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Soziale Landwirtschaft in Bayern - Sozialteam aktiv!

Verein „Soziale Landwirtschaft Bayern e.V.“ gegründet - Soziale Landwirtschaft soll bekannt und Akteure besser vernetzt werden

Am Montag, den 23. April 2018, hat in München die Gründungsversammlung des Vereins „Soziale Landwirtschaft Bayern e.V.“ stattgefunden. An der Veranstaltung haben insgesamt 29 Gründungsmitglieder aus der Landwirtschaft und von sozialen Organisationen (u.a. Sozialteam) sowie einige interessierte bzw. betroffene Einzelpersonen teilgenommen. Ziel des Vereins ist es, die Soziale Landwirtschaft bekannter zu machen und die Akteure in diesem Bereich besser zu vernetzen. Durch Werbung und Öffentlichkeitsarbeit aber auch mit Informationsveranstaltungen sowie Fort- und Weiterbildungen bei Landwirten und Sozialorganisationen will der Verein potentielle Anbieter von Sozialer Landwirtschaft sowie mögliche NutzerInnen erreichen. 

Gründungsfoto Soziale Landwirtschaft mit Michaela Weiß Sozialteam

Im Rahmen der Gründungsversammlung fand auch die erste Wahl des Vorstandes statt: Zur ersten Vorsitzenden des Vereins wählten die Mitglieder Frau Michaela Weiß vom Sozialteam-Sozioherapeutische Einrichtungen für Nordbayern gemeinnützige GmbH. Herr Wolfgang Scholz vom Bayerischen Bauernverband ist zweiter Vorsitzender des Vereins. Kassiererin ist Anni Hindelang von einem landwirtschaftlichen Betrieb im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, die selbst im Bereich soziale Landwirtschaft aktiv ist. Zur Schriftführerin wählten die Mitglieder Dr. Viktoria Lofner-Meir, ehemalige Referatsleiterin im Landwirtschaftsministerium für den Bereich Einkommenskombinationen.

„Soziale Landwirtschaft“ umfasst sowohl soziale, pädagogische und therapeutische Arbeit als auch Haushalts- und Betreuungsleistungen in der Landwirtschaft sowie im Garten- und Waldbau. So werden beispielsweise ältere Personen auf Bauernhöfen professionell versorgt und betreut, Menschen mit Beeinträchtigungen erhalten die Möglichkeit, sich am Leben und Arbeiten auf den Betrieben zu beteiligen. Davon können beide Seiten profitieren: die Nutzer des Angebots durch Verbesserung des Wohlbefindens oder gesellschaftliche Teilhabe, die Anbieter, indem sie durch die Einkommenskombination zusätzliche Wertschöpfung erzielen.

Informationen zum Verein und zur Mitgliedschaft erhalten Sie bei Michaela Weiß, Sozialteam, Tel. 0170 / 46 96 198, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Gemeinsam zum Wohle der Menschen mit Behinderung“

Bezirksausschuss des PARITÄTISCHEN im Gespräch mit Vertretern des Bezirks Oberpfalz

Zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch konnte Peter Weiß, der Bezirksvorsitzende des PARITÄTISCHEN für Niederbayern und die Oberpfalz Bezirkstagspräsident Franz Löffler und weitere Vertreter des Bezirkstags der Oberpfalz begrüßen. Richard Gaßner, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bezirkstag, Gabriele Bayer, Bezirksrätin der GRÜNEN sowie der Leiter der Sozialverwaltung des Bezirks Oberpfalz, Dr. Benedikt Schreiner nahmen am Gespräch teil.

