Peter Weiß, Fachbereichsleiter der soziotherapeutischen Einrichtungen bei Sozialteam, präsentierte auf der Fachtagung des Landesverbands Gemeindepsychiatrie Sachsen die Ergebnisse unserer SROI-Studie.
Die zentrale Frage der Untersuchung lautete: Was kostet es wirklich, wenn soziale Angebote wegfallen?
Bereits vor einigen Jahren haben wir diese Frage am Beispiel der Suchtberatungsstelle PsBB Görlitz untersucht.
Wir wollten verstehen:
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Was passiert mit suchtkranken Menschen, wenn die PsBB sie nicht mehr auffängt?
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Wie verändern sich ihre Lebensläufe, und welche gesellschaftlichen Kosten entstehen daraus?
Anhand realer Lebensgeschichten haben wir Szenarien entwickelt, die die möglichen Folgen verdeutlichen: Wohnungsverlust, Arbeitslosigkeit, gesundheitliche Verschlechterung oder Konflikte mit dem Gesetz. Die dadurch entstehenden Folgekosten sind erheblich.
Unsere Modellrechnung zeigt:
Jeder in die PsBB investierte Euro spart im Durchschnitt rund 28 Euro an Folgekosten.
Fazit: Es lohnt sich – sowohl menschlich als auch wirtschaftlich – in soziale Angebote zu investieren. Präventive Hilfe reduziert nicht nur Leid, sondern entlastet auch die Gesellschaft finanziell.
Die vollständige Publikation unserer Studie stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung.




