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Neuer Heimbeirat für das SSH Neusorg

Senioren-Servicehaus Neusorg

Lutz Wuttke wurde in der ersten Sitzung des Heimbeirats des Senioren-Servicehauses  am Dienstag zum Vorsitzenden gewählt. Zum Stellvertreter bestimmten die Mitglieder des Gremiums Karl Zetlmeisl.

Bereits im März hatten die Bewohner des Senioren-Servicehauses zum zweiten Mal einen Heimbeirat gewählt. Über 50 Prozent der Heimbewohner beteiligten sich an der Wahl.

Als Mitglieder kürten sie Anja Michl (extern), Paul Pickert (Bewohner) , Monika Rock (Bewohner), Lutz Wuttke (Bewohner) und Karl Zetlmeisl (extern). Diese Heimbeiratswahl muss nach der Heimmitwirkungsverordnung alle 2 Jahre stattfinden. Wahlberechtigt sind alle Bewohner, die zum Zeitpunkt der Wahl vollstationär in der Einrichtung leben. Der Heimbeirat soll als Vermittler und Bindeglied zwischen Heimleitung und Bewohnern Anträge stellen, um Verbesserungen und Änderungen der Leistungen zu erreichen.

Er soll Beschwerden entgegennehmen und weitergeben, neue Bewohner beim Einleben in der Einrichtung unterstützen und sich in Veranstaltungen einbinden.

Fachbereichsleiter Andreas Neugirg und Hausleiterin Tina Ahrendt begrüßten zu Beginn des Treffens den Beirat. Ihre Glückwünsche galten auch den neu in das Gremium gewählten Mitgliedern.

 

 

Weißwurstfrühstück im SSH Waldershof

Senioren-Servicehaus Walderhof

Am 12.04.2018 fand im Senioren-Servicehaus in Waldershof ein Weißwurstfrühstück für die Bewohner und Bewohnerinnen statt. Bei diesem konnte leckere Weißwurst mit süßem Senf und knusprigen Brezen genossen werden. Wer wollte hat natürlich auch ein Bier dazu bekommen, um sich das Frühstück schmecken zu lassen. Die Bewohner und Bewohnerinnen haben sich sehr über das Angebot gefreut und wünschen sich eine baldige Wiederholung.

Modenschau im SSH Neusorg

Senioren-Servicehaus Neusorg

Fortgeschrittenes Alter und schicke Kleidung schließen sich nicht aus. Um die weniger mobilen Bewohner des Senioren-Servicehauses Neusorgs über die aktuelle Mode auf neuestem Stand zu halten, veranstaltete das Modehaus Witt Weiden in der Einrichtung eine Modenschau. In der gut besuchten Cafeteria fand eine moderierte Präsentation von Bekleidungsartikeln statt. Eingebunden waren darin Mitarbeiter des Modehauses, der Einrichtung, aber auch ein Bewohner des Senioren-Servicehauses durfte sich als Model betätigen. Im Anschluss bestand für die Hausbewohner, ihre Angehörigen und Besucher die Gelegenheit zum Einkauf. Neben Kleidung waren auch nützliche und schöne Accessoires erhältlich. (öt)

 

Gesundheitstag im SSH Neusorg

Senioren-Servicehaus Neusorg

Diesen Besuch haben die Veranstalter nicht erwartet: Beim ersten Gesundheitstag mit Tag der offenen Tür des Senioren-Servicehauses Neusorg herrscht reger Publikumsverkehr. Heimleiterin Tina Ahrendt begrüßte die vielen Gäste in der Einrichtung und stellte das Programm des Nachmittags vor. Dabei dankte sie allen Mitarbeitern für die umfangreichen Vorbereitungen und den Kooperationspartnern für ihre Mitwirkung. In den Räumen der Einrichtung war für die Besucher und die Bewohner ein breitgefächertes Programm geboten. Das berufliche Fortbildungszentrum Marktredwitz (BFZ) informierte an seinem Stand über die Ausbildung zur Altenpflegefachkraft.

Weiter präsentierte das BFZ mit den Auszubildenden des Senioren-Servicehauses einen Alterssimulator, den sich Interessierte anlegen lassen konnten. Wegen des Gewichts und der eng anliegenden und in der Mobilität einschränkenden Gurte sowie einer „Grauer-Star-Brille“ waren sie in der Lage, die typischen Veränderungen im hohen Lebensalter selbst nachzuempfinden. Ferner durften die Besucher eine effektive Händedesinfektion mit Keimabtötung unter UV Licht betrachten. Ane einem Stück Fleisch konnten sie sogar unter täuschend echten Bedingungen eine Spritze gegen Thrombose setzen.