Paritätischer: Peter Weiß Sozialteam im Gespräch

Im ersten Themenblock ging es um die Frage der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes. Ein wichtiges Anliegen aller Gesprächsteilnehmer war es, die notwendigen Übergänge und Veränderungen zum Wohle von Menschen mit Behinderung gemeinsam zu gestalten, damit das BTHG zu einem Mehr an personenzentrierter Unterstützung führt. Große Hoffnung, so Bezirkstagspräsident Löffler, verbinde der Bezirk mit dem Budget für Arbeit. Hier ergebe sich endlich die Möglichkeit Menschen mit Behinderung statt in einer Werkstätte für behinderte Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu beschäftigen. Die Vertreter der PARITÄT sagten ihre Unterstützung zu, um dieses neue Instrumentarium für Menschen mit Behinderung zu nutzen.

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Treffen der Ergotherapie-Leitungen

Am 19./20.04.2018 trafen sich die Leitungen der Ergotherpien aller Sozialteam-Standorte des Fachbereichs Soziotherapeutische Einrichtungen zum Austauschtreffen.
Am ersten Tag fand das Treffen im Sozialteam-Haus am Regen in Lappersdorf statt. Neben einer Führung durch das Haus und Informationen zur Ergotherapie in einer Suchteinrichtung, tauschten sich die TeilnehmerInnen nach jeweils kurzen fachlichen Inputs zu den Themen Motivation als auch zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten der ergotherapeutischen Bereiche in Einrichtungen für psychisch kranke und suchtkranke Menschen aus. Auch die Rolle der Ergotherpeuten in soziotherapeutischen Wohnstätten wurde reflektiert.
Am zweiten Tag wurde das Treffen nach Waldsassen auf die Straussenfarm Mitterhof in Waldsassen verlagert. Hier plant Sozialteam eine Außenwohngruppe zur Wohnstätte Haus Waldnaab in Tirschenreuth mit 10 Plätzen. Zudem arbeiten schon jetzt NuterInnen des STZ Nordoberpfalz auf dem Mitterhof in der Landwirtschaft mit. Die TeilnehmerInnen machten sich einen Eindruck von den Angeboten des Hofes und kamen mit den NutzerInnen ins Gespräch. Anschliessend erfuhren sie in einem interessanten Vortrag die Grundlagen der tiergestützten Therapie. Als Abschluss gab es eine Wanderung mit Alpakas, die sich als Therapietiere sehr gut eignen.

Sozialteam-Fachdienste pflegten Austausch

Ergebnisse Sozialteam Fachdiensttreffen 2018

Alle zwei Jahre treffen sich die MitarbeiterInnen der Sozialteam-Fachdienste zum gemeinsamen Austausch. Am 19. und 20. April 2018 war es wieder soweit. In der neuen Zentralverwaltung in Regensburg trafen sich die SozialpädagogInnen und Pädagoginnen gemeinsam mit Projektleiterin Michaela Weiß, die eingeladen hatte und das Treffen moderierte. 
Eine große Themenvielfalt prägte die zwei Tage. So ging es u.a. um Veränderungen in den Aufgaben der Fachdienste, Kinder psychisch kranker Eltern, Geflüchtete Menschen mit psychiatrischen Diagnosen, Hygieneregeln im Betreuten Gruppenwohnen, Motivation von "unmotivierten" NutzerInnen, die Weiterarbeit am letztjährigen Rechteprozess mit den nun fertig gestellten Rechteflyern und vielem mehr. Nicht zu kurz gekommen ist auch der Austausch unter und das Kontakte knpüfen zwischen den verschiedenen beim Treffen vertretenen Einrichtungen.

Sozialteam bei der 22. SKB in Landshut

Stand von Sozialteam bei der SKB Landshut

Bereits zum 22. Mal fand am 18. April die Studentische Karrierebörse (SKB) der Hochschule Landshut statt. Heuer war zum ersten Mal die Sparkassen Arena als Veranstaltungort gewählt worden. An der von Studierenden organisierten Messe nahm zum wiederholten Male auch Sozialteam teil.
Projektleiterin Michaela Weiß, Haus Isar Wohnbereichsleiterin Regina Wieser und die Bereichsleitung ambulant der STZs Kelheim und Landshut Martine Ehrenstorfer standen für Fragen zur Verfügung. Dabei nutzten nicht nur Studierende das Sozialteam Angebot um mehr über Praktikas und Bachelorarbeiten zu erfahren, sondern auch AbsolventInnen, um sich über mögliche Arbeitsplätze zu informieren.
Nebenher blieb aber auch ausreichend Zeit sich mit anderen StandbetreiberInnen auszutauschen und fachliche Kontakte aufzubauen bzw. zu pflegen.

