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Wenn Jung und Alt zusammentrifft

Die Kinder der Kinderkrippe Neusorg besuchten das Senioren-Servicehaus Neusorg. Mit bunten Sitzkissen im Gepäck kamen die Krippenkinder trotz Kälte im Senioren-Servicehaus Neusorg an. Hier warteten die Senioren schon ganz gespannt auf ihre kleinen Gefährten. Die Senioren bildeten hierbei einen großen Sitzkreis und die Kleinen natürlich einen Kleinen.

Regina Brum, Leiterin der sozialen Betreuung, begrüßte die Kinder und ihre Begleiterinnen Anja Michl, Simone Wegmann, Heike Hautmann und Monika König herzlich und wünschte allen einen fröhlichen und ausgelassenen Vormittag.

Die Kinder begeisterten zunächst mit mitgebrachten Liedtexten, sodass Jung und Alt –gemeinsam-„Der Herbst, der Herbst ist da“ und „Sitzt ein Igel unterm Baum“ singen konnten. Dies führte schnell zu einer gemütlichen Atmosphäre, sodass die anfängliche Schüchternheit der Kinder immer mehr von ihnen abfiel.

Schließlich wurde zunächst eine Igelhandpuppe hervorgeholt, welche sich auf die Suche nach den Igelkeksen begab. Eigens für dieses Zusammenkommen wurden Kekse in Igelform in der Kinderkrippe gebacken, bei den Senioren verteilt und daraufhin gemeinsam verspeist.

Die Kinder erhielten als Erinnerungsgeschenk ein Steckspiel aus Holz, welches sie freudig auspackten.

Zum Abschied sangen alle Beteiligten „Auf Wiedersehen“ und verabschiedeten sich somit singend, lachend und klatschend voneinander.

„Es ist immer eine willkommene Abwechslung, wenn Besucher kommen und unsere Senioren mit ihnen zusammentreffen“, sagt Regina Brum. „Aber ein Besuch von Kindern, das ist für uns alle immer wieder eine herzliche Besonderheit!“

 

 

Kirwaburschen zu Besuch

Wiedermal wurde im Senioren-Servicehaus Neusorg zur "Hauskirwa" geladen. Hierbei sorgte Musiker Klaus Putzer erneut für ausgelassene Stimmung. Auch Bürgermeister Peter König wurde herzlich begrüßt.

Den Abend eröffnete Iris Riedl mit einer Begrüßungsrede. Die Mitarbeiter des Senioren-Servicehaus Neusorg kamen in Dirndl und Tracht gekleidet und sangen und tanzen mit den Bewohnern zu den Liedern von Klaus Putzer.

Selbst die "Kirwaburschen" ließen es sich nicht nehmen an diesem Fest teilzunehmen. Sie zogen auf ihrem Rundgang durch den Ort in die Cafeteria ein und mischten die ausgelassene Stimmung noch etwas auf. Durch alle Generationen hinweg herrschte Begeisterung und Freunde hinsichtlich dieses fröhlichen Abends.

Schließlich ließen alle Gäste gemeinsam den Abend bei einem letzten Bier sowie Sauerkraut und Würsten ausklingen.

 

Ausbildungsmesse Kemnath

Immer wieder wird der Pflegeberuf sehr negativ beschrieben – egal ob es um Arbeitszeiten, Gehalt oder die Tätigkeit an sich geht. Doch wie dankbar und erfüllend der Beruf ist, wie wertvoll all die Menschen sind, die in diesem Berufsfeld tätig sind, welche Verantwortung sie übernehmen, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt und wieviel man wirklich verdient wird häufig weder erwähnt, noch hinterfragt.

Aus diesem Grund suchen wir auf Messen und Veranstaltungen, wie auf der Ausbildungsmesse in Waldsassen das Gespräch mit jungen Menschen und versuchen ihnen den Beruf der Pflegefachkraft näher zu bringen und ihnen zu zeigen was der Pflegeberuf wirklich ist: ein erfüllender und dankbarer Beruf, bei dem man viel Verantwortung übernehmen darf und kein Tag wie der andere ist. Auch auf die Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Pflege weisen wir die interessierten Jugendlichen hin, denn diese sind mit fast keinem anderen Ausbildungsberuf zu vergleichen – von Anleiter über Gerontopsychiatrische Fachkraft bis hin zur mittleren Führungsebene, wie Wohnbereichsleitung über Leitungsebene wie Pflegedienstleitung und Einrichtungsleitung stehen alle Möglichkeiten offen.