Eine Apotheke bot Blutdruck- und Blutzuckermessungen an. Außerdem hielt sie Info Material über Diabetes bereit. An einem weiteren Tisch waren Seh- und Hörtests möglich. Am Stand eines Sanitätshauses konnten die Besucher Venen- und Fußdruckvermessungen vornehmen lassen. Dabei wurde mit Hilfe eines Farbscanners der Druck in den verschiedenen Bereichen statisch und dynamisch erfasst, um eventuelle Fehlstellungen zu erkennen. Der Sozialteam Betreuungsverein lud außerdem zu einem Vortrag über Patientenverfügung und Patientenvollmacht ein.

Im Wohnbereich des Erdgeschosses waren Unternehmensvertreter präsent, die den Bereich Wundmanagement abdeckten. Ebenso gab es Informationen über den ambulanten Pflegedienst, die Caritas Tirschenreuth hielt Waren zum Verkauf bereit. Während des Nachmittags bestand auch die Möglichkeit, an Führungen durch das Senioren-Servicehaus teilzunehmen. Dabei durften die Gäste auch den Bereich Residenzwohnen als betreutes Wohnen sowie das Pflegewohnen als vollstationäre Pflege und Tages- und Kurzzeitpflege besichtigen.

Auch für das leibliche Wohl der Besucher des Gesundheitstages war gesorgt. Die Mitarbeiter der Hauswirtschaft hatten in Zusammenarbeit mit den Bewohnern und sozialer Betreuung gesunde Snacks und Fingerfood vorbereitet. Über den guten Besuch des Gesundheitstages freute sich auch Bürgermeister Peter König. Er hob heraus, dass Gesundheit in jedem Alter ein sehr hohes gut sei. Das Gemeindeoberhaupt war überrascht über die vielen Informationen, die bei dieser Veranstaltung zum Thema Gesundheit angeboten wurden. Für seine Bewohner biete das Senioren-Servicehaus das ganze Jahr über Veranstaltungen, die sich an Traditionen orientieren. Die Offenheit des Hauses sei eine Bereicherung für die Gemeinde. Besonders freut sich der Bürgermeister über die beim Gesundheitstag gebotenen Informationen zum Pflegeberuf. Der Berufsstand verdiene Aufmerksamkeit. (öt)

 

Neuer Heimbeirat im SSH Fuchsmühl

Senioren-Servicehaus Fuchsmühl

Die Bewohner des Senioren-Servicehauses in Fuchsmühl haben einen neuen Heimbeirat gewählt. In Anwesenheit von Fachbereichsleiter Andreas Neugirg und Mitarbeitern des Hauses fand bereits wenige Tage nach dem Urnengang die konstituierende Sitzung statt. Nicht mehr angetreten war Ludwig Günthner, der dem Gremium als externes Beiratsmitglied angehörte. Ihren Abschied nahm auch Hanna Schrader, die sich der Wahl nicht mehr stellte. Die Bedeutung des Heimbeirates erläutertes Andreas Neugirg: Das Gremium sei Ansprechpartner für Probleme und Anliegen. Neugirg ergänzte: Das Gremium sei aber auch ein wichtiges Sprachrohr der Bewohner. Zugleich hob er die Bedeutung der externen Mitglieder als „Bewohnerfürsprecher“ hervor. Man sei für alles offen, versprach Neugirg. Neue Heimbeiratsvorsitzende ist Helga Hamann, die sich spontan bereit erklärte, das Amt zu übernehmen. Ihr zur Seite steht Rainer Bleistein, der als zweiter Vorsitzender das Beiratsgremium in seiner Eigenschaft als externes Mitglied unterstützen wird. Rainer Bleistein übernahm auch das Amt des Schriftführers, Laura Ernstberger, Helga Robl und Karl Ruff wurden als weitere Mitglieder hinzugewählt. Der neue Heimbeirat wird sich in regelmäßigen Sitzungen austauschen. Einmal im Jahr findet eine Bewohnerversammlung im Hause statt.

Senioren-Servicehaus Thiersheim auf gutem Weg

PflegeMobil Marktredwitz

Das Landratsamt gibt für die Thiersheimer Einrichtung grünes Licht. Im Herbst ist Spatenstich. Das Sozialteam Regensburg rechnet mit einer Bauzeit von anderthalb Jahren.