Einladung zum Gastfamilientreffen des STZ Landshut

Sehr geehrte Familien, sehr geehrte Gäste,

wie jedes Jahr, möchten wir Sie auch heuer wieder recht herzlich zu einem gemeinsamen Familientreffen des Betreuten Wohnens in Gastfamilien einladen.
Wir möchten es Ihnen ermöglichen, andere Gastfamilien und Gäste kennen zu lernen, um sich gemeinsam über unterschiedliche Erfahrungen und Ideen, aber auch über Gemeinsamkeiten auszutauschen.

Das Treffen findet am Samstag, den 14. April 18 ab 14:00 Uhr statt. Als Treffpunkt wurde Zur Wurz´n (Schmalhof 6, 94474 Vilshofen) gewählt.
Dort möchten wir Ihnen die Gelegenheit bieten die anderen Gastfamilien und Gäste in einer Runde kennen zu lernen. Nach der Vorstellung der Ergebnisse und des Flyers des „Rechteprozesses“ wollen wir gemeinsam den Familienalltag reflektieren und uns austauschen. Im Anschluss, gegen ca. 15:30 Uhr ist ein Ausklang des Treffens mit Kaffee und Kuchen geplant.

Um eine bessere Planung zu gewährleisten, möchten wir Sie bitten, bis spätestens 12. April 2018 Rückmeldung zu geben, ob Sie kommen können. Bitte geben Sie uns Rückmeldung per Post, per Mail oder einfach telefonisch:
Sozialteam – Betreutes Wohnen in Gastfamilien, Schlachthofstr. 61, 84034 Landshut
Telefon: 0871/9246740 (erreichbar immer Dienstag Vormittag und Freitag Nachmittag))
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Team des Betreuten Wohnens in Gastfamilien freut sich auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

MdL Karl zu Besuch in der OASE Weiden

 Austausch zum geplanten PsychischKrankenHilfeGesetz (PschKHG)

MdL Anette Karl im Gespräch in der Sozialteam OASE WeidenAm Donnerstag 29. März kam die Landtagsabgeordnete der SPD, Frau Annette Karl zu einem Besuch in die Tagesstätte Sozialteam-OASE Weiden. Anlass war das geplante Psychisch-Kranken-Gesetz und die geplante Anhörung zum Gesetzesvorhaben im April im Bayerischen Landtag. Es war Frau Karl dabei ein Anliegen, mit Praktikern und betroffene Menschen zu dem Gesetzesentwurf zu hören.

In einem intensiven Austausch mit dem Geschäftsführer von Sozialteam Peter Weiß und den BesucherInnen der Tagesstätte von Sozialteam in Weiden wurde über den Gesetzesentwurf diskutiert. Übereinstimmend wurde die geplante flächendeckende Einführung von Krisendiensten als wichtigen Schritt zu einer besseren Versorgung psychisch kranker Menschen gewürdigt. Dagegen wurde von Geschäftsführer Peter Weiß und den BesucherInnen, die im Gesetz geplanten Regelungen zu Zwangsunterbringungen für psychisch kranke Menschen deutlich kritisiert. Statt den Hilfecharakter für Menschen in schwerwiegenden akuten psychischen Krisen zu betonnen, werde durch die geplante enge Verknüpfung zwischen der sogenannten öffentlich rechtlichen Unterbringung und dem Maßregelvollzug psychisch kranke Menschen wieder pauschal unter den Verdacht der potentiellen Gefährlichkeit gestellt. Landtagsabgeordnete Karl betonte, dass dies einen massiven Rückschritt bedeute beim Bemühen psychische Erkrankung zu entstigmatisieren und jeder Präventionsbemühung widerspreche. Sie versprach sich im Gesetzgebungsprozess für die Anliegen der betroffenen Menschen einzusetzen und alles zu versuchen, damit deren Anliegen im Gesetz Niederschlag finden.