Wir freuen uns, wenn wir einigen Schülerinnen und Schüler den Pflegeberuf näher bringen konnten und hoffen den ein oder anderen zu einem Praktikum oder für die Ausbildung bei Sozialteam begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns auf neue, empathische und engagierte Mitarbeiter.

 

Sauerkraut selbst gemacht nach Uromas Art

Kindheitserinnerungen wurden wach, als sich die ASF Damen sowie Mitglieder des SPD-Ortsvereins Neusorg und die Bewohnerinnen und Bewohner des Senioren-Servicehauses zu einer gemeinsamen Aktion und fast vergessenen Tradition im Speisesaal einfanden. Eine riesige Reibe und ein großes Fass wurden bereitgestellt und bevor sich die Frauen sowie Männer an die Arbeit machen durften, ging Waltraud König, ausgerüstet mit Schürze und Kopftuch, zunächst auf einige geschichtliche Fakten ein. So erklärte sie, dass viele Erforscher der Weltmeere an Mangelernährung gelitten hätten und oftmals an Skorbut gestorben seien, bis der Arzt James Lind im 18. Jahrhundert ein Hilfsmittel gefunden habe, das bereits im alten Rom, antiken Griechenland und chinesischen Kaiserreich bekannt gewesen sei: das Sauerkraut. Zu diesem sollten 15 Weißkohlköpfe anschließend verarbeitet werden. Schnell waren die Aufgaben verteilt: das Halbieren der Kohlköpfe und Entfernen der Strünke, das Hobeln, Umfüllen und Stampfen, das der Vorsitzende Robert König und seine Stellvertreter Anton Buschette und Michael König übernahmen. Mit Karotten, etwas Wein, Salz, Lorbeerblättern, Kümmel und Wacholderbeeren gewürzt wird das Kraut nun circa sechs bis acht Wochen lang kühl gelagert und soll dann nach dem alljährlichen Christbaumschmücken im Senioren-Servicehaus Neusorg, das vor allem die Damen des Ortsvereins mit den Bewohnerinnen und Bewohner im Dezember durchführen, ganz traditionell mit Fleisch und Würsten verzehrt werden.

Gottesdienst zu Erntedankfest

Vergangenen Dienstag fand im Senioren-Servicehaus Neusorg der traditionelle Erntedankgottesdienst statt. Die Einrichtung baute erneut eine Erntedankkrone auf und zierte sie mit einem üppig gefüllten Erntedankkorb. Hier fanden sich Weintrauben, Äpfel, Birnen, Paprika, Kartoffeln, Zwiebeln, Zucchini sowie Gurken und Tomaten. Eigens für dieses Ereignis verzierten die Bewohner am Vortag einen Erntedanklaib unter Anleitung der Betreuungsassistentin Fr. Hautmann, welcher ebenfalls vor dem Altar platziert wurde.

Zahlreiche Besucher erschienen zur Messe, welche sowohl von Pfarrer Dr. Dr. Josef Waleszuk als auch von Pfarrer Dr. Paul Ezenwa geführt wurde. Sie dankten für das Sammeln der Früchte und segneten die Erntegaben. Der Gottdienst traf auch dieses Jahr bei allen Gottesdienstbesuchern auf großen Zuspruch.

 

 

Ausbildungsbeginn Senioren-Servicehaus Neusorg

(öt) Ein neuer Lebensabschnitt begann am Montag für die Auszubildenden Sarah Kraus (sitzend von links) und Susan Riedel. Am 2. September starteten sie ihre dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin im Senioren-Servicehaus Neusorg.

Dort begrüßte Natalie Kiel als Leiterin der Einrichtung alle zum gemeinsamen Frühstück. Ebenso hieß Fachbereichsleiter Andreas Neugirg die Neueinsteiger in einem Pflegeberuf herzlich willkommen. Nach dem gemeinsamen Frühstück mit der Hausleitung durften die neuen Mitarbeiterinnen bei einer Führung durch das Senioren-Servicehaus Neusorg ihre künftige Wirkungsstätte in Augenschein nehmen.

Sarah Kraus (sitzend von links) und Susan Riedel starten ihre Ausbildung im Senioren-Servicehaus Neusorg. Pflegedienstleiterin Kristina Meier (stehend von links), Praxisanleiterin für Schüler Ramona Schörner, Natalia Kiel von der Leitung der Einrichtung, Verwaltungsleiterin Iris Riedl, stellvertretende Hauswirtschaftsleiterin Natalia Kolep und stellvertretende Pflegedienstleiterin Sandra Schmid begrüßten die neuen Mitarbeiterinnen.

