit Musikinstrumenten machten sich die Kinder mit ihrer Klassleiterin Nina Dümmelbeck sowie Förderlehrerin Roswitha Schraml auf den Weg in das vom TuS Neusorg aus Gründen der Barrierefreiheit und Erreichbarkeit zur Verfügung gestellte Studio.

Für die Gesundheitsaktion hatte die Klasse ein gemeinsames Gymnastikprogramm für Gäste und Schüler entworfen. Jeder sollte hier die Gelegenheit haben, sich individuell mit dem ihm möglichen Körpereinsatz zu betätigen. Sensibilität, wann man die Mit-Sportler evtl. auch etwas unterstützen kann, war hier besonders gefragt.

So wurden erst Aufwärmübungen der einzelnen Körperpartien und Gesichtsgymnastik inklusive durchblutungsfördernder Übungen für das Gehör durchgeführt. Neben eher die Grobmotorik beanspruchenden Bewegungen wurde auch die Schulung der feinmotorischen Fertigkeiten nicht vernachlässigt.

Spielerisch und locker konnten diese Trainingseinheiten absolviert werden, denn mit viel Liebe und Fleiß hatten auch einige Schüler Flötenmelodien passend zur Jahreszeit einstudiert und zeigten singend entsprechende Mitmach- Übungen. Leichter gingen Übungen durch flotte musikalische Untermalung vonstatten, die ein Schüler durch sein Akkordeonspiel bot.

Davon mitgerissen, waren die Senioren mit Eifer dabei, die von den Schülern angeleiteten Übungen auszuführen und auch die Schüler waren offen für Bewegungs- Ideen seitens der Senioren. Viel Spaß bereitete der Luftballontanz, bei dem Zweierteams aus Senior und Schüler einen Luftballon zu Akkordeonmusik zwischen den Köpfen balancierten.

Eine derartige Zusammenarbeit war ebenso beim bekannten Klatsch- Spiel „Beim Müller hat´s gebrannt- brannt- brannt“ eine emotional wie motorisch gewinnbringende Konstellation. Zum Abschluss überreichten die Klassensprecher kleine Präsente für die Gäste und ihre Begleiterinnen. Insgesamt war es ein fröhliches und stimmungsvolles Miteinander. Auch altersbedingte Bewegungseinschränkungen konnten der Freude keinen Abbruch tun. Auf dem Rückweg schmiedeten Schüler schon Pläne: „Was hältst du davon, wenn wir den Opa mal besuchen?“

 

Ostern im Senioren-Servicehaus Neusorg

Auch in diesem Jahr überlegten sich die Mitarbeiter des Senioren-Servicehauses Neusorgs für ihre Bewohnerinnen und Bewohner etwas ganz besonderes, um die Osterzeit für und mit den Senioren abwechslungsreich zu gestalten. Bereits eine Woche vor Ostern fand wieder ein „Perfektes Dinner“ auf den Wohnbereichen Stiftland und Kemnather Land statt. Bei dem Mitarbeiter aus Pflege und Betreuung mit Unterstützung der Hauswirtschaft ein besonderes Menü zubereiten. Die Tische wurden festlich gedeckt und die Frühlingsblumen zauberten dem Einen oder Anderem ein Lächeln ins Gesicht. Es wäre nicht das Senioren Servicehaus, wenn die Bewohner nur zusehen würden. Nein, sie halfen tatkräftig beim Servietten falten und auch beim Vorbereiten der verschiedenen Zutaten. Schließlich ist das Schälen von Kartoffeln über viele Jahre trainiert.

Zur Vorspeise wurde Karotten Ingwer Cremesuppe mit Kokosmilch verfeinert serviert und als Hauptgang ließen sie sich den Tafelspitz in Meerrettichsahnesoße und Petersilienkartoffeln schmecken, dazu wurde Riesling gereicht. Als gelungenen Gaumenschmaus zum Abschluss freuten sich alle über das Schwarzwälder Kirsch Dessert im Glas.

In der Osterwoche selbst waren alle fleißig beschäftigt mit den Vorbereitungen für Ostern. Eier färben, Osterkränze backen, Osternester basteln und befüllen.

 

Am Sonntag gab es erstmals einen gemeinsamen Osterbrunch für alle Senioren. Alle Bewohner fanden sich am Morgen in der Cafeteria ein und genossen dort ein paar schöne Stunden und das reichhaltige Frühstück.  Wie in der Tradition üblich, wurden die Speisen in der Osternacht geweiht. Osterkränze, Eier, Schinken und auch das Salz. Dies ermöglichte Diakon Harald Schraml. Ein herzliches Dankeschön hierfür.

Prinzenpaar zu Besuch in Neusorg

(öt) Am Faschingsdienstag hielten im Senioren-Servicehaus Neusorg Prinz Oskar I. der Schuhmachermeister und ihre Lieblichkeit Edith I. von der Fichtelnaab Hof.

Den närrischen Hoheiten machten auch Musiker Klaus Putzer mit seinem Akkordeon und der maskierte Neusorger Bürgermeister Peter König ihre Aufwartung. Sie fanden sich ebenso wie zahlreiche mit Blumengirlanden geschmückte Bewohner der Senioreneinrichtung und deren Verwandte in der Cafeteria ein.

Mit einer Polonaise zum Lied „Am Rosenmontag bin ich geboren“ eröffnete Putzer gemeinsam mit dem maskierten Pflegepersonal den Nachmittag. Anschließend hieß Stefanie Bodenschatz als Leiterin der sozialen Betreuung die Senioren und Gäste sowie die Akteure willkommen. Pflegedienstleiterin Kristina Meier stellte allen das Prinzenpaar des Hauses vor und wünschte für den Nachmittag viel Spaß und gute Unterhaltung.

Während Klaus Putzer für Stimmung und gute Laune sorgte, durften alle mit Sekt und Orangensaft auf die närrische Zeit anstoßen. Auch das Neusorger Gemeindeoberhaupt ließ mit dem Prinzenpaar des Senioren-Servicehauses den Fasching hochleben. Danach gab es Kaffee und dazu von den Hausbewohnern selbst gebackene Faschingskrapfen.

Im Laufe des fröhlichen Nachmittags gesellte sich auch eine Abordnung der Faschingsgilde Dörflas zu den Feiernden. Sie hatten ihr Tanzmariechen Katharina Schrempf mitgebracht, das mit gekonnten Sprüngen, Spagaten und Tanzeinlagen brillierte. Prinzessin Anja III. Fotostylistin mit Poesie und Prinz René I. Designschauspieler vom Trottacker hielten an die Heimbewohner eine kurze Rede.

Mit Stimmungsliedern sorgte Klaus Putzer im weiteren Verlauf des Nachmittags für gute Laune. Dabei lud er die Hausbewohner zum Mitsingen, Mitschunkeln und -klatschen ein. Die Senioren genossen die schönen, unbeschwerten Stunden.