20 Jahre Betreutes Wohnen Region Zwickau

Seit inzwischene 20 Jahren ist das Team des Ambulant Betreuten Wohnens rund um STZ-Leiterin Sandra Matthes aktiv. Viele Menschen mit psychischer Erkrankung in der Region Zwickau erhalten und erhielten von den Fachkräften tag täglich Unterstützung.

Wer einen Einblick in unsere Arbeit erhalten möchte, ist aus Anlass des 20 Jährigen Bestehens herzlich eingeladen zu einem "Tag der offenen Tür" in den Büroräumen des Betreuten Wohnens.
Verantstaltungstag: Dienstag, 3. April 2018 - 10 bis 15 Uhr
Anschrift: Sozialteam - Haus Pleißental - Helmut-Bräutigam-Str. 20a, Crimmitschau.

Leiterin Sandra Matthes und ihr Team freuen sich auf Ihr Kommen!

Workshop "Auftragsklärung im Betreuten Einzelwohnen"

Workshop mit Arbeit an Fallbeispielen

Inhalte:

- Wie begleite ich den/die NutzerIn wohin?
- Was mache ich, wenn der/die NutzerIn unsere Angebote nur unzureichend nutzt?
- Krise am Freitag-Nachmittag – was nun?
- Der/die NutzerIn droht zu verwahrlosen, was ist zu tun?
- …..
Bitte Fallbeispiele mitbringen, gerne auch vorab zukommen lassen!

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Fortbildung: Umgang mit Menschen mit Psychosen

Inhalte:

Was verstehen wir unter Psychosen? Was wissen wir über ihre Entstehung? Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen zur Zeit?
Vulnerabilitäts-Stress-Bewältigungs-Modell; Lawinen-Modell der Psychose; Balancemodell (N. Peseschkian) und Therapie-Kompass.

Wie verändern sich Beziehungen zwischen Menschen durch Psychosen? Reflexion eigener Erwartungs- und Verhaltensmuster; Beziehungserhaltende Kommunikation;
Umgang mit fehlender Krankheitseinsicht (Expressed-Emotions-Forschung; Interaktions-Stadien; LEAP-Modell nach X. Amador).

Psychosen zwischen Krankheit und Neuer Identität:
Umgang mit der Erkrankung – Erkennen von Ressourcen – Resilienz und Selbsthilfe – Recovery/Gesundheit – Lebensentwürfe – Achtsamkeit gegenüber Stigmatisierung – Lernen von Respekt und Akzeptanz – Drei Säulen psychischer Stabilität

Zielgruppe: SozialpädagogInnen, ErgotherapeutInnen , HeilerziehungspflegerInnen u. ä. Berufsgruppen

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Fortbildung: Professionelle Nähe wirkt…

... Distanz und Nähe im Betreuungsalltag

Inhalte:

Nähe und Distanz zwischen Menschen ist als ein Kontinuum zu betrachten, in dem es gilt sich hin- und her zu bewegen. Ziel ist eine gelingende Beziehungsgestaltung, in der Lebendigkeit und Entwicklung möglich werden.
Konkret soll es um folgende Themenschwerpunkte gehen:
- Eigene Bedürfnisse nach Nähe und Distanz erkennen
- Nähe und Distanz in der Kommunikation
- Bedürfnisse der NutzerInnen nach Nähe und Distanz erkennen
- Nähe und Distanz in verschiedenen Funktionen und Rollen in der Einrichtung
- Erfahrungsbericht einer Betroffenen

Zielgruppe: Fach-, Präsenz- und Hilfskräfte aus Einrichtungen der Sozialpsychiatrie und Suchtkrankenhilfe, GenesungsbegleiterInnen

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