 

Azubi-Tag 2019

Wie jedes Jahr organisierte der Fachbereich Senioren und Pflege einen Azubi-Tag für alle Auszubildenden. Der Tag steht ganz im Fokus von Teamarbeit, Vertrauen und Kommunikation. Den Bericht zum Azubi-Tag und zur Wahl der Azubi-Sprecher finden Sie hier: https://www.abenteuer-pflege.de/index.php/aktuelles.html

Einen Filmbeitrag über den Azubi-Tag von OTV finden Sie hier.

Kräuterbuschen binden - Traditionen bewahren

Wie schon seit dem 9. Jahrhundert ist es auch dieses Jahr Zeit für den traditionellen Gebrauch der Kräuterbuschen. Dementsprechend wird am 15. August wird Maria und ihren Aufstieg in den Himmel geweiht. Noch heute schweben die Bewohner beim Sammeln der Kräuter in Erinnerungen, in denen sie sich in die gute alter Zeit versetzt fühlen. Die Kräuterbuschen werden aus sieben, neun oder zwölf Kräutern zusammengebunden. Diese setzen sich aus Kräutern aus dem hauseigenen Kräutergarten und aus Gärten der Mitarbeiter zusammen. Im hauseigenen Kräutergarten werden beispielsweise Salbei, Pfefferminze oder Zitronenmelisse gepflückt. Die restlichen Kräuter, wie zum Beispiel Getreideähren, Lavendel, Schafgarbe, Beifuß oder Johanniskraut werden von den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Auch wenn die Zusammensetzung der Kräuter innerhalb eines Kräuterbusches variiert, ist in jedem der Kräuterbuschen das Symbol für Maria vorhanden, nämlich die rote Rose. Nachdem die Bewohner voller Freude die Kräuterbuschen zusammengebunden haben, wurden diese in die Kirche zum Weihen gebracht. Danach konnte sich jeder Mitbewohner  über einen eigenen Kräuterbuschen auf seinem Zimmer erfreuen. Nach dem Weihen werden die Kräuterbuschen getrocknet. Während das Verbrennen des Kräuterbuschen im Feuer vor Blitz und Unglück schützt, schützt das Verstauen des Kräuterbuschen unter dem Kopfkissen das Eheglück. Dreißig Tage nach dem 15. August soll der Kräuterbusch besonders wirksam sein.

Kulinarischer Hochgenuss

Und wieder nahmen sich die Leitungskräfte des Senioren-Servicehauses in Neusorg vor, ihre Bewohner kulinarisch zu verwöhnen. Es kochten Pflegedienstleiterin Kristina Meier, Hauswirtschaftsleiterin Katharina Münchmeier-Lehner und Leiterin der sozialen Betreuung Regina Brum. Tatkräftig unterstützt wurden sie hierbei von Küchenkraft Irene Voth, welche für einen geregelten Ablauf und Ordnung in ihrer Küche sorgte. Gemeinsam legten sich die Damen mächtig ins Zeug, um dem Original „Das Perfekte Dinner“ auf VOX möglichst gerecht zu werden.

Schon zum vierten Mal wurde im Senioren-Servicehaus Neusorg ein Drei-Gänge-Menü eigens für die Bewohner zubereitet. Hierbei stand nicht nur der Spaß an der Freude im Vordergrund. Ziel war es, den Bewohnern eine besondere kulinarische Abwechslung zu bieten und sie bestens zu verwöhnen.

Zu dem Möhren-Ingwer-Süppchen mit Kokosmilch wurde selbstverständlich auch ein Weißwein gereicht, welchen sich alle schmecken ließen. Auch von dem Hauptgericht Tafelspitz in Meerrettichsoße mit Petersilienkartoffeln ließen sich die Bewohner begeistern. Zum Abschluss wurde ein Schwarzwälder Kirsch-Dessert gereicht, welcher das schmackhafte Erlebnis abrundete.

Dieses Mal waren wurden die Wohnbereiche Fichtelgebirge und Steinwald bekocht und die Bewohner lobten die zubereiteten Speisen in so höhen Tönen, sodass das nächste „perfekte Dinner“ sicherlich nicht lange auf sich warten lassen wird.