Gemeinsam gegen Stigmatisierung: Unser Kurs „In Würde zu sich stehen“

Der Umgang mit Stigmatisierung gehört zu den größten Herausforderungen, die viele unserer Nutzer*innen erleben. Genau an diesem Punkt setzte der Kurs „In Würde zu sich stehen“ an, den wir in unseren Soziotherapeutischen Einrichtungen (SE) anbieten durften.

Im Mittelpunkt des Kurses stand die Frage, wie Stigmatisierungserfahrungen begegnet werden kann – und wie Teilnehmende ein eigenes Handwerkszeug entwickeln, um über die eigene Erkrankung sprechen zu können: selbstbestimmt, sicher und im Sinne der Entstigmatisierung. Ziel war es, Wege zu finden, die persönliche Geschichte in einem geschützten Rahmen zu reflektieren und die eigene Kommunikation im Alltag zu stärken.

Die Kurse sind inzwischen abgeschlossen. Besonders berührt hat uns das offene und wertschätzende Feedback der Teilnehmenden:

„Der Kurs war aufschlussreich… man konnte frei sprechen, ohne Angst haben zu müssen, etwas falsch zu machen.“
„Ich habe gemerkt, dass man sich für psychische Probleme nicht schämen muss.“
„Man bekommt ein besseres Feingefühl, ob, wann und wie man über die Erkrankung sprechen möchte.“

Diese Rückmeldungen zeigen, wie wichtig Räume sind, in denen Menschen ohne Vorurteile, auf Augenhöhe und in Gemeinschaft über das sprechen können, was sie bewegt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden sowie bei Kursleiter Richard für die wertvolle gemeinsame Zeit. Das Projekt wurde durch die Glücksspirale gefördert.

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