Thiersheim – Die Grundsatzentscheidung für den Bau eines Senioren-Servicehauses in Thiersheim steht. Jetzt werden die Detailpläne erarbeitet und eingereicht. Die Grundstücksfrage ist auch schon gelöst. Der Baubeginn ist im Herbst dieses Jahres geplant. Die ersten Senioren könnten dann, wenn alles gut geht, Ende 2019 oder im Frühjahr 2020 in ihre Appartements einziehen.

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Informationsabend "Mein Weg in einen Pflegeberuf"

Senioren-Servicehaus Neusorg

An Fachkräften mangelt es derzeit in allen Bereichen. Gerade in den Pflegeberufen bei der Versorgung von Seniorinnen und Senioren und Behinderten ist dies ein weit verbreitetes Thema. Mit der Informationsveranstaltung im Senioren-Servicehaus Neusorg unter dem Motto "Mein Weg in einen Pflegeberuf" wurde diese Thematik aufgegriffen und gemeinsam mit Vertretern der Agentur für Arbeit aus Weiden erörtert.

Hausleiterin Tina Ahrendt ging auf die Anforderungen im Bereich der Altenpflege ein. Hier sei eine Fachkraftquote von 50% erforderlich. Dies bedeute, jeder zweite Mitarbeiter müsse eine dreijährige Ausbildung zur examinierten Altenpflegefachkraft vorweisen. Die Altenpflege sei von einem Negativimage geprägt, heißt es. Nur einige möchten in der Pflege arbeiten, da die Bezahlung schlecht sei und nur geringe Aufstiegsmöglichkeiten bestünden. Dies ließ die Heimleiterin so nicht stehen. Die Versorgungsqualität hänge im Gesundheitswesen zu großen Teilen davon ab, ob genügend fachlich qualifiziertes Personal zur Verfügung steht. Sie prognostizierte, kein Wirtschaftsbereich werde aufgrund des demografischen Wandels in der nächsten Zeit so wachsen wie die Gesundheitsbranche. Deshalb entstünden vielfältige Karrierechancen und sichere Arbeitsplätze mit Aufstiegsmöglichkeiten. In Fort- und Weiterbildungen können Zusatzqualifikationen erworben werden. Diese reichen von der Wohnbereichsleitung bis hin zur Pflegedienstleitung. Darüber hinaus bestehe nach der Ausbildung zur examinierten Altenpflegefachkraft die Möglichkeit ein Studium im Bereich Pflegemanagement zu absolvieren.

Fördermöglichkeiten seitens der Bundesagentur für Arbeit zur Ausbildung von Pflegefachkräften und zur Umschulung in diese Berufe zeigten die Qualifizierungs-Berater Heiko Bachmeier und Richard Murr von der Arbeitsagentur weiden auf. Beide empfahlen von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen, die sich einen beruflichen Neuanfang in der Altenpflege vorstellen können, eine frühzeitige Beratung durch die Agentur für Arbeit. Dabei könnten Fragen bezüglich der beruflichen Weiterbildung besprochen und auch mögliche Kostenübernahmen geklärt werden. Terminvereinbarungen sind unter Telefon 0800 / 45 555 00 möglich. In Beschäftigung stehende Arbeitnehmer, die den Umstieg in die Altenpflege wagen wollen, steht Richard Murr von der Arbeitsagentur Weiden unter Telefon 0961 / 409 22 41 als Ansprechpartner zur Verfügung.

Zu Wort kam auch eine Späteinsteigerin in den Pflegeberuf. Sonja Kraus berichtete in der Informationsveranstaltung aus ihrer beruflichen Praxis. Sie war früher als Bäckereifachverkäuferin tätig und wechselte als Pflegehelferin zu Sozialteam, dem Träger der Senioren-Servicehäuser und ambulanter Pflegedienste, PflegeMobil. Aufmerksam auf diesen Beruf wurde sie durch ihre Tochter, die in der Einrichtung eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft genoss.

Bei Sozialteam, Träger der Senioren-Servicehäuser sei es selbstverständlich, einen unbefristeten Arbeitsvertrag zu erhalten. Mitarbeiter habe die Möglichkeit sich über ein Lebensarbeitszeitmodell zu beteiligen. Ebenso würden Vermögenswirksame Leistungen angeboten und über ein Mitarbeitervorteilspaket ist bei verschiedenen Firmen ein vergünstigter Einkauf möglich. (öt)